Russell in Monaco nur P13: Wolff erklärt den Boxenstopp-Fehler
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Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat nach dem Monaco-Grand-Prix eingeräumt, dass eine interne Verwirrung bei Mercedes George Russell wohl ein mögliches Podium kostete. circuitpics.de Toto Wolff erklärt verpatzten Russell-Boxenstopp
Russell hatte im Verlauf des 78 Runden langen Rennens im Fürstentum eine Fünf-Sekunden-Strafe für eine Tempolimit-Überschreitung in der Boxengasse erhalten. Als er in einer späteren Safety-Car-Phase an die Box kam, begann die Mercedes-Crew unmittelbar nach dem Anhalten des Fahrzeugs mit dem Reifenwechsel, anstatt zunächst die vorgeschriebene Zeit abzuwarten. Dieser unachtsame Moment sorgte dafür, dass die Strafe nicht ordnungsgemäß absolviert wurde. Deshalb verhängten die Sportkommissare anschließend eine Durchfahrtsstrafe für Russell. Boxenstoppfehler kostet Russell wertvolle Punkte Nach dem Rennen erklärt Wolff gegenüber Sky Sports F1, dass die Mannschaft die Verantwortung für den Fehler übernimmt: “Wir müssen einfach weitermachen. Die Saison ist noch lang. Vergangenes Jahr haben alle gesagt, der Titel sei bereits Piastri sicher, und dann hat sich das Blatt wieder gewendet.”
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Mit Blick auf den Titelkampf von Russell ergänzt Wolff: “Montreal war ein Drama, weil wir ihn dort im Stich gelassen haben, und das waren möglicherweise 25 Punkte. Aber die Meisterschaft ist noch lang.” Anschließend erläutert Wolff die Hintergründe des verpatzten Boxenstopps und gibt einen Fehler seitens des Teams zu: “Wir waren nicht vollständig darauf vorbereitet, ihn hereinzuholen. Wir hatten selbst etwas Verwirrung bei der Strategie, dann kam er an die Box und wir haben ihn nicht fünf Sekunden stehen lassen.” Der Österreicher macht deutlich, welche Auswirkungen der Fehler seiner Einschätzung nach hatte: “Wir haben dadurch P3 oder P4 verloren. Das ist wirklich schade.” Antonelli rettet das Monaco-Wochenende von Mercedes Für Mercedes verlief das Wochenende in Monaco insgesamt dennoch erfolgreich. Während Russell am Ende nur auf Rang 13 landete, feierte sein Teamkollege Kimi Antonelli den fünften Sieg in Folge. Der Italiener baute damit seine Führung in der Fahrerwertung weiter aus und liegt mit 156 Punkten auf Platz Eins, 66 Zähler vor Lewis Hamilton. Russell rutschte durch das Monaco-Ergebnis auf Rang drei der Gesamtwertung ab. Wolff schildert die gemischten Gefühle innerhalb des Teams nach Rennende wie folgt: “Ein Teil von mir ist unglaublich glücklich für Kimi. Die Jungs haben mich sogar dazu gebracht, zur Siegerehrung zu gehen. Sie haben gesagt: ‘Das ist dein Heimrennen, du solltest dort sein.'” circuitpics.de Ein enttäuschter George Russell im Gespräch mit den Medien
Gleichzeitig hat er jedoch auch an Russell gedacht: “Ich habe George angesehen, er hatte ein Wochenende, das nicht gut gelaufen ist. Ich möchte emotional die Balance halten.”
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Außerdem betonte Wolff, dass es nun vor allem auch darum geht, das Team und Russell für die kommenden Aufgaben wieder aufzubauen. Nach dem schwierigen Rennen in Monaco richtet sich der Blick des gesamten Teams bereits auf den nächsten Grand Prix in Barcelona. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, hofft Mercedes auf eine Wiedergutmachung.
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