Sergio Perez an sein jüngeres Ich: Genieße auch die schlechten Momente
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Sergio Perez wird beim Großen Preis von Mexiko-Stadt 2026 seinen 300. Formel-1-Grand-Prix bestreiten. Die besondere Feier begann am Mittwoch mit einer Showfahrt gemeinsam mit Cadillac auf einer der Hauptachsen des Landes, bevor es zum Wochenende auf den Autodromo Hermanos Rodriguez ging. Sergio Perez geht seit 2011 in der Formel 1 an den Start
Als “Checo” Perez seinen Weg in die Formel 1 begann, war die Lage im Escuderia-Telmex-Projekt, das von Carlos Slim Domit – einem Mitglied einer der laut Forbes wohlhabendsten Familien der Welt – ins Leben gerufen wurde, eine ganz andere. Anfangs war Perez nicht die erste Wahl, um in die Formel 1 zu gelangen, doch seine Beharrlichkeit verschaffte ihm eine Position, die ihm schließlich ein Cockpit bei Sauber einbrachte.
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Jetzt, mit 299 Grand-Prix-Starts und einer Fülle an Erfahrung, gibt er zu, dass er seinen Umgang mit seiner Zeit in der Formel 1 etwas anders angehen würde – besonders nach seinem abrupten Abschied von Red Bull Ende 2024 und seiner Rückkehr 2026 mit Cadillac, inklusive Entschuldigungen von mehreren seiner Kritiker. “Ich war der Jüngste, der Kleinste, und das Projekt hatte natürlich lange vor mir begonnen”, erinnert sich Perez in einem exklusiven Interview mit Motorsport.com, bevor er erzählt, was er dem jungen Fahrer sagen würde, der 2011 bei Sauber debütierte. “Vor allem würde ich ihm sagen, dass er alles mehr genießen soll – auch die schlechten Momente, weil alles so schnell vergeht. Ehe man sich versieht, steht man am Ende seiner Karriere, und es gibt viele Momente, die ich gern mehr genossen hätte”, gesteht Perez. Austin: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Der Mexikaner erklärt, dass seine Rennkarriere wie im Flug vergangen ist, und dass ihn ein Sabbatjahr die volle Tragweite all dessen, was er erreicht hatte, erkennen ließ. Deshalb ist seine Perspektive auf die Rückkehr in die Formel 1 heute eine völlig andere. “Vielleicht herrschte während meiner gesamten Karriere so viel Druck – schon seit meinen Anfängen im Kartsport -, dass ich, wenn ich kein Rennen gewann, möglicherweise beim nächsten Rennen oder in der nächsten Meisterschaft nicht mehr gefahren wäre.” “Man gewinnt eine Meisterschaft und muss sofort an die nächste denken. Der Alltag eines so kompetitiven Sports hält einen davon ab, ihn so sehr zu genießen. Das hätte ich [dem jungen Checo] gesagt: Genieße es mehr, und du wirst viel, viel weiter kommen, als du dir je hättest träumen können.” Die Erfahrung eines Teamplayers Eine weitere wichtige Lektion, die der mexikanische Fahrer gelernt hat, ist, dass er – unabhängig von den Ergebnissen oder davon, ob seine Leistungen die seines Teamkollegen übertreffen – Teil einer größeren Struktur bleibt, in der der Beitrag zur gesamten Entwicklung des Teams das Entscheidende ist.
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Jetzt möchte er bei Cadillac nicht persönliche Lorbeeren ernten, sondern die Grundlagen legen, damit das Team künftig erfolgreich sein kann. “Am Ende des Tages bin ich immer noch der Fahrer, aber all die Erfahrung, die ich über die Jahre gesammelt habe, ist in einem neuen Team super wichtig und grundlegend.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Das gilt auch für Valtteri [Bottas]. Er ist ein Fahrer mit so viel Erfahrung, der bei so vielen Teams war. Jetzt geht es darum, ein neues Team in die richtige Richtung zu bringen, denn das ist entscheidend für den Fortschritt in den kommenden Jahren”, so Perez.
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