So lief der erste Tag von Yuki Tsunoda beim Formel-1-Comeback
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Yuki Tsunoda feiert nach acht Monaten Pause eine überraschende Rückkehr in die Formel 1 und hat sich beim Großen Preis der Niederlande für den zwölften Startplatz im Sprint qualifiziert (hier live im Ticker verfolgen). circuitpics.de Yuki Tsunoda muss an diesem Wochenende eine Menge lernen
Der 26-jährige Japaner übernimmt an diesem Wochenende kurzfristig das Cockpit bei Racing Bulls, nachdem sich Isack Hadjar in der Sommerpause am Handgelenk verletzte. Im Zuge der Rochade rückte Liam Lawson vorübergehend zu Red Bull auf, während Tsunoda in seiner Rolle als Reservist beider Teams zu Racing Bulls zurückkehrte. Mit seiner Leistung beim Qualifying für das Kurzstreckenrennen zeigte sich der Rückkehrer vor allem vor dem Hintergrund der extrem kurzen Vorbereitungszeit “ziemlich zufrieden”.
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Nachdem er im einzigen freien Training 35 Runden absolvierte und als 17. noch acht Zehntelsekunden auf seinen Rookie-Teamkollegen Arvid Lindblad einbüßte, verkürzte er diesen Rückstand im Sprint-Qualifying kontinuierlich: Über 0,433 Sekunden im SQ1 schrumpfte der Abstand im SQ2 auf 0,360 Sekunden. Tsunoda fühlt sich wie ein Rookie Für Tsunoda war es der allererste Einsatz in den Boliden des neuen 2026er-Reglements, deren Motoren ein völlig anderes Energiemanagement sowie geänderte Fahreigenschaften erfordern. “Um ehrlich zu sein, fühlt sich wirklich alles wie als Rookie an: Der Bremsdruck, einfach alles unterscheidet sich stark vom Vorjahr”, erklärt Tsunoda nach der Session. “Und man hat zwei Sätze Reifen, die man nicht sofort beschädigen möchte, daher war es ziemlich knifflig. Aber am Ende bin ich mit der Leistung im Sprint-Qualifying, ziemlich zufrieden. Klar gibt es noch ein paar Dinge, die ich verbessern kann, aber bei diesem Format möchte man es Schritt für Schritt aufbauen”, so der Japaner. Die letzten Ersatzfahrer-Einsätze in der Formel 1
Der Umstieg von den Vorgängermodellen auf die neue Auto-Generation verlangt Tsunoda eine schnelle Umstellung ab. “Ich bin das Auto vom letzten Jahr gefahren, das wahrscheinlich eines der schnellsten Autos der Geschichte war, oder? Und ich habe die TPC-Tests (Testing of Previous Cars; Anm. d. Red.) extrem genossen. Aber der Umstieg auf dieses Auto fühlt sich völlig anders an, besonders in den schnellen Kurven”, sagt er. Er verweist dabei auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten des Feldes mit dem Reglement: “Vielleicht ist es nicht ganz fair, das so zu sagen, aber die meisten Fahrer hatten ein wenig mit der Balance, der Bremsleistung und dem verloren gegangenen Anpressdruck im Vergleich zum Vorjahr zu kämpfen.” Ziel ist Daten sammeln “Ich muss mich also schnell anpassen”, so Tsunoda. “Und auf so einer traditionellen Strecke gibt es nicht viel Platz in den Auslaufzonen. Man möchte es also schrittweise aufbauen. Aber ja, ich habe diesen Prozess genossen.”
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Auf die Frage, wie er mit der Umstellung auf das neue Reglement und das Energiemanagement konkret zurechtgekommen sei, wiegelt der 26-Jährige ab und betont, dass es sich um sehr frühe Phasen des Lernprozesses handle. Bei seinem 115. Grand-Prix-Wochenende liegt der Fokus deshalb primär auf der Datensammlung für die Hauptentscheidungen am Samstag und Sonntag. Video wird geladen…
Da im 24 Runden kurzen Sprintrennen nur die ersten acht Piloten WM-Punkte gutgeschrieben bekommen, nutzt Tsunoda den Schlagabtausch in erster Linie, um wertvolle Longrun-Erfahrungen zu sammeln. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Niederlande
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“Mein Hauptziel ist das Qualifying morgen. Bisher gelingt es mir meiner Meinung nach ganz gut, mich von Session zu Session zu steigern. Ich freue mich also auf den Longrun morgen. Das ist es, was ich brauche, um alle Daten vor dem Qualifying und dem Rennen zu sammeln.”
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