So wie Schumacher 1996? Hamilton-Sieg sorgt für Vergleiche

So wie Schumacher 1996? Hamilton-Sieg sorgt für Vergleiche

 

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Der erste Ferrari-Sieg von Lewis Hamilton bei einem Grand Prix hat an verschiedenen Stellen zu Vergleichen mit Michael Schumacher geführt. Schließlich gelang es auch dem Kerpener, sein erstes Rennen für die Scuderia in Barcelona zu gewinnen.  circuitpics.de Lewis Hamilton gelang in Spanien sein erster Grand-Prix-Sieg für Ferrari

“Das ist eine liebliche Symmetrie”, so beschreibt es Tom Clarkson im Podcast “F1 Nation”. Seit Jahren ist der ehemalige Journalist als Sprachrohr des Sports bei Pressekonferenzen bekannt und spricht im offiziellen Fan-Podcast der Rennserie über diese Symbolik. Vor 30 Jahren gelang Schumacher im strömenden Regen eines seiner Meisterstücke. Den damals unterlegenen F310 konnte der spätere Rekordweltmeister atemberaubend über die Piste zaubern, während Konkurrenten wie Damon Hill, Jacques Villeneuve oder Jean Alesi nur das Nachsehen hatten.
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Hamilton hingegen konnte die neue Performance seines SF-26 bei traumhaften Bedingungen umsetzen und mithilfe einer VSC-Phase den 106. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere einfahren. Der Traum von Ferrari Vergleiche dieser Art dürften am erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten nicht spurlos vorbeigehen. Schließlich betonte der Ferrari-Pilot nach seinem Sieg stolz: “Diesen Traum hatte ich jeden einzelnen Tag vor Augen”, so seine Worte. So viele Formel-1-Rennen brauchten alle Ferrari-Fahrer bis zum ersten Sieg

“Als Kind habe ich 1996 gesehen, wie Michael Schumacher hier für Ferrari gewonnen hat. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich das rote Auto beobachtet und mich gefragt habe, wie es wohl wäre, selbst in diesem Wagen zu siegen.” “Wie es wäre, auf diesem Podium zu stehen und dem Team den Moment zu schenken, in dem die Nationalhymne erklingt”, so die Frage, die Hamilton sich mit seinem ersten Grand-Prix-Erfolg für die Truppe aus Maranello beantworten konnte. Bereits nach seiner Verpflichtung für Ferrari hatte der siebenmalige Weltmeister angemerkt, dass auch er als Kind die Ferrari-Karriere von Schumacher verfolgt hatte. “Ich habe damals in Grand Prix 2 als Michael gespielt”, gab Hamilton damals zu und beschrieb den Traum, eines Tages für die Scuderia an den Start zu gehen. Hamilton als Teamleader bei Ferrari? Auch Claire Williams, ehemals Teamchefin bei Williams Grand Prix, erwähnt die Parallelen zwischen den beiden Champions. Dabei geht sie vor allem auf die Rolle eines Teamleaders ein, der sich vollkommen als Teil des Rennstalls versteht: “Genau das war Michael bei Ferrari, und das ist außergewöhnlich”, erklärt Williams im “High Performance”-Podcast. “Aber ein Team muss sich dafür in einer bestimmten Position befinden. Zudem benötigt der Fahrer [für diese Rolle] eine ganz spezielle Persönlichkeit. Und das sieht man nur selten.” “Wir haben Max Verstappen bei Red Bull, dort ist das passiert. Wir haben über Michael gesprochen, und jetzt ist es bei Ferrari vermutlich Lewis. Aber, wie gesagt, das erfordert eine enorme Präsenz, viel Kommunikation und Arbeit.” Formel-1-Quiz
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Nico Hülkenberg Johnny Herbert Carlos Sainz Lewis Hamilton Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Des Weiteren erklärt Williams, dass sie den Akzent des Ferrari-Piloten, wenn dieser Italienisch spricht, durchaus charmant findet. “Wie oft ist der da unten? Fängt er an, dort mehr Zeit zu verbringen? Ich weiß es nicht.”
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Sie betont, dass viele den 106-fachen Grand-Prix-Sieger nach seiner erfolglosen Saison 2025 bereits abgeschrieben hatten. “Aber jeder, der lange in diesem Sport aktiv war, weiß, wie lange ein Fahrer [für die Umgewöhnung] benötigt”, so Williams. “Gerade jemand, der aus einem Rennstall kommt, bei dem er sehr lange sehr erfolgreich war. Das hatte Lewis bei Mercedes.” “Es wird nicht einfach, ein neues Team aufzubauen”, erläutert Williams. “Das wird verflucht viel Zeit in Anspruch nehmen. Es braucht Zeit, bis alles wirklich gut zusammenspielt. Und du darfst die kulturellen Unterschiede zwischen Mercedes und Ferrari und so ziemlich jedem anderen Team im Starterfeld nicht unterschätzen.” Auch Schumacher brauchte Geduld Auch das Duo aus Schumacher und Ferrari war nicht immer eine perfekte Kombination. Zwar konnte Schumacher 1996 noch zwei weitere Rennen gewinnen, doch gelang der erste Fahrer-Titel für die Scuderia erst im Jahr 2000.
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In vorherigen WM-Duellen gegen Jacques Villeneuve oder Mika Häkkinen galt der Monoposto aus Maranello meist als das unterlegene Fahrzeug, auch wenn das Team rund um Ross Brawn und Rory Byrne sich Jahr für Jahr steigern konnte. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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Diese Arbeit resultierte letztlich in sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften und fünf Fahrer-Weltmeisterschaften. Im Kontrast dazu stellt sich die Frage, ob Hamilton noch 2026 seinen ersten Titel für Ferrari und seinen achten Titel insgesamt gewinnen kann.

 
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