Steiner zählt Vowles an: Wenn Williams 2027 wieder ein Flop wird …

Steiner zählt Vowles an: Wenn Williams 2027 wieder ein Flop wird …

 

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Günther Steiner glaubt, dass Williams-Teamchef James Vowles auf der Kippe stehen könnte, sollte das Team auch 2027 nicht die gewünschten Fortschritte machen und nicht die gewünschten Ergebnisse einfahren.  LAT Images Williams-Teamchef James Vowles erlebt derzeit eine schwierige Phase

Vowles hatte Williams nach der Übernahme des Teamchefpostens vom Ende des Feldes in das Mittelfeld geführt und 2025 mit Platz fünf das beste Endresultat seit 2017 erreicht. Allerdings war für den Engländer alles auf das neue Reglement 2026 ausgelegt, wo man sich wieder in Richtung Spitze vorarbeiten wollte. “Und wo sind wir? Nirgendwo”, sagt Steiner im Podcast Starting Grid. Die Realität ist eine andere: Statt die erhofften Podestplätze einzufahren, scheitert Williams immer wieder mit beiden Autos an der Q2-Hürde und kann lediglich Cadillac und Aston Martin hinter sich lassen. Ein Top-10-Ergebnis gab es im Qualifying noch kein einziges Mal.
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Laut Steiner gehen die Probleme aber auch innerhalb dieser Saison weiter. Er zitiert Vowles etwas flapsig: “‘Ja, wir haben ein bisschen Übergewicht, das werden wir los. Ich habe alle E-Mails schon da, wie ich das machen werde. Um es besser zu machen, kommen die Upgrades.’ – Aber anstatt nach vorne geht es nach hinten”, kritisiert er. Die Upgrades haben bislang nicht eingeschlagen und Williams nicht nach vorne gebracht. Im Gegenteil: In den letzten drei Qualifyings blieb immer ein Auto in Q1 hängen, im Rennen schied immer ein Auto aus. Zuletzt beim Double-Header in Spielberg und Silverstone kam man weder im Sprint noch im Rennen über Rang 17 hinaus. Kann Williams noch nach vorne kommen? “Die müssen einen Schritt nach vorne machen”, sagt Steiner, ist sich aber unsicher, wen Williams überhaupt noch in Sachen Pace einholen kann. Dass der Rennstall Audi packt (die in der WM übrigens sogar hinter Williams liegen), glaubt der ehemalige Haas-Teamchef nicht: “Audi macht klare Fortschritte.” “Deswegen sind die Einzigen, die sie noch holen könnten, Haas, die aber auch ein bisschen stehen bleiben im Moment”, sieht er höchstens sein Ex-Team in Reichweite. Haas hat in der WM aber bereits zehn Punkte mehr auf dem Konto – zu den Racing Bulls davor fehlen bereits 48 Zähler. Williams – Qualifying & RennenRennenAlbon (Q)Sainz (Q)Albon (R)Sainz (R)2736Australien15.21. (keine Zeit)12.15. (+1 Runde)China18. (+0,455)17.Nicht gestartet9.Japan17. (+0,161)15.20. (+2 Runden)15.Miami15. (+0,378)13.10. (+8,9)9.Kanada18. (+0,575)15.Ausfall9.Monaco11.12. (+0,028)8.16. (+8 Runden)Barcelona18. (+0,543)16.Ausfall12.Österreich18. (+0,257)17.17.AusfallGroßbritannien16. (+0,120)15.Ausfall17. Die Saison 2026 kann Williams damit praktisch als Enttäuschung abschreiben und die Hoffnung auf 2027 legen – dann muss das Team aber liefern, sonst könnte es für Vowles eng werden, glaubt Steiner: “Wenn nächstes Jahr das Auto nicht gut ist, oder nächstes Jahr das Auto nicht da ist, wie es vorhergesagt wurde für ’26, dann glaube ich, steht auch James Vowles auf der Wackel.” “Man muss da schon auch mit der Erwartungshaltung gut umgehen und nicht sagen: ‘Ich mache jetzt alles richtig, gib mir nur ein, zwei Jahre'”, betont er. Verliert Williams Carlos Sainz? Und sollte Williams auch 2027 hinter den Erwartungen herfahren, dann droht auch der Verlust von Carlos Sainz, den Vowles mit großen Versprechungen zum Team gelockt hatte. Schon jetzt wird der Spanier mit Audi in Verbindung gebracht, wo er mit Mattia Binotto auf einen alten Verbündeten aus Ferrari-Tagen treffen würde. Die Formel-1-Fahrer 2027

“Ich kenne die Familie gut. Die schauen sich immer alles an”, weiß Steiner. “Ich glaube, wenn es eine Alternative für Carlos gäbe, die besser ist, als wo er jetzt ist, würde er die nehmen. Aber im Moment ist sie halt nicht da für ihn.”
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Audi ist aktuell noch mit Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto besetzt. Doch was nicht ist, kann laut dem Südtiroler noch werden: “Bei Ferrari hat ihn damals Mattia Binotto geholt. Und Mattia Binotto ist jetzt Teamchef bei Audi. Eins und eins ist gewöhnlich zwei, oder?”, meint er. “Die Beziehung ist immer noch gut, und diese Beziehungen sterben auch nicht.”

 
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