Szafnauer kritisiert FIA: Rote Flagge wäre die bessere Lösung gewesen

Szafnauer kritisiert FIA: Rote Flagge wäre die bessere Lösung gewesen

 

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Otmar Szafnauer hat die FIA für die Entscheidung, nach dem Unfall von Max Verstappen in der Schlussphase des Großbritannien-Grand-Prix, das Safety-Car auf die Strecke zu holen kritisiert. Bei nur noch fünf zu fahrenden Runden hätte aus Sicht des ehemaligen Teamchefs von Alpine eine Rote Flagge die bessere Lösung dargestellt.  circuitpics.de Otmar Szafnauer hätte eine Rote Flagge dem Safety-Car bevorzugt

Der Grand Prix von Großbritannien wurde, nachdem Verstappen in der Stowe Corner ins Kiesbett geraten war und seinen Red Bull abstellen musste, neutralisiert. Das Safety-Car kam in Runde 48 bei noch fünf zu fahrenden Runden auf die Strecke. Da anschließend das vorgeschriebene Zurückrunden überrundeter Fahrzeuge durchgeführt wurde, blieb nicht mehr genügend Zeit, um das Rennen wieder freizugeben. Charles Leclerc feierte dadurch seinen ersten Saisonsieg vor George Russell und Lewis Hamilton. Szafnauer sieht darin eine verpasste Chance auf ein spannendes Finale. Im High Performance Racing Podcast erklärt er, dass die FIA zwar regelkonform gehandelt habe, gleichzeitig aber eine andere Möglichkeit zur Verfügung gestanden hätte. “Ich habe die FIA angerufen. Ich habe mit Nikolas Tombazis gesprochen, und ich glaube, dass das, was Nikolas mir gesagt hat, der Grund dafür war, warum sie sich so entschieden haben”, sagt Szafnauer.
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Er betont jedoch, dass die Rennleitung aus seiner Sicht auch eine Rote Flagge hätte einsetzen können: “Die FIA hat die geltenden Regeln befolgt, aber sie hat die Möglichkeit, eine Rote Flagge zu zeigen. Sie hätten dieses Rennen problemlos mit einer Roten Flagge unterbrechen können.” Szafnauer bringt Rote Flagge ins Spiel Nach eigener Aussage habe er Tombazis direkt auf diese Option angesprochen. “Als ich ihm das sagte, fragte er: ‘Eine Rote Flagge dafür?’ Ich antwortete: ‘Nein, eine Rote Flagge für die Fans.’ Und wenn man eine Rote Flagge für die Fans zeigt, verstößt man gegen keine Regel.” Szafnauer verweist dabei auch auf die kontroversen Ereignisse des Saisonfinales 2021 in Abu Dhabi. Seiner Ansicht nach könne eine Rennunterbrechung in einer solchen Situation sowohl für ein spannendes Finale sorgen als auch den sportlichen Regularien entsprechen. “Wenn man am Ende für Spannung sorgen und gleichzeitig die Regeln einhalten will, was man im Gegensatz zu 2021 tun sollte, dann muss man die Rote Flagge zeigen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Die FIA selbst hatte sich beim Vorfall in Silverstone für das reguläre Safety-Car-Verfahren entschieden und die bestehenden Vorschriften zum Zurückrunden angewendet. Dadurch blieb das Feld bis zur Zielflagge neutralisiert, sodass es in den letzten Rennrunden zu keinem Neustart mehr kam.

 
Formel1.de 

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