Unfall in Q3: Was steckt hinter dem Crash von Max Verstappen?

Unfall in Q3: Was steckt hinter dem Crash von Max Verstappen?

 

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Beim Qualifying zum Großen Preis von Österreich hat Max Verstappen kurz vor Schluss sein Auto verloren. Der Unfall des viermaligen Weltmeisters hat für eine Gelbphase gesorgt, die dem WM-Dritten George Russell seine Poleposition hätte kosten können. Doch wie kam es zu diesem Abflug?  Getty Images Max Verstappen beendete sein Q3 frühzeitig im Reifenstapel

Verstappen befand sich mitten im Kampf um die Poleposition. Auf seiner letzten schnellen Runde gelang es dem Red-Bull-Piloten sogar, die Bestzeit im Mittelsektor zu fahren. Doch kurz nach dem Einlenken in Kurve 9 brach dem 28-Jährigen plötzlich das Heck aus und sein RB22 schleuderte in den Reifenstapel am Kurvenausgang. Auf die Frage bei Sky Deutschland, wie es zu diesem Unfall kommen konnte, lautet die Antwort des viermaligen Weltmeisters: “Das werden wir jetzt analysieren, weil dafür habe ich auch noch keine Erklärung. Was da passiert ist, ist eigentlich ganz komisch.”
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Die Upgrades, die Red Bull für den Grand Prix in der Steiermark mitgebracht hat, seien laut Verstappen nicht das Problem. Bei Sky UK beschreibt der 71-fache Grand-Prix-Sieger seinen Abflug wie folgt: “In der Kurve [gab es keine Anzeichen]. In der Runde hatte ich schon am Eingang von Kurve 6 einen großen Schreckmoment. Das war durchaus seltsam, denn sowas hatten wir bislang an diesem Wochenende nicht.” Video wird geladen…  

Bis dato hatten Verstappen und Teamkollege Isack Hadjar vor allem über die Balance in Kurve 3 geklagt. “Dann bin ich in Kurve 9 angekommen”, so Verstappen, “habe eingelenkt und [das Auto] war sofort weg.” Eine Korrektur war, wie man auch in den Onboard-Aufnahmen erkennen kann, für Verstappen nicht mehr möglich. Am Ende hätte der Red-Bull-Pilot laut eigener Einschätzung auf Startplatz drei stehen können. Stattdessen geht Verstappen beim Heimrennen seines Arbeitgebers von Platz fünf aus ins Rennen. Laut Timo Glock könnte, so seine Einschätzung bei Sky Deutschland, das Aufsetzen des RB22 die Aerodynamik gestört haben. Laurent Mekies legt in seinen Äußerungen nach dem Qualifying den Fokus auf die neuen Upgrades für den RB22: “Wenn du so ein großes Paket mitbringst, dann verändert das die Eigenschaften des Autos aus”, so seine Wortwahl bei Sky Deutschland. “Du musst da wirklich den Sweetspot finden.”
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Dennoch betont der Teamchef den Fortschritt, welchen man mit diesem Upgrade in puncto Performance erzielt hat. Auf die Frage, ob man auch genügend Ersatzteile dabei hat, damit beide Piloten morgen an den Start gehen können, antwortet Mekies: “Wir werden morgen in der Startaufstellung mit zwei Autos in guter Verfassung stehen.”

 
Formel1.de 

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