Updates Spielberg: So viel ist neu am Red Bull RB22!

Updates Spielberg: So viel ist neu am Red Bull RB22!

 

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Pünktlich zu seinem Heimrennen beim Grand Prix von Österreich 2026 in Spielberg (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) hat Red Bull den RB22 von Max Verstappen und Isack Hadjar mit einem umfangreichen technischen Update ausgestattet – dem größten am Rennwochenende auf dem Red-Bull-Ring.  Getty Images Die Updates am Red Bull RB22 beim Formel-1-Rennen in Spielberg 2026

Die Ingenieure haben praktisch den gesamten hinteren Fahrzeugbereich überarbeitet: vom Seitenkasten über Motorabdeckung, Unterboden und Hinterradaufhängung bis hin zu Heckflügel und Auspuff. Im Zentrum steht der überarbeitete Lufteinlass im Seitenkasten. Die Öffnung wurde weiter nach unten und nach hinten gezogen. Offiziell dient die Änderung der Zuverlässigkeit, tatsächlich beeinflusst sie jedoch die gesamte Aerodynamik des Fahrzeugs – und soll die Kühlung des RB22 verbessern.
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Solche Änderungen bleiben niemals isoliert. Weil sich die Anströmung der Seitenkästen verändert, musste unmittelbar auch die Motorhaube angepasst werden. Die neuen Seitenverkleidungen folgen der modifizierten Einlassgeometrie und wurden gleichzeitig an die veränderten Übergänge zum Unterboden angepasst.  Ronald Vording/Motorsport Network Blick auf die neue Seitenkasten-Konfiguration am Red Bull RB22

Besonders interessant ist der neue Unterboden. Das Team bezeichnet die Änderungen zwar als “kleine Überarbeitungen”, tatsächlich reichen sie vom vorderen Bodenbereich bis zu den Übergängen zur Karosserieoberseite. Ziel ist es, die neuen Strömungsverhältnisse der Seitenkästen auszunutzen und zusätzlich Abtrieb zu erzeugen. Die Veränderungen setzen sich anschließend an der Hinterachse fort. Die Verkleidungen der Aufhängung wurden neu profiliert und besser an die Strömung angepasst, die nun aus dem modifizierten Mittelteil des Fahrzeugs kommt. Laut Red Bull sollen die Änderungen für Strömungsstabilität sorgen und gleichzeitig Abtrieb erzeugen. Die Anpassungen reichen bis in die Bereiche vor den Hinterrädern hinein, wo neue Winglets und Verkleidungen die Luftführung weiter optimieren. Sogar der Heckflügel bleibt nicht unangetastet: Die Aufhängungspylone gelten als aerodynamisch besonders sensibel. Red Bull hat ihre Profile verändert, um an dieser Schnittstelle mehr Last zu generieren, ohne die Strömungsstabilität zu gefährden. Die vielleicht ungewöhnlichste Maßnahme betrifft schließlich das Auspuffendrohr. Eine minimale Neupositionierung und eine größere Überlappung mit der einzigen erlaubten Halterung sollen ebenfalls zusätzliche aerodynamische Last erzeugen. Video wird geladen…  

Dass selbst ein stark reglementiertes Bauteil wie der Auspuff in die Entwicklungsarbeit einbezogen wird, zeigt, wie konsequent Red Bull nach jedem verfügbaren Detailgewinn sucht.
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In der Gesamtschau wirkt das Paket weniger wie ein klassisches Strecken-Update für Spielberg, sondern mehr wie eine größere Evolutionsstufe des Fahrzeugkonzepts. Diese Herangehensweise unterscheidet große Entwicklungspakete von bloßen Einzelupdates – und macht Red Bull zum technisch spannendsten Team dieses Wochenendes. Das ist laut Verstappen auch dringend notwendig: “Uns fehlt Leistung, also muss das Auto besser werden. Das ist jetzt entscheidend.” Die Updates von Audi im Detail Ebenfalls bemerkenswert ist der Umfang der Neuerungen bei Audi. Das Team bringt sieben verschiedene Modifikationen mit, die sich vor allem auf die Fahrzeugmitte und das Heck konzentrieren.
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Ein neuer Frontflügel-Endplatten-Bereich soll zusätzliche Last erzeugen und die Strömungsstrukturen verbessern. Dahinter folgt ein komplett überarbeiteter hinterer Unterboden, der laut Team nicht nur mehr Abtrieb liefert, sondern auch die Lastverteilung auf der Hinterachse verändert. In Kombination damit wurden Heckdeflektoren, Hinterradaufhängung, Beam-Wing und Heckflügel angepasst. Audi spricht ausdrücklich von einem größeren “Update am Heck”. Großes Update bei Neueinsteiger Cadillac Auch Cadillac präsentiert ein beeindruckend großes Maßnahmenpaket. Zehn einzelne Änderungen betreffen praktisch das komplette Aerodynamikpaket. “Theoretisch sollten wir uns damit um ein paar Zehntelsekunden verbessern”, sagte Valtteri Bottas.  LAT Images Heckansicht des Cadillac MAC-26 von Valtteri Bottas in Spielberg 2026

Ausgangspunkt ist – ähnlich wie bei Red Bull – eine vergrößerte und neu profilierte Seitenkasten-Öffnung, die eine höhere Kühlleistung ermöglichen soll. Daraus ergeben sich Anpassungen an Motorhaube, Seitenkasten und Kühllamellen. Gleichzeitig wurden Spiegelhalterungen, Überrollbügel, Unterboden, Diffusor und Beam-Wing überarbeitet.
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Besonders interessant ist der Versuch, höhere Kühlkapazität und aerodynamische Effizienz miteinander zu verbinden. Mehrfach betont das Team, dass die Änderungen sowohl die Temperaturkontrolle als auch die Strömungsqualität im Heck verbessern sollen. Für ein neues Team ist das ein ungewöhnlich umfangreicher Entwicklungsschritt. Fokus auf die Frontpartie bei Alpine Alpine konzentriert sich dagegen vollständig auf die Fahrzeugfront. Das französische Team bringt einen neuen Frontflügel mitsamt Endplatten, einer überarbeiteten Nase und modifizierten Vorderradbereichen. Die einzelnen Komponenten sind klar miteinander verzahnt. Die neue Nase soll die Integration des Flügels verbessern, während die geänderten Endplatten die Strömung effizienter nach hinten leiten. Ergänzt wird das Paket durch ein zusätzliches Winglet am Diffusor, das den Luftstrom im Heckbereich stabilisieren und Abtrieb erzeugen soll. Ferrari experimentiert in Spielberg Ferrari verfolgt einen etwas anderen Ansatz. Die Scuderia entwickelt den in Spanien eingeführten Frontflügel weiter und setzt auf neue Endplatten, “Diveplanes” und veränderte Leitbleche. Das Team spricht ausdrücklich davon, die bisherigen Strömungsmerkmale und Leistungsziele des Konzepts zu konsolidieren.
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Daneben stehen mehrere Testelemente im Fokus: Die Wegnahme des Auspuff-Winglets sowie Anpassungen am Unterboden dienen laut Ferrari vor allem der Korrelation zwischen Simulation und Rennstrecke. Damit nutzt Ferrari das Wochenende nicht nur für Performance, sondern auch für Entwicklungsarbeit im Hintergrund. Detailarbeit bei Mercedes und McLaren Mercedes bringt zwei gezielte, aber technisch interessante Änderungen. Die Verkleidungen der Vorderachse wurden in ihrem Anstellwinkel verändert, damit sie über unterschiedliche Fahrzeughöhen hinweg besser im anströmenden Luftfeld arbeiten. Das soll die Strömung zum Heck verbessern.
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Zusätzlich erhält die Motorhaube einen schmaleren Heckauslass. Dadurch kann ein größerer Teil der Kühlluft über die seitlichen Kühlschlitze abgeführt werden, was dem Team mehr Spielraum bei der Abstimmung verschiedener Kühlkonfigurationen verschafft. McLaren beschränkt sich auf zwei Modifikationen. Eine neue Bremsbelüftung am Heck soll die lokale Strömungsführung verbessern und dadurch zusätzlichen Abtrieb im Bereich der Hinterachse erzeugen. Gleichzeitig wird der Heckflügel für den Geradeaus-Modus neu konfiguriert. Die veränderte Klappenstellung sorgt laut Team für eine stärkere Verringerung des Luftwiderstands und dürfte insbesondere auf den langen Vollgaspassagen in Spielberg Vorteile bringen. Nur geringe Updates im breiten Mittelfeld Im Mittelfeld fallen die Updates deutlich kompakter aus. Racing Bulls verändert die Position des Auspuffendrohrs und überarbeitet Teile des Diffusors, um die Strömung im Heck sauberer zu führen und die Effizienz des Heckflügels zu verbessern.
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Haas setzt auf eine neue Frontbremsbelüftung. Zusätzlich erhält das Auto streckenspezifische Zusatzöffnungen an den Seitenkästen, um die Kühlleistung zu erhöhen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Williams und Aston Martin reisen dagegen ohne neue Teile nach Österreich: Beide Teams haben für dieses Wochenende keine Updates angemeldet.

 
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