Upgrades machen Auto schnell und stabil: McLaren konserviert Ungarn-Form

Upgrades machen Auto schnell und stabil: McLaren konserviert Ungarn-Form

 

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McLaren hat die Poleposition für das Sprintrennen in Zandvoort (Formel 1 2026 live im Ticker verfolgen) zwar verpasst, ist mit den Plätzen zwei und vier aber durchaus in Schlagdistanz für ein gutes Ergebnis am Samstag. “Das ist etwas, womit ich unter dem Strich vernünftig leben kann”, meint Weltmeister Lando Norris, dem nur 0,041 Sekunden auf die Bestzeit von George Russell fehlten.  LAT Images Lando Norris hat am Start zum Sprint nur ein Auto vor sich

Zwar gibt er zu, etwas enttäuscht zu sein, Platz eins so knapp verpasst zu haben, auf der anderen Seite weiß er aber auch, dass es schnell auch in die andere Richtung hätte gehen können: “Man hätte genauso gut Erster oder auch Vierter, Fünfter werden können”, sagt er. Denn zwischen Platz eins und vier liegt nicht einmal eine Zehntelsekunde. Zuvor in SQ2 hatte McLaren noch die Positionen eins und zwei belegt, doch im entscheidenden Abschnitt konnten Norris und sein Teamkollege Oscar Piastri nicht mehr genug zulegen: “Ich glaube, der Wechsel auf die Softs hat einfach etwas mehr Grip gebracht, den ich nach dem Wechsel von Medium auf Soft für Q3 nicht ganz optimal nutzen konnte”, sagt Norris.
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“Vielleicht habe ich es einfach einen Tick zu sehr übertrieben.” Ähnlich äußert sich auch Piastri, der als Vierter am falschen Ende des engen Spitzenfeldes landete: “Die Runde auf den Softs war einfach nicht ganz so gut”, gibt der Australier zu. “Ich habe das Gefühl, dass das in diesem Jahr öfter vorkommt: Man zieht die weichen Reifen auf und die Balance ist nicht mehr ganz so angenehm wie auf den Mediums.” Trotzdem betont er, dass er im Vergleich zum Training deutlich zufriedener mit dem Auto war. “Wir haben ein paar Dinge verändert, und ich habe mich deutlich wohler gefühlt. Das Positive ist also der Fortschritt seit heute Morgen”, sagt er. “Es war natürlich ziemlich eng, und mit einer besseren Runde hätte es vielleicht sogar für die Pole gereicht. Aber ich lerne und verbessere mich weiter – das ist das Wichtigste.” Ungarn-Form konserviert Das Wichtigste für McLaren dürfte jedoch der Fakt sein, dass der MCL40 auch nach der Sommerpause siegfähig zu sein scheint. Mit einer souveränen Vorstellung in Ungarn und dem ersten Saisonsieg war man in die vierwöchige Pause gegangen, und anscheinend konnte man die Form konservieren – auch wenn sie nicht so dominant wie am Hungaroring war. “Im Moment würde ich sagen, dass wir genau dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben”, lobt Teamchef Andrea Stella. “Das Auto war in Ungarn konkurrenzfähig, und auch dort war es schon extrem eng mit Ferrari und Mercedes.” McLaren – Sprint-Qualifying & SprintGrand PrixNorris (SQ)Piastri (SQ)Norris (S)Piastri (S)5040China3.5. (+0,083)4.5. (+2,4)Miami1.3. (+0,239)1.2. (+3,8)Kanada3.4. (+0,019)2.4. (+8,5)Großbritannien6.7. (+0,032)3.7. (+7,8)Niederlande2.4. (+0,058) “In gewisser Weise ist es also gut, dass wir genau an diesem Punkt weitermachen, denn das zeigt, dass McLaren zur Stelle und konkurrenzfähig ist – was auch den Upgrades zu verdanken ist, die wir nach Ungarn mitgebracht haben”, sagt der Italiener bei Sky.
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In Ungarn hatte McLaren große Veränderungen an seinem Fahrzeug vorgenommen. Auch in Zandvoort hat das Team Upgrades am Start, die jedoch nicht so umfangreich ausfallen wie beim Rennen vor der Pause. Zu den Upgrades zählen ein neuer Heckflügel, eine neue Motorenabdeckung und eine neue hintere Bremsbelüftung. Upgrades zeigen Wirkung Das erste Fazit ist positiv: “Die neuen Teile machen das Auto glücklicherweise schneller”, betont Stella. Und auch das Handling scheint zu passen: “Ich bin ziemlich zufrieden damit, wie sich das Auto verhält”, sagt Norris. “Es macht so ziemlich alles, was man sich hier wünscht, um die Pace aus dem Wagen herauszuholen.”
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“Es gibt also jede Menge Positives. Hoffentlich geht das für den Rest des Wochenendes so weiter”, so der Brite. “Ja, es gibt ein paar Dinge, an denen ich arbeiten kann – Dinge, die wir für das morgige Qualifying vielleicht noch aus dem Auto herauskitzeln können. Aber wir sind stark ins Wochenende gestartet, von daher bin ich zufrieden.” Für den Sprint rechnet sich der Weltmeister gegen George Russell durchaus Chancen auf den Sieg aus. Generell erwartet man bei McLaren aber einen engen Kampf mit Mercedes und Ferrari. “Es wird vor allem darauf ankommen, diese letzten kleinen Details und Lücken zu schließen und zu sehen, was wir ausrichten können”, meint Piastri. Denn bei McLaren ist man sich auch bewusst, dass die Konkurrenz im Sommer nicht geschlafen hat. “Ferrari hat hier zum Beispiel einen komplett neuen Unterboden und unsere Konkurrenten haben hier und da nachgebessert”, so Stella. “Es ist eben Halbzeit in der Saison. Es wird sehr interessant werden – nicht nur dieses Wochenende, sondern in der gesamten zweiten Saisonhälfte.”
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“Was das Renntempo angeht, haben wir heute Morgen gesehen, dass Ferrari sehr stark gewirkt hat”, hat der Teamchef die Scuderia für Zandvoort weiter auf dem Zettel. “Im Training ist es natürlich schwer zu sagen, wie viel Sprit die Konkurrenz bei den Longruns an Bord hatte, aber Ferrari sah konkurrenzfähig aus, ebenso Mercedes – im Grunde ein Spiegelbild dessen, was wir im Qualifying gesehen haben.”

 
Formel1.de 

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