Valtteri Bottas: Nachlassende Dämpfer als Grund für das Baku-Horrorwochenende
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Valtteri Bottas hat nach seinem schwierigen Wochenende beim Aserbaidschan-Grand-Prix Ursachenforschung betrieben. Hauptgrund für das schlechte Fahrverhalten seines Cadillacs beim Formel-1-Rennen in Baku sei eine stetige Dämpfer-Degradation gewesen. LAT Images Valtteri Bottas beim Grand Prix von Aserbaidschan 2026
“Im Rennen verschlechterte sich das Fahrverhalten stark. Ich denke, das hat mit den Dämpfern zu tun – einer Degradation durch Hitze”, sagt der Finne im Vorfeld des Grand Prix von Bahrain in Sepang. Ein Stoßdämpfer bremst die Schwingungen, die bei Bodenwellen, Randsteinen oder axialen Bewegungen von Federn oder Torsionsstäben angeregt werden. Im Rennverlauf erzeugt das ständige Durchströmen der Flüssigkeit durch die Ventile im Dämpfer Hitze. Nachlassende Dämpfer sorgten für schwieriges Handling Diese Hitze verringert die Viskosität des Öls, wodurch der Dämpfer weniger Widerstand leistet. Die Aufhängung kann Stöße schlechter absorbieren und dämpft die Schwingungen weniger effektiv. Auf Kursen wie Baku verschlechtert dies nicht nur das Handling spürbar, sondern kann über minimale Veränderungen der Bodenfreiheit auch die Unterboden-Aerodynamik beeinträchtigen. Baku eskaliert: Colapinto-Crash, Russell vs. Verstappen & Horner-Interview Video wird geladen…
“Ich verstehe, dass das von außen ziemlich schlimm aussah; ich habe mich im Auto auch ziemlich miserabel gefühlt. Es gab einfach keine Möglichkeit, mit dem Feld mitzuhalten”, resümierte Bottas.
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“Ich habe im Rennen alles versucht. Ein großer Brocken Zeitverlust lag auf den Geraden, aber auch überall in den Kurven. Deshalb habe ich bis zum Ende gepusht – und deshalb kam es in der letzten Runde zum Verbremser in Kurve 1”, so Bottas. Auto ist immer noch nicht da, wo es sein sollte Dieser Verbremser und das anschließende Wendemanöver brachten die Steuerung der Antriebseinheit durcheinander und sorgte kurz darauf für einen Unfall. In der letzten Runde schlug Bottas in die Barriere von Kurve 15 ein, nachdem das Triebwerk auf der Hinterachse beim sogenannten “Superclipping” nicht ausreichend Motorbremse lieferte. Der Ausfall war für Bottas der Schlusspunkt unter ein Wochenende, an dem er dem Feld hinterherfuhr. Das liege auch an weiterhin bestehenden Unzulänglichkeiten des Autos. “Beim Unterboden fehlen uns noch Druckmessstellen, weshalb wir bei einigen Teilen im Dunkeln tappen”, gibt Bottas zu. “Aber rein vom Gefühl her war es eher das Fahrverhalten – in Kombination mit einer Servolenkung, die über das Wochenende abbaute. Dadurch hatte ich kaum Gefühl fürs Auto.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Trotz guter Elektronik-Abstimmungen liege das Hauptproblem von Cadillac derzeit auf der mechanischen Seite. Der Zeitdruck bei der Entwicklung des ersten Autos habe zu Kompromissen geführt: “Wir haben gute Tools, aber sie sind nicht so weit, wie wir es uns wünschen. Für nächstes Jahr wird es definitiv eine Änderung an der Aufhängung geben, was mehr Spielraum für Set-up-Änderungen bringt”, hofft Bottas.
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