Vasseur: Dass Rivalen Ferraris Designs kopieren, ist eine “schöne Belohnung”
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Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur sagt, dass das Kopieren der innovativen Designs durch gegnerische Teams eine “schöne Belohnung” für Maranello sei, auch wenn er betont: “Ich bin nicht hier, um Komplimente zu bekommen. Ich bin hier, weil ich gewinnen will. Das beste Kompliment für mich ist es, auf dem Podium zu stehen.” circuitpics.de Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur freut sich über Anerkennung
“Aber ja, es stimmt: Für die Jungs im Team ist es eine schöne Belohnung – zu sehen, wie Red Bull mit dem Flügel nachzieht”, so Vasseur, der gleichzeitig aber zugeben muss, dass Red Bull wohl schon vorher mit der Erforschung begonnen hatte. “Aber auch wie die anderen anfangen zu kopieren oder die Vorrichtung am Auspuff übernehmen.” Ferrari war mit einem auffälligen Fahrzeug, dem SF-26, in den neuen Regelzyklus von 2026 gestartet und hatte dabei mit einer Reihe faszinierender Innovationen aufgewartet. Bei den Wintertests in Bahrain brachte das Team ein Winglet an der Struktur hinter dem Auspuff an – intern FTM genannt -, das dem Heck des Autos auf Kosten von geringfügig mehr Luftwiderstand zusätzlichen Abtrieb verleiht.
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Am folgenden Tag stellte Ferrari einen rotierenden Flügel vor, der den Spitznamen Macarena-Flügel erhielt und sich zwischen dem Kurven- und dem Geraden-Modus um 180 Grad dreht. Formel-1-Fails: Diese Regeländerungen waren ein Reinfall
Insbesondere der Auspuff-Flügel wurde von den Konkurrenten auf breiter Front kopiert, auch wenn die Lösung von Ferrari schwer vollständig zu rekonstruieren war, da die Scuderia ganze Elemente des Fahrzeughecks darum herum konstruiert hatte. Die FIA hat die Auspuff-Vorrichtung für 2027 inzwischen verboten, indem sie das entsprechende Schlupfloch im Technischen Reglement schloss, um ein Ausufern der Konstruktionen zu verhindern. Der rotierende Flügel wurde mittlerweile auch von Red Bull übernommen und von McLaren getestet. McLaren begann mit der Arbeit an diesem Projekt als Reaktion darauf, was Ferrari bei den Testfahrten gezeigt hatte, während Red Bull unabhängig davon ein eigenes Designkonzept verfolgte. “Wir waren enttäuscht, dass wir das nicht so schnell wie Ferrari und danach Red Bull aufgegriffen haben”, sagte McLarens Technischer Direktor Neil Houldey. “Sobald wir es gesehen hatten, erkannten wir, dass sich dort eine Chance bot.” Trägheit im Verpflichtungssystem Der Ferrari SF-26 gilt für viele als das beste Chassis im Formel-1-Feld. Nach einer Reihe von Upgrades konnten Charles Leclerc und Lewis Hamilton jeweils einen Grand Prix gewinnen – in Silverstone beziehungsweise Barcelona -, wodurch Ferrari den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft festigt.
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Der SF-26 war das erste Auto, das unter der Regie des Technischen Direktors Loic Serra entstand. Serra wurde ursprünglich bereits 2023 verpflichtet, stieß jedoch nach einer langen Sperrfrist erst Ende 2024 von Mercedes zum Team. Teamwork und Widerstand: Mercedes stärkt Kimi, Hamilton sauer auf Leclerc I F1 Rennen Zandvoort 2026 Video wird geladen…
Laut Vasseur ist dieser langwierige Prozess ein gutes Beispiel dafür, warum es so viel Zeit in Anspruch nimmt, ein Formel-1-Team umzustrukturieren. “Die Frustration, die man in der F1 manchmal verspürt, liegt darin, dass die Prozesse auf der technischen Seite extrem lang sind, weil eine enorm große Trägheit herrscht”, erklärt er gegenüber Autosport, einer Schwesterplattform von im Motorsport Network.. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Wir haben beispielsweise Mitte ’23 begonnen zu sprechen, und Ende 2024 ist er zum Team gestoßen. Dann konzentriert er sich auf das Auto für ’26 und rekrutiert immer noch Leute, die ihm helfen. Das bedeutet, dass sich dieser Prozess über Jahre erstreckt – während wir auf der anderen Seite schon nächste Woche Ergebnisse sehen wollen.”
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