Verstappen nimmt McLaren-Junior unter Vertrag: Das ist sein Plan!

Verstappen nimmt McLaren-Junior unter Vertrag: Das ist sein Plan!

 

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Während Max Verstappen selbst in den letzten Wochen intensiv mit McLaren in Verbindung gebracht wurde, überraschte er am Donnerstagmorgen mit einer faszinierenden Ankündigung, die beide Seiten auf eine völlig andere Weise miteinander verknüpft.  FIA Max Verstappen vor einigen Jahren mit Dries van Langendonck (markiert)

Verstappen geht eine Partnerschaft mit dem belgischen Nachwuchstalent Dries Van Langendonck ein, der momentan in der Britischen Formel 4 am Start ist. Da Van Langendonck dem McLaren-Juniorprogramm angehört, stellte Verstappen in Spa umgehend klar, dass sein neuer Schützling diese Rolle auch weiterhin ausfüllen wird. Flankierend zum McLaren-Programm wird Verstappen Racing den Youngster vor allem in zwei Kernbereichen unterstützen – auf einem Weg, der ihn im Idealfall bis in die Formel 1 führen soll. Was der Verstappen-Deal in der Praxis bedeutet Zunächst übernimmt die Verstappen-Gruppe das Management von Van Langendonck, wobei Raymond Vermeulen als Schlüsselfigur die Fäden im Hintergrund ziehen wird.
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In dieser Hinsicht ist die Bekanntgabe vom Donnerstag ein echter Paukenschlag. Abgesehen von Verstappen selbst hat das “Team Verstappen” bislang keinen externen Piloten betreut – die einzige Ausnahme bildet Raymonds Sohn Thierry Vermeulen. Van Langendonck ist somit der erste fahrerische Neuzugang von außerhalb, der vom Verstappen-Lager vertreten wird. Nach Informationen von hatten in der Vergangenheit schon mehrfach Fahrer bei Vermeulen angefragt, dieser lehnte ein solches Mandat jedoch stets ab. Das unterstreicht, dass Verstappen in Van Langendonck etwas ganz Besonderes sieht – ein Eindruck, den er auch in seiner Medienrunde mit niederländischen Journalisten in Spa bekräftigte. Auf Nachfrage von Motorsport.com, ob dies eine einmalige Ausnahme sei oder ob er wie Fernando Alonso langfristig einen größeren Fahrerstall managen wolle, antwortete Verstappen: “Ich würde das nur bei Fahrern machen, bei denen ich wirklich herausragendes Potenzial sehe. Piloten von diesem Kaliber gibt es nicht jedes Jahr. Deshalb ist Dries für mich auch der Erste. Er bringt definitiv alles mit, um es ganz nach oben zu schaffen.” Die aussichtsreichsten Junioren der Formel-1-Teams 2026

Dabei hilft es, dass Van Langendonck für Verstappen kein unbeschriebenes Blatt ist. Die Verbindung der beiden Familien reicht bereits Jahre zurück: “Dries’ Vater kannte meinen Vater und über die Familie Pex waren sie auch eng befreundet”, erklärte Verstappen mit Verweis auf die Familie Pex, zu der die Verstappens seit gemeinsamen Kart-Tagen eine innige Verbindung pflegen.
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“Irgendwann kam das Thema in unseren Gesprächen einfach auf. Dries fuhr Kart und so etwas behält man natürlich im Auge. Man unterhält sich und am Ende führt eins zum anderen, sodass wir nun hier stehen”, so der Niederländer Was das Management angeht, ruht der Deal auf zwei Säulen: Karriereplanung und finanzielle Unterstützung. In Spa bestätigte Verstappen, dass er auch bereit ist, eigenes Geld in die Zukunft des Belgiers zu stecken. “Wir tun, was notwendig ist. Natürlich ist er bei McLaren und sie steuern ihren Teil zu den Budgets bei. Aber die Summen in der Formel 3 und Formel 2 sind enorm hoch. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Diese [Investitionen] sind logischerweise einer der Hauptgründe für unsere jetzige Zusammenarbeit.”
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Neben dem finanziellen Fundament kommt es laut Verstappen aber vor allem darauf an, die richtigen Weichen in den Nachwuchsklassen unterhalb der Königsklasse zu stellen. “Letztlich muss Dries die Leistung im Auto selbst abliefern. Drumherum versuchen wir – natürlich in enger Abstimmung mit McLaren, da er dort im Juniorprogramm ist -, ihn strategisch richtig zu führen und die passenden Entscheidungen zu treffen.” “Man sieht im Juniorenbereich oft, dass falsche Entscheidungen getroffen werden und ein Fahrer im falschen Team landet. Dann kann man sein Talent nicht zeigen, weshalb diese Weichenstellungen so extrem wichtig sind.” Verstappens Rolle als Fahrer-Coach: “Dries hat das gewisse Etwas” Neben dem Management bildet das Fahrer-Coaching die zweite Säule des Projekts. Das ist der Bereich, in dem sich Verstappen am stärksten selbst einbringen wird und der ihm auch persönlich am meisten gibt.
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Er hat schon oft betont, dass er junge Talente formen möchte – so unterstützt er beispielsweise bereits Piloten wie Chris Lulham beim Sprung vom Sim-Racing in den realen GT-Sport. “Dazu gehören die Vorbereitung im Simulator und das technische Verständnis. Das sind alles Bereiche, in denen ich versuche, Dries unter die Arme zu greifen und ihn zu pushen”, sagt er. Die Simulatoren von Verstappen Racing stehen im niederländischen Tilburg, wo Van Langendonck sie für seine Rennvorbereitungen nutzen kann.
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Das Ziel dieser Doppelstrategie aus Management und sportlichem Coaching ist klar definiert: das belgische Talent an die Spitze zu führen: “Das Ziel ist die Formel 1, und wir werden alles tun, um ihm diesen Weg zu ebnen. Hoffentlich gelingt uns das durch die richtigen Entscheidungen bezüglich der Rennserien und Teams, und indem wir ihm Stück für Stück mehr Erfahrung vermitteln”, sagt Verstappen. Der Vergleich mit Verstappens eigenen Jugendjahren bestärkt den viermaligen Weltmeister in der Ansicht, dass der flämische Nachwuchsfahrer das Zeug für die Formel 1 hat: “Für einen 15-Jährigen ist er enorm weit. Wenn ich ihn mit mir selbst im Alter von 15 Jahren vergleiche, ist er für seine Altersstufe wirklich extrem gut.” Video wird geladen…  

Dennoch hütet sich Verstappen davor, seinen Schützling direkt mit sich selbst zu vergleichen. Das würde nur unnötigen Druck erzeugen und sei ohnehin unpassend, da jeder Fahrer ein Individuum ist.
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“Niemand muss die Kopie eines anderen sein. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, und genau das macht dieses Projekt für mich so reizvoll. Jeder hat seinen eigenen Charakter, und das ist gut so. Wenn alle gleich wären, wäre es langweilig.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Ich habe im Laufe meiner Karriere extrem viel Erfahrung gesammelt und genau diese versuche ich nun an ihn weiterzugeben und mit ihm zu teilen.”

 
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