Verstappen verteidigt Startmanöver: “Rennen wäre sonst vorbei gewesen”

Verstappen verteidigt Startmanöver: “Rennen wäre sonst vorbei gewesen”

 

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Max Verstappen hat beim ersten Formel-1-Rennen auf dem Madring mit Platz zwei das Maximum aus seinem Red Bull herausgeholt. Der Niederländer musste allerdings in der Anfangsphase eine Position an Lewis Hamilton zurückgeben und damit faktisch zwei Plätze aufgeben. Verstappen war damit nicht einverstanden – wusste aber, dass ihm andernfalls eine Zeitstrafe gedroht hätte.  circuitpics.de Beim Start in Madrid musste Max Verstappen ausweichen

“Was soll ich machen? Wenn sie mir sagen, dass ich es tun muss, dann mache ich es”, erklärte Verstappen nach dem Rennen. Sein Renningenieur Gianpiero Lambiase hatte ihn angewiesen, Hamilton wieder vorbeizulassen. Da Kimi Antonelli zu diesem Zeitpunkt zwischen Verstappen und Hamilton lag, bedeutete das in der Praxis, zwei Positionen aufzugeben. Verstappen ist überzeugt, dass eine Weigerung keine Option gewesen wäre. “Wenn ich das nicht gemacht hätte, hätte ich eine Strafe bekommen. Keine Chance”, so der Red-Bull-Pilot. Verstappen sieht sich trotzdem im Recht In der entscheidenden Szene der ersten Runde sieht Verstappen die Schuld allerdings nicht bei sich. Der Red-Bull-Pilot erklärt, Hamilton habe beim Überfahren der Kerbs die Kontrolle über sein Auto verloren und sei anschließend wieder auf die Strecke gesprungen.
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“Ich hätte beim Start einen Schaden gehabt, wenn ich auf der Strecke geblieben wäre. Dann wäre auch der Sieg nicht mehr möglich gewesen. So einfach ist es”, sagt Verstappen. Er habe in Kurve eins lediglich seine eigene Linie gefahren. Hamilton habe dagegen versucht, an den beiden Autos vor ihm vorbeizukommen und sei dabei auf den Kerb geraten. “Lewis ging auf die ersten beiden Fahrer los und setzte auf dem Kerb auf. Er sprang einfach zurück auf die Strecke und deshalb musste ich von der Strecke runter”, erklärt Verstappen. Wie der falsche Sieger den GP von Spanien gewonnen hat | Rennen F1 Madrid 2026 Video wird geladen…  

Für ihn war das Ausweichen notwendig, um eine Kollision zu verhindern. “Wenn ich dort geblieben wäre, hätte ich definitiv Kontakt gehabt. Dann hätte mein Rennen möglicherweise schon in Kurve zwei vorbei sein können. Deshalb bin ich froh, dass wir jetzt dort stehen, wo wir stehen.” “Wir hatten nicht die Pace von Kimi” Trotz des Podiums wollte Verstappen den zweiten Platz nicht als Beleg für eine echte Siegchance von Red Bull verstanden wissen. “Wir haben das Ergebnis maximiert und hatten wahrscheinlich auch etwas Glück, natürlich durch die unglückliche Situation für Lando”, sagt er. Gegen Antonelli habe Red Bull schlicht nicht die notwendige Geschwindigkeit gehabt. “Ich hatte nicht die Pace von Kimi und definitiv nicht die Pace von Lando”, stellt Verstappen klar. Der zweite Platz sei deshalb ein starkes Ergebnis, doch für einen echten Kampf um den Sieg fehle weiterhin etwas.
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Dass Verstappen im Schlussabschnitt zeitweise weniger als eine Sekunde hinter Antonelli lag, habe dabei ein falsches Bild erzeugt. “Es sah vielleicht ein bisschen so aus, als wären wir im Kampf um den Sieg. Aber das lag eher daran, dass Kimi von Charles aufgehalten wurde”, erklärt Verstappen. Sobald Antonelli freie Fahrt gehabt habe, sei der Mercedes-Pilot wieder davongezogen. Gleichzeitig musste sich Verstappen gegen den Druck von Lando Norris hinter ihm verteidigen. Überholen sei auf dem Madring ohnehin schwierig gewesen. Red Bull kann Entwicklung nicht beliebig fortsetzen Verstappen sieht Red Bull deshalb weiterhin mit einem klaren Rückstand auf die Spitze. “Das ist das Einzige, was wir momentan tun können”, sagt er mit Blick darauf, aus jedem Wochenende das Maximum herauszuholen und gelegentlich vom Pech anderer zu profitieren.
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Gleichzeitig müsse das Team das Gesamtpaket weiter verbessern. “Jetzt sind wir darauf angewiesen, unser Paket, unser Gesamtpaket, etwas stärker zu machen, um wirklich in einen möglichen Kampf um den Sieg zu kommen.” Das Problem: Red Bull hat bei der Weiterentwicklung nur noch begrenzte Möglichkeiten. Aufgrund der Budgetobergrenze kann das Team das Entwicklungstempo der ersten Saisonhälfte nicht einfach fortsetzen. Laurent Mekies hatte bereits eingeräumt, dass die finanziellen Rahmenbedingungen die weitere Entwicklung einschränken. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Verstappen hatte zudem bereits in Monza erklärt, dass zwar noch einige Updates für das 2026er-Auto kommen sollen, der Fokus hinter den Kulissen aber bereits auf 2027 gerichtet ist.

 
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