Warum Cadillac in der Formel 1 2026 “riesige Eile hat, Leistung zu finden”
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Das Formel-1-Debüt von Cadillac verlief durchaus ermutigend, doch laut Sergio Perez hat das Team nun “riesige Eile, Leistung zu finden”. Cadillac, das Team im Jahr 2026 mit Ferrari-Kundenmotoren in die Weltmeisterschaft eingestiegen ist, konnte zuletzt das kriselnde Aston-Martin-Honda-Team herausfordern – was Perez als “große Motivation” für den Rennstall bezeichnet. circuitpics.de Cadillac in der Formel 1: Der Trend ist positiv
Beim Grand Prix in Miami kämpfte der Mexikaner zeitweise sogar im Mittelfeld mit und erreichte im Sprint den 15. Platz, während er im Grand Prix auf Rang 13 vorstieß, bevor die Konkurrenz zurückschlug. Letztendlich endeten beide Rennen für Perez in einem Dreikampf gegen die Aston-Piloten Fernando Alonso und Lance Stroll. In beiden Fällen wurde er vom zweimaligen Weltmeister nur knapp geschlagen. “Wir haben Spaß mit ihnen, besonders der Kampf gegen Fernando ist immer eine tolle Sache, weil er sehr aggressiv, aber sehr fair fährt”, kommentierte Perez.
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“Wir hatten etwas zu viel Reifenabbau und haben uns für die harten Reifen entschieden – im Nachhinein wäre ich lieber auf die weichen Reifen gegangen. Das müssen wir also analysieren. Es gibt noch einiges zu tun, aber ich bin zuversichtlich. Ich denke, wir bewegen uns in die richtige Richtung. Ich sehe zeitweise, dass wir am Mittelfeld dran sein können, sobald der Abbau einsetzt, aber die anderen sind einfach in der Lage, das Tempo noch einmal deutlich anzuziehen.” “Es ist noch eine lange Saison, aber wir haben natürlich riesige Eile, Leistung zu finden, denn wir wissen, dass Aston Martin sich verbessern wird, und wir wollen nicht abgehängt werden.” Die Entwicklungs-Schlacht gegen Stroll und Newey Nachdem Cadillac sein erstes Formel-1-Auto bereits am 16. Januar erfolgreich auf die Strecke gebracht hatte, steht das Team nun vor einer ebenso großen Herausforderung im Entwicklungsrennen. Dies gilt insbesondere angesichts der gewaltigen Investitionen von Lawrence Stroll in das Aston-Team, das in den vergangenen Jahren hochkarätige Ingenieure von der Konkurrenz abgeworben hat. Fährt Cadillac 2026 nur hinterher? Video wird geladen… Der große Cadillac-Check für die F1-Saison 2026
In Sachen Infrastruktur ist der brandneue Simulator von Aston Martin seit etwa einem Jahr in Betrieb – das Team kündigte ihn am 13. März 2025 an, doch Teamchef und geschäftsführender technischer Partner Adrian Newey erklärte später, dass er “vor April nicht richtig lief”. Er wird für die Mannschaft aus Silverstone ein entscheidender Trumpf sein, um den AMR26 zu verbessern. Während Cadillac in den ersten drei Saisonstationen konstant rund 1,3 Sekunden an der Q2-Hürde scheiterte, fehlten im Sprint-Qualifying in Miami nur 0,3 Sekunden. Doch dieser Rückstand schwoll am Samstag wieder auf 1,7 Sekunden an, da der MAC-26 langsamer wurde, während die meisten anderen Autos im Vergleich zum Sprint zulegen konnten. “Dieses Paket zu verstehen, wird der Schlüssel sein, um bis Kanada weitere Fortschritte zu machen. Wir müssen es besser begreifen und versuchen, bessere Lösungen zu finden”, fügte Perez hinzu. “Wir haben nicht viel Zeit, aber eines der kurzfristigen Dinge, die wir angehen müssen, ist der Reifenverschleiß. Wir haben da einige Ideen, aber die größte Aufgabe für das Team in den kommenden Wochen wird es sein, alle Abteilungen zusammenzubringen.” Lichtblick bei den Boxenstopps Ein positiver Aspekt in Miami war ein reibungsloser Reifenwechsel bei Perez: “Der Boxenstopp heute war fantastisch, wirklich ein sehr, sehr guter Job des Teams. Das zeigt, dass wir die Stopps beherrschen. Wir müssen in den kommenden Wochen in vielen verschiedenen Bereichen so abliefern.” LAT Images Sergio Perez beim Großen Preis von Japan 2026 in Suzuka
In puncto Boxenstopps war Cadillac zuvor in Melbourne das zweitlangsamste Team, gemessen an der Zeit in der Boxengasse. In China war man mit Abstand Schlusslicht; der Bestwert lag bei 25,793 Sekunden, als Perez im Sprint stoppte. Jedes andere Team war mindestens 2,6 Sekunden schneller – mit Ausnahme von Audi, die bei ihrem einzigen Stopp des Wochenendes an einem defekten Schlagschrauber scheiterten.
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Auch in Japan war Cadillac erneut das Schlusslicht, doch Perez’ Miami-Stopp – 23,228 Sekunden von der Einfahrt bis zur Ausfahrt – war schneller als die Zeiten von Ferrari, Haas und Audi in Florida. Das ist eine deutliche Steigerung der Mechaniker, auch wenn noch Luft nach oben ist: Den schnellsten Stopp sicherte sich Mercedes bei George Russell mit 22,042 Sekunden.
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