Warum das Formel-1-Debüt in Australien für Cadillac “viermal so schwierig” ist
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Cadillac hat in Barcelona und Bahrain bereits erste Formel-1-Luft geschnuppert. Der Große Preis von Australien (kompletter Zeitplan) stellt den Neueinsteiger jedoch vor eine noch größere Bewährungsprobe. Denn anders als bei den Testfahrten schickt das Team nun erstmals zwei Fahrzeuge gleichzeitig auf die Strecke. LAT Images Cadillac setzt in Melbourne erstmals zwei Autos gleichzeitig ein
“Zwei Autos einzusetzen ist nicht nur doppelt so schwierig wie nur eines, sondern viermal so schwierig”, betont Cadillac-Berater Pat Symonds. “Es gibt so viel zu beachten. Kontinuität ist in einem Team extrem wichtig, und die können wir hier natürlich nicht haben.” Der Grund liegt auf der Hand, denn die meisten Abläufe befinden sich noch im Aufbau. “Viele Leute arbeiten zum ersten Mal zusammen”, erinnert der erfahrene Ingenieur. “Ich finde, sie haben bei den Tests im Winter und am ersten Renntag eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Das Team hat wirklich hervorragend abgeschnitten.” Sergio Perez mit “zwei separaten Problemen” Ganz reibungslos verlief der Freitag in Melbourne dennoch nicht. Vor allem Sergio Perez wurde durch technische Schwierigkeiten ausgebremst. “Nein, es war letztendlich kein Sensor”, entkräftet Symonds die erste Vermutung, dass es ein Sensorproblem am MAC-26 des Mexikaners gegeben hätte. Video wird geladen…
“Wir hatten zwei separate Probleme”, ergänzt der Cadillac-Berater. “Kurz vor Ende des ersten Freien Trainings gab es ein Problem mit dem Kraftstoffsystem. Um das zu beheben, mussten wir die Batterie ausbauen, was ziemlich aufwendig ist. Deshalb war er erst spät wieder draußen.”
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Doch damit nicht genug: “Und dann gab es leider etwas völlig Unabhängiges: Er hatte ein Hydraulikleck, das wir noch nicht analysiert haben”, sagt der Brite kurz nachdem Perez auf der Strecke ausgerollt war. “Wir haben das Auto noch nicht zurückbekommen, um genau zu sehen, was es ist.” Cadillac spricht von “sehr erfolgreichem Tag” Während Perez also einen komplizierten Freitag erlebte, verlief der Tag auf der anderen Seite der Garage deutlich ruhiger. “Wir hatten einen sehr schwierigen Tag mit Checo, aber mit Valtteri verlief der Freitag eigentlich ganz normal”, resümiert Symonds. Die ersten beiden Sessions der neuen Formel-1-Saison verliefen für Cadillac insgesamt zufriedenstellend, auch wenn die Zeiten und Platzierungen von Sergio Perez und Valtteri Bottas (hier die Ergebnisse) nicht ganz den Vorstellungen entsprachen. Dennoch fällt das Zwischenfazit nach dem ersten Tag in Melbourne positiv aus. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Wir haben unsere Arbeit erledigt und die Antworten bekommen, die wir brauchten”, erklärt der Ingenieur – ein Erkenntnisgewinn, der für Cadillac mehr zählt als eine einzelne schnelle Runde. “Ja, ich denke, es war ein sehr erfolgreicher Tag. Wir gehen mit deutlich mehr Wissen in den morgigen Tag.”
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