Williams in Schwierigkeiten: Was für Alex Albon im Cockpit “keinen Sinn ergibt”

Williams in Schwierigkeiten: Was für Alex Albon im Cockpit “keinen Sinn ergibt”

 

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Williams-Pilot Alexander Albon hatte sich den Auftakt in die neue Formel-1-Saison anders vorgestellt: Der Thai-Brite belegte am Freitag vor dem Großen Preis von Australien (hier der komplette Zeitplan) in beiden Trainings jeweils den 15. Rang und blieb damit deutlich hinter seinen eigenen Erwartungen.  LAT Images Alexander Albon war mit seinem Freitag in Melbourne nicht zufrieden

“Wir sind etwas im Rückstand”, räumt Albon am Freitagabend ein und ergänzt: “Wir hatten Probleme mit den Daten und mit vielen anderen Dingen. Wir müssen also erst einmal sehen, was wir daraus lernen können, und das dann bis morgen umsetzen.” Das Auto brauche noch “etwas Feinschliff”, meint der Williams-Pilot. “Ich denke, der größte Teil davon liegt im Einsatz und im Verständnis des Einsatzes. Das ist momentan unser größter Ansporn. Aber auch beim Set-up und beim Fahrgefühl müssen wir uns verbessern.” Longrun für Alex Albon “nicht wirklich angenehm” Heißt im Klartext: “Wir sind im Rückstand, aber es gibt ganz klar viel, was wir verbessern können”, sagt der 29-Jährige. “Ich habe einen sehr kurzen Longrun gemacht, der auch der einzige Longrun war, den wir heute bisher zwischen beiden Autos gefahren sind, und es war nicht wirklich angenehm.” Video wird geladen…  

Auch die Longrun-Analyse zeigt: Albon fehlten im Schnitt 2,82 Sekunden pro Runde auf die Konkurrenz, nur Cadillac-Pilot Valtteri Bottas war noch langsamer. Allerdings bereitet Williams derzeit nicht nur die Rennpace Sorgen, sondern auch die Qualifying-Performance.
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“Wir haben noch Arbeit darin, die Energieabgabe auf dieser Strecke zu verstehen und herauszufinden, wie man es am effizientesten einsetzt und Energie gewinnt”, gibt Albon zu. “Wir werden über Nacht viel Zeit mit dem Simulator-Team verbringen und Simulations-Tools nutzen, um ein besseres Set-up für morgen zu entwickeln.” “Das ergibt hinter dem Steuer nicht immer Sinn” “Es ist jetzt schon sehr schwierig, aber im Moment sehen wir noch nicht das Schlimmste”, schildert der Williams-Pilot seinen ersten Eindruck. In manchen Runden gewinne oder verliere man sehr viel Zeit. “Das ergibt hinter dem Steuer nicht immer Sinn, aber das gehört eben zum sorgfältigen Lernen dazu.” Auch Williams-Chefingenieur Angelos Tsiaparas erinnert daran, dass der Albert Park in Melbourne eine “energiearme” Strecke ist. “Deshalb lag ein großer Fokus auf der Ingenieursseite auf Fahrstilen und Techniken, die wir entwickeln können, um Energieerzeugung und Deployment zu maximieren”, sagt er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Morgen haben wir ein weiteres Training, um das vor dem Qualifying zu optimieren”, ergänzt Tsiaparas, und auch Albon betont: “Es gibt viel, das wir vor dem Qualifying verbessern können, und das ist alles Teil der Lernkurve.”

 
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