Warum der Formel-1-Kalender 2026 aktuell ein Puzzlespiel ist

Warum der Formel-1-Kalender 2026 aktuell ein Puzzlespiel ist

 

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Eigentlich wurde der Formel-1-Kalender 2026 bereits vor elf Monaten fix und fertig vorgestellt. Doch durch die Absage der beiden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ist aktuell noch völlig unklar, wie viele Grands Prix in diesem Jahr tatsächlich ausgetragen werden – und wann.  LAT Images Kann das Rennen in Bahrain 2026 doch noch nachgeholt werden?

Stand jetzt sind nur noch 22 Rennen im Kalender. Das Finale soll dabei am 6. Dezember in Abu Dhabi stattfinden. Das Problem ist allerdings, dass sowohl der Abu-Dhabi-GP als auch der Große Preis von Katar eine Woche vorher aktuell zwei weitere Wackelkandidaten sind. Wie Bahrain und Saudi-Arabien wurden beide Länder im aktuellen Krieg in der Region bereits Opfer iranischer Angriffe. FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem hat daher bereits angekündigt, dass die Formel 1 im Zweifel auch auf diese beiden Rennen verzichten würde.
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“Gott bewahre, dass [der Krieg] bis Oktober oder November dauert”, wird Sulayem von RacingNews365 zitiert. In diesem Fall werde die Formel 1 dort nicht fahren, “denn Sicherheit geht vor”, betont der FIA-Präsident. In diesem Szenario würde der Formel-1-Kalender auf 20 Rennen schrumpfen, der planmäßig letzte Grand Prix würde dann am 21. November in Las Vegas stattfinden. Allerdings plant die Königsklasse aktuell auch für den gegenteiligen Fall. Bedeutet: Was passiert, wenn die Kampfhandlungen in der Region enden? Dann könnte zumindest eines der beiden abgesagten Rennen in Bahrain oder Saudi-Arabien nachträglich doch noch stattfinden – sofern man eine entsprechende Lücke im Kalender findet. “Quadrupel-Header” am Ende der Saison? Genau hier liegt allerdings das Problem, denn in der zweiten Saisonhälfte gibt es zwischen zwei Rennen maximal noch eine Woche Pause. Der einzige realistische Termin wäre dabei das erste Oktober-Wochenende, wobei dadurch ein neuer Triple-Header mit den Läufen Baku (26. September) und Singapur (11. Oktober) entstehen würde. Die Saison einfach um eine Woche zu verlängern ist deshalb problematisch, weil Abu Dhabi das Finale vertraglich zugesichert ist. Heißt: Würde man die Saison verlängern, müsste Abu Dhabi automatisch eine Woche nach hinten rutschen, um weiterhin das letzte Rennen zu bleiben. Formel-1-Rennen, die abgesagt werden mussten

Tatsächlich soll es auch Planspiele in dieser Richtung geben. Sollte man allerdings ein Rennen nachholen und auf den ursprünglichen Abu-Dhabi-Termin legen, würde daraus ein “Quadrupel-Header” mit vier Rennen in Folge inklusive Las Vegas und Katar entstehen. Bereits der aktuelle Triple-Header mit Las Vegas, Katar und Abu Dhabi treibt viele Mitarbeitende im Paddock am Ende einer ohnehin langen Saison an ihre Grenzen, weshalb ein weiteres Rennen eigentlich kaum zumutbar wäre. Zudem wäre eine Verlegung des Abu-Dhabi-Grand-Prix schwierig, weil dort längst der Ticketverkauf läuft und viele Fans bereits Flüge und Hotels für das erste Dezember-Wochenende gebucht haben. Gleiches gilt für Teams und weitere Leute im Fahrerlager. Überraschendes Türkei-Comeback bereits 2026? Formel-1-Boss Stefano Domenicali erklärte jüngst gegenüber CNBC, dass es “eine Deadline” gebe, an der man eine Entscheidung treffen müsse, ob in Katar und Abu Dhabi gefahren werden kann. Sollte das der Fall sein, dürfte im nächsten Schritt darüber gesprochen werden, ob und wann man Bahrain und/oder Saudi-Arabien nachholen kann.
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Interessanterweise nannte FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem in diesem Zusammenhang auch die Türkei als Möglichkeit für ein weiteres Rennen in diesem Jahr, “sofern sie ihre Homologation erhalten und alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind”. Sollten Bahrain und Saudi-Arabien also nicht nachgeholt werden (können), könnte stattdessen die Strecke in Istanbul bereits vorzeitig ihr Comeback feiern. Eigentlich soll sie erst 2027 in den Kalender zurückkehren. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Weil jetzt noch nicht absehbar ist, wie sich die Lage im Nahen Osten in den kommenden Monaten entwickelt, scheint daher im Hinblick auf den Formel-1-Kalender aktuell alles möglich – von einem Worst-Case-Szenario mit nur 20 Rennen bis hin zum besten Fall mit am Ende doch mehr als 22 WM-Läufen.

 
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