Was passiert, wenn auch 2027 keine Nahost-Rennen stattfinden können?

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Ob die Formel 1 2026 im Nahen Osten fahren kann, ist weiter ungewiss. Die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien mussten abgesagt werden, und auch den Läufen in Katar und Abu Dhabi am Saisonende droht selbiges.  Motorsport Network (Fotomontage) Stefano Domenicali muss sich über Absagen Gedanken machen

Für 2026 hat die Formel 1 bereits einen Plan: Der Große Preis von Bahrain wird 6.000 Kilometer entfernt in Malaysia ausgetragen werden, und sollten die beiden letzten Nahost-Rennen nicht stattfinden können, würde die Saison in Europa enden, wie Formel-1-Boss Stefano Domenicali angekündigt hat. Worüber aber bisher noch niemand gesprochen hat: Was ist, wenn sich die politische Lage auch 2027 noch nicht so weit beruhigt hat, dass man im arabischen Raum fahren kann? Zwar klingt das noch weit weg, allerdings dürften Bahrain und Saudi-Arabien wieder für das Frühjahr geplant sein – auch wenn es noch keinen offiziellen Kalender für 2027 gibt.
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Das heißt, dass die Formel 1 in rund acht Monaten wieder das gleiche Problem hätte, das man schon in diesem Jahr hatte und noch haben wird. Wenn der neue Formel-1-Kalender für 2027 in naher Zukunft veröffentlicht werden wird, dann wird das laut Domenicali ungeachtet der Situation erst einmal “eine Art normaler Plan” sein – also so, wie man ihn ohne Berücksichtigung der Probleme veröffentlichen würde. Formel-1-Rennen, die abgesagt werden mussten

“Aber falls die Situation im Nahen Osten nicht gelöst sein sollte, haben wir natürlich Optionen und einen anderen Plan”, betont der Italiener. Konkretes kann er aber nicht sagen: “Wir haben verschiedene Pläne mit unterschiedlichen bereitstehenden Optionen, die der Tatsache Rechnung tragen, dass wir das Ziel von 24 Rennen auch für nächstes Jahr in jedem Fall beibehalten werden.” Bis es diesbezüglich zu einer Entscheidung kommt, dürfte es jedoch noch dauern, schließlich wartet die Formel 1 auch noch bei Katar und Abu Dhabi bis Mitte September ab – also zweieinhalb Monate vor dem geplanten Termin. Die Absagen für Bahrain und Saudi-Arabien 2026 kamen sogar erst einen Monat im Vorfeld – allerdings ohne geplanten Ersatz. Das wird man für das kommende Jahr vermeiden, muss aber auch entsprechend früher reagieren. “Der Auslöser dafür liegt am Ende des Jahres”, so Domenicali. “Wir haben also, wenn ich so sagen darf, noch viel Zeit für Anpassungen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Allerdings hofft er, dass es nicht so weit kommen wird – und das nicht nur aus Sicht der Formel 1: “Ich denke, falls die Situation in dieser Region für nächstes Jahr nicht gelöst ist, ist das für die F1 ein Nebenschauplatz, über den wir uns nur am Rande Sorgen machen sollten, weil die Gesamtlage dann sehr, sehr, sehr, sehr schlimm wäre.”

 
Formel1.de 

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