Williams-Blockade und Zeitstrafe: Hülkenberg ohne Punkte in Monaco

Williams-Blockade und Zeitstrafe: Hülkenberg ohne Punkte in Monaco

 

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Nico Hülkenberg hat den Großen Preis von Monaco 2026 auf Platz 14 beendet, nachdem er eine 10-Sekunden-Zeitstrafe der Rennkommissare erhalten hat. Der Audi-Pilot war ursprünglich als Neunter über die Ziellinie gekommen, wurde durch die Strafe jedoch aus den Punkterängen zurückgereicht.  LAT Images Nico Hülkenberg geht in Monaco erneut leer aus

Die Stewards begründeten die Entscheidung mit einer Kollision zwischen Hülkenberg und Carlos Sainz in der engen Haarnadelkurve im zweiten Sektor. In der offiziellen Mitteilung heißt es, Hülkenberg habe in Kurve 8 in Williams-Pilot Carlos Sainz hineingelenkt und dadurch einen Unfall verursacht. Die Kommissare sahen darin einen Verstoß gegen das Sportliche Reglement und verhängten die Zeitstrafe. Anders sieht dies aber Sky-Experte Timo Glock: “Er hat sich für die Innenseite entschieden und von außen ist dann einfach Carlos Sainz wieder zurückgestoßen. Also das ist in Monaco für mich so ein normaler Rennunfall, der passieren kann in so einer Kurve.” Hülkenberg: “Sehr bitteres Rennen” Nach dem Rennen zeigt sich Hülkenberg deutlich frustriert über den Verlauf seines Monaco-Auftritts. Vor allem die Gesamtsituation im Rennen und die Rahmenbedingungen sorgten für Unmut. “Der Frust, die Enttäuschung, der Frust”, sagt der Audi-Pilot unmittelbar nach dem Rennen. “Hätte, hätte, Fahrradkette – so ein Wochenende per Definition.”
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Hülkenberg verweist dabei auch auf die generelle Rennperformance seines Autos, die seiner Einschätzung nach grundsätzlich konkurrenzfähig gewesen sei. “Wir hatten eigentlich ein gutes Paket hier, oder haben ein gutes Paket hier. Das hat man im Rennen heute gemerkt und gesehen”, erklärt er. Video wird geladen…  

Gleichzeitig spricht er auch über Probleme im Qualifying, die den Rennverlauf bereits im Vorfeld negativ beeinflusst hätten. “Im Quali haben wir nach dem Qualifying festgestellt, dass wir ein bisschen Schaden am Auto eingefangen haben, dass ein paar Teile verloren gegangen sind und die Aerodynamik beschädigt haben. Dadurch war die Performance im Q2 nicht mehr da.” Williams-Strategie kostet mögliche Punkte Im Rennverlauf spielte zudem die Strategie von Williams eine entscheidende Rolle im Mittelfeldkampf. Während Alexander Albon auf Platz 10 lag und Carlos Sainz auf Rang 11 folgte, setzte das Team auf eine klassische Monaco-Absicherung der Positionen. Sainz bremste dabei gezielt das Feld ein, um Albon einen kostenlosen Boxenstopp zu ermöglichen. Da ein Reifenwechsel in Monaco rund 19 Sekunden kostet, war dieser strategische Vorteil im Verkehr entscheidend. Nach dem Stopp übernahm Albon die Kontrolle über die Gruppe, während Sainz das Feld weiter aufhielt. Dadurch konnten beide Williams-Fahrer ihre Positionen absichern – während Hülkenberg im Verkehr festhing und seine zuvor starke Undercut-Phase an Wirkung verlor.
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Trotz zwischenzeitlicher Aussicht auf ein Top-10-Ergebnis bleibt Hülkenberg auch nach Monaco ohne Punkte in der laufenden Saison. Besonders bitter: Die Rennpace des Audi war über weite Strecken konkurrenzfähig, zeitweise sogar deutlich schneller als die direkte Konkurrenz im Mittelfeld.

 
Formel1.de 

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