Max Verstappen über Formel-1-Zukunft: “Ich könnte jederzeit aufhören, aber …”

Max Verstappen über Formel-1-Zukunft: “Ich könnte jederzeit aufhören, aber …”

 

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Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Max Verstappen derzeit nicht gerade mit Freude in der Formel 1 unterwegs ist. Entsprechend reißen auch die Gerüchte über die Zukunft des viermaligen Weltmeisters nicht ab: Neben einem möglichen Wechsel zur Konkurrenz wird auch über eine Auszeit von der Königsklasse spekuliert.  circuitpics.de Max Verstappen grübelt über seine Zukunft in der Formel 1

“Ich meine, natürlich könnte ich jederzeit aufhören, das wäre kein Problem, aber ich liebe den Rennsport”, stellt Verstappen vor dem Großen Preis von Ungarn (alle Sessions im Liveticker!) in Budapest klar. Ein Abschied aus der Formel 1 scheint für den Niederländer trotz seiner Kritik am aktuellen Reglement daher vorerst kein Thema zu sein. “Ich versuche einfach, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen – auch wenn mir das, was wir im Moment haben, eigentlich nicht gefällt. Aber so ist es nun mal.” Entscheidend ist für Verstappen dabei nicht nur ein Auto, das um Siege kämpfen kann, sondern auch, sich im Gesamtpaket wohlzufühlen.
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“Ich fühle mich meinerseits auch wohl”, bestätigt der Niederländer, ohne seine Zukunftspläne näher zu kommentieren. “Es gibt dazu nichts zu sagen, weil gerade nichts passiert. Ich konzentriere mich einfach darauf, das Beste aus dem Auto herauszuholen. Das ist schon kompliziert genug, und genau darauf konzentriere ich mich.” Max Verstappen: Red Bull ist “wie eine zweite Familie” Einem Wechsel zur Konkurrenz steht der langjährige Red-Bull-Pilot offenbar zurückhaltend gegenüber. “Ich meine, dieses Team ist wie eine zweite Familie für mich”, sagt Verstappen und richtet damit einmal mehr ein deutliches Bekenntnis an Red Bull, während er die Gerüchte um einen möglichen Abschied gleichzeitig wieder etwas abkühlt. Neue Regeln machen Traditionsstrecke zum Bummelkurs I Qualifying F1 Spa-Franchorchamps Video wird geladen…  

“Ich versuche einfach, unser Auto etwas besser zu verstehen und natürlich wieder zu gewinnen. Wir waren an einem Wochenende nah dran. Ich hoffe natürlich, dass es öfter als nur an einem Wochenende klappt, aber wie gesagt: Es geht definitiv aufwärts, und das ist schön zu sehen.” Doch nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit von Red Bull beschäftigt den Weltmeister. Vor allem das aktuelle Formel-1-Reglement bleibt für ihn ein zentrales Thema. Ähnlich hatte sich zuvor bereits Fernando Alonso geäußert, der erklärt hatte, dass seine Zukunft weniger von der Performance seines Aston Martin als vielmehr vom Reglement abhänge. Verstappen: Alonso “gehört mindestens in die Top 5” “Ja, ich stimme ihm voll und ganz zu; das ist nicht das, was man sich wünscht”, sagt der Niederländer, verweist jedoch auf die unterschiedliche Ausgangslage seines spanischen Kollegen. “Natürlich ist Fernando 44 Jahre alt, da fällt es ihm wahrscheinlich etwas leichter zu sagen: ‘Ich höre auf’, weil er seine Karriere im Grunde schon hinter sich hat.” “Ich würde Fernando liebend gerne bis 60 fahren sehen, aber ich glaube nicht, dass das in der Formel 1 realistisch ist”, weiß der Red-Bull-Pilot. “Aber als echter Rennfahrer ist es hart, besonders natürlich, wenn einem das Reglement keinen Spaß macht und man im Moment nicht konkurrenzfähig ist.”
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“Das ist eine schwierige Situation, denn Fernando hat es natürlich nicht verdient, auf Platz 21 zu landen. Fernando gehört mindestens in die Top 5”, sagt der Niederländer, der seine eigene Zukunft nicht am Alter festmachen kann. “Tja, ich bin natürlich 28 Jahre alt, da ist die Situation etwas anders.”

 
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