Plötzlich Podium für Max Verstappen: “Wie zur Hölle sind wir hier gelandet?”

Plötzlich Podium für Max Verstappen: “Wie zur Hölle sind wir hier gelandet?”

 

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Zwar konnte Max Verstappen den Großen Preis von Ungarn auf Position zwei beenden, doch war der Red-Bull-Pilot von diesem Ergebnis kurz nach Rennende durchaus schockiert. “Ich dachte mir nur: ‘Wie zur Hölle sind wir hier gelandet'”, erklärt Verstappen in der offiziellen Pressekonferenz.  Sutton Images Max Verstappen hatte nicht mit seinem Podium in Ungarn gerechnet

Schließlich hatte Red Bull bis zu diesem Zeitpunkt alles andere als ein positives Wochenende erlebt. Vom ersten Freien Training an beschwerten sich Verstappen und Teamkollege Isack Hadjar über die Balance des RB22. So konnte sich der viermalige Weltmeister nur auf Position sechs qualifizieren, startete aber aufgrund von Startplatzstrafen für Lewis Hamilton und Kimi Antonelli auf Position vier.
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Auf die Frage, ob man die Balance-Probleme aus den Freien Trainings beheben konnte, antwortet Verstappen nach dem Rennen: “Nein, es waren genau dieselben. Du kannst nach dem Qualifying ja sowieso nichts ändern.” “Wir wussten also”, so Verstappen, “dass es schwierig werden würde. Und ehrlich gesagt war es sehr schwierig. Ich denke, das war in dem, wie ich mich im Auto gefühlt habe, und wie ich die Balance Kurve für Kurve managen musste, eines der schwierigsten Rennen des Jahres.” Dennoch gelang es Verstappen von der ersten Runde an, um die Podestplätze mitzukämpfen. So lag der Red-Bull-Pilot in Runde 2 bereits auf Position drei und konnte beide Ferrari-Piloten hinter sich halten. Nach den ersten Boxenstopps war Verstappen kurzzeitig hinter Lewis Hamilton zurückgefallen, konnte sich aber kurze Zeit später mit einem spektakulären Manöver in der ersten Kurve am siebenmaligen Weltmeister vorbeischieben. Zwar lag WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli durch den Versuch Einstoppstrategie zeitweise vor Verstappen, doch gelang es dem Mercedes-Piloten nicht, diesen Versuch durchzusetzen. Folglich musste der 19-Jährige zu einem zweiten Stopp an die Box und ebnete dem Red-Bull-Piloten den Weg zu Platz zwei. Piastri war in der Zwischenzeit durch Getriebeprobleme ausgeschieden. “Insgesamt verstehe ich immer noch nicht, wie wir auf Platz zwei gelandet sind”, so die Einschätzung des viermaligen Weltmeisters. “Aber ich glaube, wir haben als Team sehr stark performt. Wir haben mehr geleistet, als wir erwartet hätten. Wenn wir also daran denken, wie sich [das Auto] angefühlt hat, ist das natürlich positiv.” DE Erst Sainz, dann das Getriebe: Piastri verflucht Ungarn Video wird geladen…  

Eben diesen Faktor hebt auch Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies nach dem Rennen hervor. So lobt der 49-Jährige vor allem die Strategieabteilung und betont: “Die Umsetzung der Rennstrategie war heute wirklich, wirklich stark.”
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Beispielsweise entschied man sich im zweiten Stint dazu, nicht direkt auf den Boxenstopp von Hamilton zu reagieren. Stattdessen kam der viermalige Weltmeister erst einige Runden später an die Box und holte sich einen Satz der weichen Reifen. Das virtuelle Safety-Car nutzte Verstappen hingegen nicht, um sich im Vergleich zu vielen anderen Piloten neue Pneus zu holen. Jedoch behagten sich Antonelli und Hamilton hinter ihm gegenseitig und konnten nicht von ihren frischeren Reifen profitieren.
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Abgesehen davon betont Verstappen, dass ihm nach dem Rennen eine Beschädigung an seinem RB22 aufgefallen ist. Alles in allem kein einfacher Sonntag für die Roten Bullen. Hadjar kam am Ende als Sechster ins Ziel.

 
Formel1.de 

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