“Wir sind zuversichtlich”: Warum Audi in Zandvoort wieder mit Punkten rechnet
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Die vierwöchige Formel-1-Sommerpause geht an diesem Wochenende mit dem Großen Preis der Niederlande (alle Sessions im Liveticker!) zu Ende. Kann Audi dort an die guten Ergebnisse anknüpfen, nachdem Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto vor der Pause dreimal in Folge die Punkte erreicht hatten? LAT Images Nico Hülkenberg hat in Ungarn seine ersten WM-Punkte für Audi eingefahren
“Hoffentlich können wir dort anknüpfen, wo wir in Budapest aufgehört haben, und ein weiteres starkes Wochenende hinlegen”, sagt Hülkenberg, der sich auf das Rennen an der niederländischen Nordseeküste freut. “Zandvoort war für mich schon immer ein besonderes Rennen.” “Ich bin direkt auf der anderen Seite der Grenze aufgewachsen und habe meine Motorsportkarriere in den Niederlanden begonnen, daher habe ich immer eine echte Verbindung zu dem Land und seinen Menschen gehabt”, erinnert der Emmericher.
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“Es ist eine klassische Old-School-Strecke, und die niederländischen Fans sorgen immer für eine unglaubliche Atmosphäre”, so Hülkenberg. “Zu wissen, dass dies für absehbare Zeit der letzte Große Preis der Niederlande sein wird, macht ihn noch besonderer.” McNish glaubt: “Mittendrin im Kampf um die Punkteränge” Audi-Rennleiter Allan McNish bleibt mit genauen Prognosen allerdings vorsichtig. “Die Pause gab allen die Möglichkeit, neue Energie zu tanken, bevor nun eine entscheidende zweite Saisonhälfte ansteht”, mahnt der Schotte, dass sich das Kräfteverhältnis über die Sommerpause vielleicht auch verändert hat. circuitpics.de Nico Hülkenberg freut sich auf das bevorstehende Wochenende in Zandvoort
“Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber wir sind ermutigt von der Richtung, die wir vor der Pause eingeschlagen haben, und das Ziel ist nun, darauf über den Rest der Saison weiter aufzubauen.” Ob die Ingolstädter in Zandvoort dennoch zum vierten Mal in Folge die WM-Punkte erreichen können? “Wir wissen, dass der Kampf um die Punkteränge weiterhin eng ist, aber wir sind zuversichtlich, dass wir in Zandvoort und darüber hinaus mittendrin sein können”, meint McNish. Seit dem Großen Preis von Großbritannien ist bei der Marke mit den vier Ringen offenbar der Knoten geplatzt. Und dafür gibt es laut dem früheren Formel-1-Piloten sogar eine Erklärung: “Erstens haben wir verstanden, wie wir die Performance aus dem Auto besser herausholen können”, sagt der Schotte. “Und zweitens haben die Fahrer Selbstvertrauen bekommen, und auch das Team hat Selbstvertrauen bekommen.” Warum Audi seit Österreich plötzlich konkurrenzfähiger ist “Und dann waren wir in der Lage, Situationen auszunutzen, die sich ergeben haben”, sagte McNish bereits nach dem Großen Preis von Ungarn, kurz vor der Sommerpause. “Was ziemlich klar ist, ist, dass wir direkt gegen Racing Bulls kämpfen.” Audi-Fazit: Hat Red Bull den besseren F1-Motor gebaut? Video wird geladen… Audi startete 2026 das Formel-1-Projekt als Werksteam – doch nach den ersten vier Rennwochenenden herrscht bereits Chaos.
“Ich denke, wir haben eine sehr ähnliche Pace. Es hängt einfach davon ab, ob sie ein bisschen vorne liegen oder wir ein bisschen vorne liegen”, glaubt der Audi-Verantwortliche. “Ich denke, im Qualifying haben sie einen kleinen Vorteil. Im Rennen haben wir einen Vorteil, aber wir liegen hinter ihnen.” Insgesamt habe Audi zuletzt allerdings deutliche Fortschritte gemacht. “Wir hatten das Upgrade in Österreich, und das hat uns sehr geholfen, besonders in den langsamen Kurven, wo wir ein bisschen schwächer waren”, erinnert McNish. “Wir haben uns außerdem angepasst und waren in der Lage, die Fahrbarkeit zu verbessern.” Anzeige FORMEL 1 Fanartikel
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“Auch hier geht es wieder um die Kurvenlage”, lässt der frühere Formel-1-Pilot einen Einblick in die vergangenen Fortschritte zu. “Man muss herausfinden, was dem Auto liegt, was dem Fahrer gefällt. Und da haben wir uns noch etwas weiterentwickelt.” Bortoleto: “Mit jedem Rennen mehr über das Auto gelernt” “Wir haben mit jedem Rennen mehr über das Auto gelernt und dabei immer mehr von seinem Potenzial freigesetzt, und es ist wichtig, dass wir das in die zweite Saisonhälfte mitnehmen”, bestätigt auch Gabriel Bortoleto, der in Silverstone und Spa jeweils als Achter über die Ziellinie kam. Formel-1-Quiz
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Zum vorläufigen Abschluss der Formel-1-Ära findet in den Niederlanden noch einmal ein Sprint am Samstag (der komplette Zeitplan) statt. Das stört Bortoleto allerdings kaum. “Die erste Saisonhälfte endete mit einem ermutigenden Ergebnis, und jetzt ist das Ziel, dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben”, meint der Brasilianer.
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Und auch Teamkollege Nico Hülkenberg blickt zuversichtlich auf die kommenden Rennen. “In den vergangenen Wochen hatte jeder die Möglichkeit, neue Energie zu tanken”, sagt der Deutsche, “und nun liegt der Fokus voll und ganz auf der zweiten Saisonhälfte.”
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