Zum ersten Mal seit 2019: Charles Leclerc stellt Software am Lenkrad um

Zum ersten Mal seit 2019: Charles Leclerc stellt Software am Lenkrad um

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Zum ersten Mal seit seinem Wechsel zu Ferrari im Jahr 2019 hat Charles Leclerc die Software seines Lenkrads grundlegend überarbeitet und das blockartige Layout der vergangenen Jahre abgelegt. Das neue Reglement für 2026 bot die perfekte Gelegenheit, zusätzliche Funktionen zu integrieren – darunter eine neue MGU-K-Anzeige und ein spezielles Tool für den Turbolader beim Start.  LAT Images Charles Leclerc hat an seinem Lenkrad Veränderungen vorgenommen

Schon in seinem ersten Jahr unterschied ihn dieses Layout deutlich von Sebastian Vettel oder seinem Vorgänger Kimi Räikkönen. Während der Deutsche so viele Informationen wie möglich auf engstem Raum komprimierte, setzte Leclerc schon 2019 auf eine clevere, cleane Optik mit großen, sofort erfassbaren Daten. Diese Struktur behielt Leclerc bis Ende letzten Jahres bei. Auch Carlos Sainz übernahm sie während seiner Zeit in Maranello und passte lediglich die Anordnung einzelner Elemente nach eigenen Wünschen an.
//jseAo3c(“Rect”);
Im Gegensatz zu anderen Teams lässt Ferrari seinen Fahrern hierbei viel Spielraum für maßgeschneiderte Lösungen. Lewis Hamilton beispielsweise drängte auf eine Version, die stark an seine Mercedes-Jahre angelehnt ist, und forderte auch Modifikationen am Lenkrad selbst.  Gianluca d’Alessandro Ein Vergleich des Lenkrad-Layouts 2025 mit 2026

Leclercs Fall bleibt dennoch der interessanteste, da es sein erster wirklich tiefgreifender Umbau seit acht Jahren bei der Scuderia ist. Man könnte meinen, das neue Reglement hätte dies ohnehin erfordert, doch das stimmt so nicht: Die meisten Teams haben ihr Layout im Vergleich zum vorherigen Zyklus sowohl bei der Software als auch beim Lenkrad weitgehend beibehalten. Auch Lewis Hamilton steuert mit einer Konfiguration, die fast identisch mit der aus dem Vorjahr mit den alten Hybrid-Aggregaten ist; er ließ lediglich Anzeigen wie das Echtzeit-Management der MGU-K ergänzen. Für Leclerc hingegen war die Umstellung 2026 vor allem ein Willkommener Anlass, seine Software völlig neu aufzurollen. Neues Daten-Layout und die MGU-K-Anzeige Die auffälligste Neuerung betrifft die Anordnung der Daten. Waren die Informationen früher großflächig verteilt, ist nun alles neu strukturiert: Parameter wie Geschwindigkeit, Drehzahl, verbleibende Runden oder die Bremsbalance sind in kleine Boxen an den linken Rand gewandert. Der dadurch gewonnene Platz im Zentrum wird nun für die Reifen- und Bremstemperaturen genutzt. Diese musste Leclerc bis Ende letzten Jahres noch umständlich über Tasten auf einer Unterseite aufrufen; jetzt sieht er sie direkt im Vergleich zu einem Referenzwert. Ebenfalls prominent im Blickfeld: der aktuelle Gang und das Kennfeld des Motors, das über den mittleren Drehschalter angewählt wird. Für 2026 kamen zudem zwei hochinteressante Features hinzu.  Gianluca d’Alessandro Vergleich der beiden MGU-K-Zustände auf dem Lenkrad

Ähnlich wie beim McLaren-Lenkrad, das wir Anfang des Jahres analysiert haben, nutzt nun auch Ferrari eine vertikale Statusleiste am rechten Bildschirmrand für die MGU-K. Wandert der Balken nach oben, liefert die MGU-K zusätzliche Energie an das System. Schlägt er nach unten aus und färbt sich rot – etwa beim Bremsen oder am Ende der Geraden im sogenannten Superclipping -, befindet sich das System im Harvest-Modus und gewinnt Energie zurück.
//jseAo3c(“Rect”);
Ebenfalls modifiziert wurde die Anzeige für den Boost, mit dem die Fahrer per Knopfdruck kurzzeitig die elektrische Leistung zum Angreifen oder Verteidigen erhöhen können. Da dieser Boost extrem viel Energie in wenigen Sekunden verschlingt, signalisieren nun fünf kleine rote Punkte dem Piloten visuell, wie lange die Zusatzleistung noch verfügbar ist. Spezifische Turbo-Anzeige für die Startphase Dass der Start in Silverstone eine Schlüsselrolle spielte, ist kein Zufall. Dank Ferraris cleverer Elektronik-Abstimmung gehört der SF-26 beim Losfahren seit dem ersten Rennen zu den absoluten Benchmarks – ein entscheidender Vorteil in einer Phase, in der viele Konkurrenten schwächeln.  Gianluca d’Alessandro Lenkrad-Software von Charles Leclerc beim Rennstart

Da die MGU-H weggefallen ist und der Elektromotor unterhalb von 50 km/h keine Leistung abgeben darf, ist es in diesem Jahr deutlich kniffliger geworden, den Turbo rechtzeitig auf Drehzahl zu bringen. Das Tool hilft hierbei enorm und sorgt für zusätzliche Sicherheit. Doch woher weiß der Fahrer, wann der Turbolader im optimalen Arbeitsfenster läuft?
//jseAo3c(“Rect”);
Ferrari setzt hierbei auf eine ansteigende Prozent-Skala bis 100 Prozent, gekoppelt mit einem dreistufigen Farbsystem (Rot, Weiß, Grün). Sobald die Anzeige auf Grün springt, ist der Turbo bereit. Ein simples, aber fundamentales Feature, damit der Fahrer vor dem Erlöschen der Ampel genau weiß, ob das System perfekt bereitsteht – ein Faktor, der in dieser Saison oft über Sieg oder Niederlage entscheidet.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir