Albon nach Williams-Debakel frustriert: Meilenweit vom Mittelfeld entfernt!

Albon nach Williams-Debakel frustriert: Meilenweit vom Mittelfeld entfernt!

 

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Der Große Preis von Österreich war für Williams der nächste herbe Rückschlag in einer bislang enttäuschenden Saison. Alexander Albon kam lediglich als 17. ins Ziel, Teamkollege Carlos Sainz schied mit einem technischen Defekt vorzeitig aus.  LAT Images Alexander Albon ist sichtlich frustriert über die Lage bei Williams

Vor allem die Rennpace machte deutlich, wie groß die Probleme des Teams inzwischen sind: Im Schnitt fehlten Williams mehr als zweieinhalb Sekunden pro Runde auf die Spitze. Cadillac-Pilot Sergio Perez konnte den Williams von Albon vor seinem Ausfall auf der Strecke überholen. Entsprechend niedergeschlagen trat Albon nach dem Rennen vor die Mikrofone. Der Thailänder ließ seinen Emotionen freien Lauf, als man ihn über eine mögliche Untersuchung wegen gelber Flaggen informierte. “Wir sind langsam. Sehr, sehr, sehr langsam. Der Reifenabbau ist riesig. Wir sind einfach nicht schnell genug”, so die Bilanz.
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Auf die Frage, ob ihn die mögliche Untersuchung der Rennkommissare beschäftige, antwortete er beinahe teilnahmslos: “Ich weiß es nicht. Ehrlich gesagt ist es mir egal.” Noch ernüchternder fällt seine Antwort aus, als er gefragt wurde, ob Williams wenigstens Erkenntnisse aus dem Rennen mitnehmen könne. “Nicht wirklich.” Dann folgt ein kurzer Satz, in dem sich der gesamte Frust des Wochenendes widerspiegelte. “Das tut ehrlich gesagt weh.” “Wir haben uns unser eigenes Grab geschaufelt” Neben der fehlenden Performance ärgerte Albon vor allem das Qualifying vom Samstag. Dort war Williams bereits in Q1 gescheitert. Rückblickend machte der 30-Jährige deutlich, dass das Team dabei auch eigene Fehler begangen habe. “Zwischen dem zweiten und dritten Versuch in Q1 wurden Änderungen am Auto vorgenommen, von denen ich nichts wusste.” Ein Vorwurf an einzelne Teammitglieder sollte das allerdings ausdrücklich nicht sein. “Das passiert.” Dennoch glaubt Albon, dass die Kommunikation besser hätte laufen können. “Vielleicht hätten wir einfach besser kommunizieren müssen, welche Änderungen am Auto vorgenommen wurden. Wir haben uns damit leider unser eigenes Grab geschaufelt.” Video wird geladen…  

Dass Williams derzeit nicht einmal vom neuen Überholsystem profitiert, unterstrich Albon anschließend mit einer sarkastischen Bemerkung. Auf den Hinweis, Überholen sei ohne klassisches DRS in Österreich schwieriger geworden, reagiert er trocken. “Wirklich? An mir sind die Leute ziemlich leicht vorbeigekommen.” Silverstone soll die Wende bringen Die eigentliche Sorge geht bei Williams jedoch weit über ein einzelnes Rennwochenende hinaus. Albon sieht sein Team momentan weit vom eigentlichen Ziel entfernt. “Das kleine Update für Silverstone wird uns nicht plötzlich ins Mittelfeld bringen.”
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Immerhin hofft er auf einen ersten kleinen Schritt. “Vielleicht bringt es uns näher an Haas.” Mehr sei aktuell kaum realistisch. “Wir wurden heute sogar von den Racing Bulls überrundet. Wir sind noch ziemlich weit weg.” Auch Carlos Sainz spricht nach seinem Ausfall von einem schwierigen Gesamtbild. Zwar habe Williams durch Änderungen am Set-up vor dem Rennen Fortschritte gemacht. “Wir hatten heute eine deutlich bessere Pace als im Training.” Dadurch habe er mit Gegnern kämpfen können, die er zuvor nicht erwartet hätte. “Ich konnte gegen Audi, Alpine und Haas fahren und sie hinter mir halten.” Dann beendete jedoch ein Defekt an der Antriebseinheit sein Rennen. “Plötzlich hat sich das Auto einfach komplett abgeschaltet.” Trotzdem wolle Sainz die Verbesserungen nicht überbewerten. “Wir sollten uns nichts vormachen.”
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Die positiven Eindrücke seien lediglich relativ zur aktuellen Situation zu sehen. “Unsere Performance ist im Moment einfach sehr schlecht.” Seine Bilanz fällt deshalb ähnlich schonungslos aus wie die seines Teamkollegen. “Uns fehlen Zuverlässigkeit, Pace und ein Auto, mit dem wir um Punkte kämpfen können.”

 
Formel1.de 

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