“Inspiration”: McLaren versucht, Ferraris Update-Strategie zu verstehen

“Inspiration”: McLaren versucht, Ferraris Update-Strategie zu verstehen

 

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McLaren bezeichnet die große Anzahl von Fahrzeug-Upgrades bei Ferrari in der ersten Hälfte der Saison 2026 als “Inspiration”, während das Team versucht, selbst weiterhin kontinuierlich Updates zu bringen.  LAT Images McLaren ist beeindruckt vom Entwicklungstempo von Ferrari

Der Beginn einer neuen Reglement-Ära hat in der ersten Hälfte der Saison 2026 einen gewaltigen Entwicklungskrieg ausgelöst. Besonders Ferrari und Red Bull haben die Konkurrenz mit der Menge an Upgrades beeindruckt, die sie im Eiltempo aus der Fabrik an die Strecke bringen konnten. Es wird erwartet, dass sich dieses Entwicklungsrennen nach der Sommerpause fortsetzt, bevor es abflacht, wenn die Teams ihren Schwerpunkt auf 2027 verlagern. Sowohl Ferrari als auch McLaren haben genügend Verbesserungen an ihren jeweiligen Autos gebracht, um dem anfangs dominanten Mercedes-Team erste Rennsiege abzujagen.
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McLaren hat für den Großen Preis der Niederlande im August mindestens noch einen Pfeil im Köcher, während auch von Mercedes weitere Upgrades erwartet werden, nachdem das Team bislang weniger Neuerungen an die Strecke gebracht hat als die Konkurrenz. Doch genau wie Mercedes hat auch McLaren Ferrari als das Team herausgegriffen, das mit der Quantität und Qualität seiner Fahrzeug-Upgrades bisher am meisten beeindruckt hat – und zwar so sehr, dass es das Team aus Woking dazu veranlasst hat, die eigenen Prozesse zu hinterfragen, um das Design- und Fertigungstempo aus Maranello zu erreichen. “Ich denke, wir haben einen ziemlich guten Job gemacht, viele Upgrades zu bringen, die die Performance des Autos verbessert haben”, sagt Neil Houldey, Technischer Direktor für Engineering bei McLaren. “Aber wenn man sich bei unseren Konkurrenten umschaut, gibt es Teams wie Ferrari, die dieses Jahr einen fantastischen Job gemacht haben, um diese Entwicklung einfach immer weiter voranzutreiben.” Auch McLaren buttert früh rein Auf die Frage, ob er das Gefühl habe, dass Ferrari sein Entwicklungsbudget unter der Budgetgrenze nach vorne verlagert hat – und sich für McLaren dadurch vielleicht die Chance bietet, nach dem Sommer für größeres Aufsehen zu sorgen -, antwortet Houldey: “Nun, ich denke, wir haben das, was uns zur Verfügung steht, ebenfalls vorgezogen.” “Ich würde sagen, rein vom Volumen her sieht es so aus, als hätte Ferrari enorm viel geschafft. Das ist etwas, das wir uns anschauen und verstehen müssen, wie sie das erreichen konnten. Denn man betrachtet das sowohl aus der Sicht der aerodynamischen Entwicklung als auch aus der Sicht der Fertigung.” “Wie sie diese Dinge tatsächlich so schnell umgesetzt haben, ist für uns eine Inspiration, um zu sagen: ‘Kommt schon, wir waren 2024 gut. Wir waren 2025 gut. Aber wie machen wir es 2026 und mit Blick auf 2027 noch besser?'” “Wenn man in der Formel 1 – wie bei allem anderen auch – nicht vorankommt und Wege findet, Dinge schneller und effektiver zu erledigen, fällt man effektiv zurück”, sagt er. “Ich denke also, es war eine gute Lektion für uns zu sehen, wozu andere fähig sind und wie wir das machen.” McLaren will noch weiter für 2026 arbeiten Laut Houldey will McLaren den 2026er-Boliden bis spät in die Saison hinein weiterentwickeln, anstatt den Fokus frühzeitig auf 2027 zu verlagern. Er ist der Überzeugung, dass die Lehren, die das Team jetzt zieht, auch für das 2027er-Projekt gelten – selbst wenn McLaren plant, Schlüsselelemente des Fahrzeugdesigns wie den Radstand und die Aufhängungsgeometrie zu verändern. Warum McLaren jetzt ALLES in die Karten spielt! Video wird geladen… McLaren erlebt bislang eine enttäuschende Formel-1-Saison 2026. Doch ausgerechnet der sportliche Rückschlag könnte sich jetzt als Vorteil erweisen.

“Wir erwarten, bei den nächsten Rennen einige große Teile zu bringen, und wir gehen davon aus, dass wir das auch noch recht spät in der Saison tun werden”, verrät er. “Wir stoppen die Entwicklung für 2026 mit Sicherheit nicht, weil wir wissen, dass all das Gelernte, das wir von 2026 nach 2027 mitnehmen, übertragbar ist.”
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“Selbst wenn unser Auto etwas länger werden könnte, selbst wenn sich die Aufhängung konzeptionell ändern sollte: Alles, was wir dieses Jahr lernen, ist für nächstes Jahr absolut relevant. Wir sind also sehr bestrebt, das Auto so lange wie irgendwie möglich weiterzuentwickeln.”

 
Formel1.de 

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