Andrea Stella: Ferrari hat immer noch das beste Chassis der Formel 1
| . | . | . |
Auch wenn McLaren auf dem kurvenreichen Hungaroring die Pole und souverän den Sieg holen konnte, glaubt Teamchef Andrea Stella, dass Ferrari weiterhin das beste Auto im Feld hat – zumindest wenn es um das Chassis geht. “Wenn man die besten Kurven von Leclerc und die besten Kurven von Hamilton zusammennimmt, hatten sie wohl immer noch das höchste Potenzial”, sagt der Italiener. circuitpics.de McLaren und Ferrari können die Dominanz von Mercedes brechen
Gemeint ist damit das Qualifying am Samstag, bei dem sich Lando Norris etwas überraschend für Stella die Poleposition geholt hatte – wenn auch nur um 0,012 Sekunden vor Lewis Hamilton im für den Teamchef favorisierten Ferrari. Der Aufschwung des Weltmeisterteams war vor allem einem umfangreichen Upgrade zu verdanken, das rund um einen neuen Unterboden aufgebaut war. Zuvor hatte McLaren bereits eine neue Motorenspezifikation von Mercedes ausgerüstet, die in Belgien ihr Debüt feierte, dort laut Stella aber noch einige Unbeständigkeiten gezeigt hatte, die in Ungarn ausgemerzt wurden.
//jseAo3c(“Rect”);
“Insgesamt hat das eine gewisse Rundenzeit gebracht, von der wir fairerweise nicht dachten, dass sie für die Poleposition in Ungarn reichen würde”, so der Teamchef. Alonso frohlockt, Verstappen wütet: Updates sorgen für Quali-Hammer! | Qualifying F1 Budapest 2026 Video wird geladen…
Im Rennen wurde es für McLaren sogar noch besser, weil Norris dort mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung gewann. Trotzdem glaubt Stella nicht, dass sein Team aktuell das beste Auto hat: “Ich denke, Ferrari hat in Bezug auf den Grip in den Kurven immer noch das beste Chassis”, sagt er. “Das zeigt sich sehr deutlich beim Anbremsen. Ihre Leistung in Kurve 1 und Kurve 12 – wenn man bremst und in die langsamen Abschnitte einlenkt – ist immer noch einen ordentlichen Schritt vor allen anderen. Wenn man Kurve 1, Kurve 12 und 13 nimmt, verlieren wir immer noch eine gehörige Portion Zeit.” McLaren habe sich aber in mittelschnellen und schnellen Bereichen verbessern können und die Zeit vor allem auf den Geraden gutgemacht, auch wenn es am Hungaroring davon nicht so viele gibt. “Das ist meiner Meinung nach der Vorteil, wenn man die HPP-Power-Unit fährt” – also den Motor von Mercedes. Braucht es noch eine halbe Sekunde? Die Frage ist nun, ob McLaren seine starke Form auch über die nächsten Rennen halten kann, denn mit Zandvoort steht als Nächstes erneut ein Kurs an, auf dem es eher eng und verwinkelt zugeht, auch wenn die Kurven deutlich flüssiger und schneller zu fahren sind als am Hungaroring. “Wenn wir in dieser Position bleiben wollen, müssen wir das Auto weiter verbessern”, weiß Stella und rechnet damit, dass man noch einmal eine halbe Sekunde bis zum Saisonende finden muss, um weiter um Siege fahren zu können. Das Ungarn-Upgrade soll jedoch nur der erste Teil von Verbesserungen sein, die über die nächsten Wochen gebracht werden sollen. “Für die nächsten Rennen wird noch einiges kommen”, verspricht der Teamchef.
//jseAo3c(“Rect”);
“Ich muss sagen, dass in diesem Jahr so gut wie alle Topteams – soweit ich das beurteilen kann – beim Einführen von Updates immer erfolgreich waren. Ich denke, das liegt daran, dass das Reglement noch relativ unreif ist und die Möglichkeiten bei der Entwicklung des Autos fast wie tief hängende Früchte sind, die man einfach pflücken kann.” “Ich glaube daher nicht, dass McLaren irgendeinen besonderen Vorteil hat nach dem Motto: ‘Oh, alles, was wir bringen, ist ein Erfolg.’ Ich denke, dass mittlerweile alle einen guten Job machen, was das Bringen erfolgreicher Upgrades angeht”, sagt er. “Wir wollen diese Saison nicht aufgeben” “Es wird meiner Meinung nach eher darum gehen, wie viele Upgrades die Topteams bisher und für den Rest der Saison liefern können. Denn wir sind erst in der Mitte dieser Saison. Es ist also noch viel zu früh, um zu sagen, ob das ein Wendepunkt für McLaren ist oder nicht”, so Stella. “Wir schauen einfach auf die Fakten. Fakt ist, dass die Upgrades wie geplant funktioniert haben.” Warum McLaren jetzt ALLES in die Karten spielt! Video wird geladen… McLaren erlebt bislang eine enttäuschende Formel-1-Saison 2026. Doch ausgerechnet der sportliche Rückschlag könnte sich jetzt als Vorteil erweisen.
Das erhofft man sich natürlich auch für die kommenden Upgrades, die McLaren weiter in Richtung Spitze bringen sollen, damit man konstant um Siege fahren kann. “Und das ist ehrlich gesagt unser Ziel, denn wir wollen diese Saison nicht aufgeben; wir sind erst zur Hälfte durch”, betont Stella.
//jseAo3c(“Rect”);
Ob McLaren in der WM noch einmal zu Gefahr werden kann, ist aber eine andere Frage. In der Fahrer-WM liegt Lando Norris aktuell schon 91 Punkte hinter Kimi Antonelli zurück. In der Konstrukteurswertung fehlen dem Papaya-Team bereits 159 Punkte auf Mercedes.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.



