Hatte Ferrari in Madrid Angst vor einem weiteren Hamilton-Leclerc-Vorfall?
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Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach Ferrari beim Großen Preis von Spanien die Strategien seiner Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton bewusst gesplittet habe, um die beiden auf der Strecke voneinander zu trennen. LAT Images Lewis Hamilton und Charles Leclerc kamen sich in Monza etwas zu nah
Die Beziehung zwischen Leclerc und Hamilton stand in den vergangenen Wochen besonders im Fokus. In Zandvoort kam es über den Teamfunk zu Spannungen, als der Brite Ferrari aufforderte, eine Teamorder auszusprechen und ihn am Monegassen vorbeizulassen. Beim folgenden Rennen in Italien berührten sich die beiden dann in der ersten Runde. Hamiltons Rennen wurde dadurch beeinträchtigt, und er fiel im Feld zurück. Trotz dieser Vorfälle betont Ferrari weiterhin, dass es zwischen den beiden Fahrern keine Probleme gebe.
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Vasseur hat wiederholt Behauptungen zurückgewiesen, wonach sich bei der Scuderia eine Krise anbahne. Beim vergangenen Großen Preis von Spanien kamen jedoch erneut Fragen auf. Hamilton qualifizierte sich als Vierter und damit unmittelbar vor Leclerc, der den fünften Startplatz belegte. Für den Rennstart wählten die beiden unterschiedliche Reifenstrategien: Hamilton ging auf weichen Reifen ins Rennen, während Leclerc mit harten Pneus startete. Vasseur wurde auf die Entscheidung angesprochen, die Strategien der beiden Fahrer zu trennen. Er wies jedoch jede Vermutung zurück, dies sei geschehen, um die beiden im Rennen voneinander fernzuhalten. Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Norris und Piastri haben dasselbe gemacht. Russell und Antonelli ebenfalls. Verstappen und Lawson auch”, betont der Teamchef am Sonntag nach dem Rennen und ergänzte: “Ich glaube nicht, dass sie [bei McLaren] Angst vor einer Kollision zwischen Norris und Piastri hatten.” Im Rennen hatte Hamilton schließlich früh mit einem Bremsproblem zu kämpfen. Dadurch konnte er das Potenzial seiner weichen Reifen nie ausschöpfen. Nach nur wenigen Runden musste er den Grand Prix aufgeben. Leclerc setzte derweil mit seinen harten Reifen auf einen späten Einsatz des Safety-Cars, was ihm einen günstigen Boxenstopp ermöglicht hätte. Nach dem enttäuschenden Qualifying auf dem Madring sei dies die beste Option für das Team gewesen, erklärte er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Das Safety-Car kam allerdings nie und Leclerc beendete den Grand Prix schließlich auf Rang vier.
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