Antonelli-Absage an Ferrari: “Ziel ist es, mit Mercedes zu gewinnen”
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Mit Kimi Antonelli hat Italien erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Fahrer an der Spitze der Formel 1. Der 19-Jährige wurde in diesem Jahr zum ersten italienischen Grand-Prix-Sieger seit Giancarlo Fisichella in der Saison 2006 und führt aktuell die Fahrer-Weltmeisterschaft an. Getty Images North America Kimi Antonelli wird Lewis Hamilton erst einmal nicht zu Ferrari folgen
Er könnte damit am Ende des Jahres zum ersten italienischen Weltmeister seit Alberto Ascari 1953 werden. Und viele Ferrari-Fans träumen bereits davon, dass der neue Superstar aus dem eigenen Land irgendwann auch einmal für die Scuderia an den Start gehen könnte. Entsprechenden Spekulationen hat der Teenager nun aber erst einmal eine Absage erteilt. “Ferrari ist ein riesiges Team mit einer unglaublichen Fangemeinde und wird für immer in die Geschichte eingehen”, sagt Antonelli zwar, betont allerdings: “Ich bin Mercedes-Fahrer.”
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“Und mein Ziel ist es, mit Mercedes zu gewinnen”, stellt er klar und erinnert: “Sie haben mir schon in jungen Jahren eine großartige Chance gegeben, mich auf meinem gesamten Weg unterstützt, und ich fühle mich verpflichtet, für dieses Team mein Bestes zu geben.” Seit 1960: Ferrari-Formel-1-Fahrer ohne Sieg für die Scuderia
Antonelli kam 2019 im Alter von gerade einmal zwölf Jahren ins Mercedes-Nachwuchsteam. Die Stuttgarter begleiteten ihn durch alle Nachwuchsserien im Formelsport und beförderten ihn 2025 schließlich aus der Formel 2 direkt ins Formel-1-Werksteam. Der letzte italienische Pilot, der in der Königsklasse für Ferrari an den Start ging, war ebenfalls Giancarlo Fisichella im Jahr 2009. Als Ersatz für den verletzten Felipe Massa nahm er damals an insgesamt fünf Rennen für die Scuderia teil, holte dabei aber keinen einzigen WM-Punkt. Der bis heute letzte Grand-Prix-Sieger aus Italien für Ferrari ist Michele Alboreto. In der Saison 1985 gewann er zweimal für die Scuderia und wurde am Ende Vizeweltmeister. Das war 21 Jahre, bevor Kimi Antonelli überhaupt geboren wurde. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Es ist also wenig überraschend, dass sich viele Ferrari-Fans endlich wieder einen (erfolgreichen) Italiener im Cockpit wünschen. Einen Antonelli-Wechsel nach Maranello wird es aber zumindest auf absehbare Zeit erst einmal nicht geben.
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