Aston-Martin-Honda: Gelöste Probleme offenbaren neue Schwierigkeiten

Aston-Martin-Honda: Gelöste Probleme offenbaren neue Schwierigkeiten

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Jedes Adjektiv, das man sich zur Beschreibung von Aston Martins Start in die Formel-1-Saison 2026 vorstellen kann, dürfte inzwischen ausgeschöpft sein – und nur wenige davon sind positiv.  LAT Images Fernando Alonso kämpfte in Kanada kurzzeitig weiter vorne im Mittelfeld

Für das Team aus Silverstone waren die ersten fünf Monate, milde ausgedrückt, äußerst hart. Ein perfekter Sturm aus verspäteter Chassis-Fertigstellung, einem leistungsschwachen Honda-Antrieb und Vibrationsproblemen, die auftraten, als beide Komponenten zusammenspielten, hat die To-do-Liste des Teams massiv verlängert. Wenig überraschend arbeitet das gesamte Team mit Hochdruck an der Behebung dieser Probleme, weshalb alle potenziellen Aerodynamik-Updates zunächst zurückgestellt wurden. Aston Martin will diese später in der Saison in einem großen Paket bringen, vermutlich in Spa oder Zandvoort.
//jseAo3c(“Rect”);
Während die Vibrationsprobleme inzwischen gelöst wurden, was es dem AMR26 erlaubt, deutlich längere Distanzen zu fahren, ohne das Nervensystem der Fahrer irreparabel zu schädigen, sind neue Schwierigkeiten aufgetaucht. Eine davon ist die Synchronisation des Getriebes. Wenn das sogenannte “Gear Sync” nur minimal danebenliegt, führt ein Schaltvorgang zu einer Verzögerung, bevor das Getriebe reagiert. Dadurch erfolgen die Hochschaltvorgänge nicht im optimalen Bereich der Leistungs- und Drehmomentkurven, was die Beschleunigung des Autos leicht beeinträchtigt. Zwischen Miami und Montreal wurde hier ein Fortschritt erzielt. Man darf nicht vergessen, dass das Team erstmals seit 2008, damals noch in seiner ersten Saison unter dem Namen Force India, wieder ein eigenes Getriebe entwickelt hat. In der Zwischenzeit nutzte man Einheiten von McLaren und Mercedes. Die Entwicklung der eigenen Lösung war entsprechend eine steile Lernkurve. Was sagen uns die Daten in Kanada, Kevin Hermann? I Datenanalyse LIVE F1 Montreal 2026 Video wird geladen…  

“Ja, es gibt immer Fortschritte”, sagte Fernando Alonso in Montreal, nachdem er mit einem Problem an seinem Sitz ausgefallen war. “Jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gehen, gibt es neue Dinge am Auto, am Motor, an den Einstellungen, am Getriebe. Von Miami bis hier haben wir das Getriebe, die Synchronisation und das Herunterschalten deutlich verbessert.” “Wie sich das in Rundenzeit übersetzt, ist schwer zu quantifizieren. Aber wir waren hier definitiv schneller als in Miami – mit exakt demselben Auto, einfach weil wir Dinge feinjustiert haben. Deshalb erwarte ich viele kleine Fortschritte zwischen hier und Monaco und hoffentlich einen weiteren Schritt nach vorn.” “Aber das grundlegende Problem und die drei Sekunden Rückstand müssen von der Motorleistung und dem Aero-Paket kommen. Und das wird erst im zweiten Teil der Saison passieren”, so Alonso.
//jseAo3c(“Rect”);
Das Sitzproblem des Spaniers war ein weiteres Thema, das durch die gestiegene Zuverlässigkeit des Autos zutage trat, da deutlich wurde, dass der Sitz für Alonso zu unbequem ist. Das sollte sich vergleichsweise einfach durch eine Neuanfertigung im Werk beheben lassen. Welche Verbesserungen Honda plant Auch Honda hat mittlerweile identifiziert, wo man für die nächste Saison zulegen kann – unabhängig vom Reglement. Shintaro Orihara, Hondas Leiter an der Rennstrecke, erläuterte einige zentrale Punkte. Die ADUO-Regeln, die Motorenherstellern für jeweils zwei Prozent Rückstand auf den besten Antrieb ein Upgrade-Token gewähren, wurden zugunsten von Honda angepasst. Zudem wurde eine zusätzliche Budget- und Einsatzstundenregelung für Hersteller mit mehr als zehn Prozent Rückstand eingeführt.
//jseAo3c(“Rect”);
Laut Orihara muss Honda vor allem die Geschwindigkeit der Verbrennung verbessern und die interne Reibung des Motors reduzieren. Angesichts der FIA-Pläne, den Kraftstoffdurchfluss im kommenden Jahr zu erhöhen, um ein Leistungsverhältnis von 60:40 zwischen Verbrennungsmotor und elektrischen Komponenten zu erreichen (was auf Widerstand von Ferrari und Audi stößt), müsse man jedoch auch die Zuverlässigkeit im Blick behalten. “Leistungstechnisch bleibt die Richtung gleich. Wir müssen die Verbrennungseffizienz verbessern. Ob 60:40, 50:50, das spielt keine Rolle. Wir müssen die Verbrennungsgeschwindigkeit erhöhen”, sagte Orihara.
//jseAo3c(“Rect”);
“Wenn der Kraftstoffdurchfluss im nächsten Jahr steigt, passen wir die Abstimmung entsprechend an. Aber die grundsätzliche Richtung bleibt gleich. Und weniger Reibung, das gilt auch unabhängig vom prozentualen Anteil.” “Leistungstechnisch bleibt die Richtung also unverändert. Wir arbeiten dieses Jahr weiter hart daran, und das fließt direkt in die Entwicklung des Motors für nächstes Jahr ein”, so Orihara. Formel-1-Antriebe von Honda seit 1964

“Was die Zuverlässigkeit betrifft, könnte es allerdings herausfordernd werden, wenn der Kraftstoffdurchfluss steigt. Das ist einer der schwierigeren Punkte dieser Reglementänderung.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Wir haben [in Montreal] einige aktualisierte Parameter und Abstimmungen gebracht und positive Daten gesehen.” “Die Fahrer haben weiterhin viele Wünsche zur Verbesserung. Aber die Daten zeigen positive Entwicklungen, was bestätigt, dass unsere Richtung stimmt. Dennoch gibt es eine Lücke zwischen den Anforderungen der Fahrer und unserer Drehmomentabgabe.” “Wir sehen jedoch Wege, diese Lücke zu verkleinern. Beim vorherigen Event war es noch schwierig, die Drehmomentabgabe exakt auf den Fahrer abzustimmen. Jetzt haben wir eine Methode gefunden, diese Differenz zu reduzieren, und das hat hier funktioniert.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Wir werden weiter in diese Richtung arbeiten, um die Lücke zwischen Fahreranforderung und Drehmomentabgabe zu schließen.” Für Aston Martin und Honda liegt noch ein langer Weg vor ihnen, um sich vollständig aus der Krise zu befreien. Die rückenerschütternden Vibrationen sind zwar unter Kontrolle, doch die daraus resultierenden Folgeprobleme tauchen nun nach und nach auf und werden Schritt für Schritt abgearbeitet. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
Fabio Quartararo lässt Frust freien Lauf: “Yamaha ist verloren”
Langstrecke
Drohende Abt-Disqualifikation von 24h-Rennen: Entscheidung diese Woche?
Formel 1
Verstappen stichelt: “Verstehe, warum du kein F1-Teamchef mehr bist”
Formel 1
Dieses Red-Bull-Problem hätte längst gelöst sein sollen
Zwar gelang es Alonso in Kanada, dem Auto einige kurze, aber vielversprechende Leistungsmomente zu entlocken. Doch vorerst muss sich das Team weiterhin den bekannten “Wie geht es weiter?”-Fragen stellen, während es mit der enttäuschenden Realität kämpft. In einer Krise herrscht Pragmatismus.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir