Montoya sieht bei Kimi Antonelli etwas, das für alle gefährlich wird
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Der frühere Formel-1-Fahrer Juan Pablo Montoya ist der Meinung, dass Kimi Antonelli rasch erwachsen wird und sich an der Spitze des Feldes immer wohler fühlt. Das sollte laut Montoya für die Konkurrenz im Fahrerlager ein Grund zur Sorge sein. LAT Images Juan Pablo Montoya im Gespräch mit Kimi Antonelli
Antonelli setzte seine bisher beeindruckende Saison 2026 in Kanada fort und feierte seinen vierten Grand-Prix-Sieg in Folge. Durch den Erfolg und das gleichzeitige Ausscheiden seines Teamkollegen George Russell vergrößerte er seinen Vorsprung in der Fahrerwertung. Es war jedoch nicht alleine das Rennergebnis, das die Aufmerksamkeit von Montoya auf sich zog, sondern vielmehr die Art und Weise, wie sich Antonelli nach dem Rennen verhielt. Sieg nach intensivem Duell mit Russell Nach mehreren Runden eines intensiven Duells zwischen Russell und Antonelli um die Führung, überquerte der 19-Jährige als erstes die Ziellinie und erklärte über den Teamfunk, dass dies nicht die Art gewesen sei, wie er dieses Rennen habe gewinnen wollen. Denn sein Teamkollege schied mit technischem Defekt aus.
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Nach dem Grand Prix lobt Montoya den Umgang von Antonelli mit dem enormen Druck, dem er ausgesetzt war: “Ja, das zeigt einfach, wie schnell er reift, wie gut er sich in diese Rolle einfindet und wie wohl er sich in dieser fühlt.” “Das ist der beunruhigende Teil für das gesamte Fahrerlager, wie wohl er sich beim Gewinnen fühlt. Denn wenn du dich beim Gewinnen wohlfühlst, ist es so schwer, dich aufzuhalten”, so Montoya. Verändertes Mind-Set im Vergleich zum Samstag Der Moment des Sieges folgte auf ein deutlich angespannteres Sprintrennen am Samstag, bei dem Antonelli seinen Frust nicht vollständig unter Kontrolle hatte. Mehrfach beklagte er sich über Funk darüber, dass Russell ihn in einem weiteren Zweikampf von der Strecke gedrängt habe. Teamchef Toto Wolff beendete die Diskussion jedoch schnell und forderte seinen Fahrer auf, das Thema in einem privaten Gespräch zu klären. Weiters hebt Montoya hervor, dass sich die Verhaltens- und Denkweise von Antonelli im Vergleich zum Samstag verändert hatte. “Ich fand es großartig. Ich denke, das Rennen zwischen den beiden war großartig”, sagte er über die beiden Mercedes-Fahrer. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Antonellis vierter Sieg in Folge vergrößert damit nicht nur seinen Vorsprung in der Fahrerwertung, er liegt nur 43 Punkte vor Russell, sondern hinterließ auch bei Montoya großen Eindruck, insbesondere aufgrund von Antonellis Verhalten und Auftreten unter Druck und des Umgangs mit der Situation nach Rennende.
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