Antonelli dominiert das Training – Albon kollidiert mit Murmeltier
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Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli knüpfte im einzigen Freien Training zum Grand Prix von Kanada 2026 in Montreal (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) an seine Form der vergangenen Wochen an und erzielte überlegen die Bestzeit auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Antonelli war sowohl mit Soft- als auch mit Hard-Reifen der absolut Schnellste. LAT Images Kimi Antonelli im Mercedes W17 beim Freitagstraining in Montreal 2026
Bei Sonnenschein und Lufttemperaturen um 16 Grad Celsius war Antonellis Mercedes-Teamkollege George Russell vor allem auf Soft-Reifen ohne Chance: Er verlor über vier Zehntel auf Antonelli, belegte damit aber noch Platz zwei. Auf Hard-Reifen betrug der Unterschied der Mercedes-Stallgefährten dagegen nur ein halbes Zehntel. Sehr deutlich war der Abstand auf die Konkurrenz: Auf Soft war Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton bei 0,8 Sekunden Rückstand der beste Mercedes-Verfolger. Max Verstappen im Red Bull verlor fast eine Sekunde, Lando Norris im McLaren fast 1,4 Sekunden.
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Auf Hard ging es enger zu: Oscar Piastri fehlten im besten McLaren 0,5 Sekunden auf die Antonelli-Bestzeit, Hamilton 0,8 Sekunden. Damit ist Mercedes in Montreal mit Antonelli sowohl über eine fliegende Runde als auch über die Renndistanz der ganz klare Favorit. Hinter den Spitzenteams klassierte sich Arvid Lindblad im Racing Bulls als bester Verfolger auf Platz acht. Audi belegte mit Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto die Positionen neun und elf, gesprengt durch Fernando Alonso im Aston Martin. Das Wichtigste in aller Kürze Ergebnis: 1. Freies Training in Montreal Fotos: Grand Prix von Kanada 2026 in Montreal WM-Zwischenstand Fahrerwertung WM-Zwischenstand Konstrukteurswertung Welche Zwischenfälle gab es im 1. Freien Training?
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Franco Colapinto rollte bereits nach wenigen Minuten langsam zurück in die Boxengasse und meldete per Funk ein “Problem mit dem Gaspedal”. Dann verschwand er mit seinem A526 in der Alpine-Box, wo das Auto intensiv untersucht wurde – mit Verdacht auf elektronischem Schaden im Antriebsumfeld. Colapinto kehrte nicht mehr auf die Strecke zurück. Video wird geladen…
Nach rund zehn Minuten stellte Liam Lawson seinen Racing Bulls ausgangs der vierten Kurve ab. Zuvor war er beim Anbremsen der ersten Kurve geradeaus gefahren und hatte anschließend einen Verlust der Servolenkung beklagt. Die Rennleitung neutralisierte das Training zunächst mit einer virtuellen Safety-Car-Phase, ließ dann jedoch Rot zeigen, um das Auto abtransportieren zu können. Die Unterbrechung dauerte vier Minuten – und diese “Zwangspause” wurde am Ende der Einheit nachgeholt, weil unter dem Sprintformat nur ein Freies Training absolviert wird.
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Kurze vor der Hälfte der eigentlich einstündigen Einheit verunfallte Williams-Fahrer Alexander Albon ausgangs der zweiten Schikane (nach Kurve 7) – nachdem ihm von links ein Murmeltier vor das Auto gelaufen war, dem Albon nicht ausweichen konnte. Wohl aufgrund des Tier-Unfalls zeigte die Formel 1 keine Wiederholungen des Zwischenfalls, sondern ließ das Training lediglich erneut mit roter Flagge unterbrechen. Dafür wurde die Einheit ein zweites Mal verlängert – dieses Mal um eine Viertelstunde. Mehrere Fahrer waren im Trainingsverlauf abseits der Ideallinie unterwegs. Als Fehlerschwerpunkte erwies sich einerseits die Schikane vor Start und Ziel, in der einige nach Verbremsern “abkürzten”. Auch die dritte Schikane war für manche schwierig zu nehmen – sie rodelten dort geradeaus über die Grasfläche.
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Sechs Minuten vor dem Ende der verlängerten Einheit drehte sich Russell auf Soft-Reifen ausgangs Kurve 1 weg, vermied jedoch einen Einschlag und konnte weiterfahren. Kurz darauf verunfallte Esteban Ocon ausgangs der ersten Schikane, indem er sich auf dem Randstein nach links wegdrehte und hart in die Banden einschlug. Zum dritten Mal gab es rote Flaggen. Die Einheit wurde kurz vor Schluss noch einmal freigegeben. Dabei kam es zu einem Zwischenfall bei der Boxenausfahrt: Ocon kehrte – mit neuer Frontpartie – auf die Strecke zurück, obwohl die Boxenampel direkt vor seine Ausfahrt auf Rot umsprang. Ocon könnte deshalb eine Strafe drohen. Was wurde im 1. Freien Training getestet? Der Automobil-Weltverband (FIA) ließ im Freien Training ein verändertes Heckleuchten-System testen. Für die Fahrer im Cockpit soll besser ersichtlich sein, in welchem Energiezustand sich das vorausfahrende Auto befindet. Unterschiedliche Farben sollen Abhilfe schaffen, wo bisher nur die Farbe Rot verwendet wurde. Ab dem Sprint-Qualifying gilt jedoch wieder das normale System. So geht es weiter in Montreal Auf das einzige Freie Training folgt noch am Freitagabend ab 22:30 Uhr das Sprint-Qualifying. Im Anschluss melden sich Kevin Scheuren und Stefan Ehlen um 1 Uhr zur Analyse des Tagesgeschehens im Livestream auf dem YouTube-Kanal von – Kanalmitglieder können live ihre Fragen stellen.
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Am Samstag gehen die 22 Formel-1-Fahrer um 18 Uhr in den Sprint. Ab 22 Uhr stellen sie sich der Qualifikation für den Grand Prix von Kanada. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll besprechen die wichtigsten Themen anschließend ab 2 Uhr im Livestream. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Kanada
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Der Grand Prix von Kanada bildet am Sonntag um 22 Uhr den Abschluss der Veranstaltung in Montreal. Ab 3 Uhr analysieren Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll das Renngeschehen im Livestream auf dem YouTube-Kanal von .
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