Aston Martin gibt zu: Wussten schon vor Mexiko, dass wir nicht ins Ziel kommen
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Bereits im Vorfeld des Großen Preises von Mexiko hatte Honda gewusst, dass das Rennwochenende auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez – mit 2.286 Metern über dem Meeresspiegel der am höchsten gelegene Kurs im Formel-1-Kalender – eine enorme Herausforderung werden würde. LAT Images Lange fuhren die beiden Aston Martin in Mexiko nicht mit
Zu diesem Zeitpunkt galt die Hauptsorge noch dem extremen Turboloch, das bereits in Singapur für Probleme gesorgt hatte, obwohl Honda bereits ergänzte, dass auch die Zuverlässigkeit unter Druck geraten könnte. Letzteres bewahrheitete sich schließlich sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Im Qualifying wurde Fernando Alonso angewiesen, seinen Boliden im Foro Sol abzustellen – und das, obwohl er eine hochversprechende Pace gezeigt hatte.
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Im Rennen lief es für Aston Martin nicht viel besser: Sowohl Alonso als auch Lance Stroll mussten ihre Fahrzeuge bereits nach fünf Runden abstellen, was das Team mit “abnormalen Druckwerten in den Systemen der Power-Unit” begründete. Mexiko-Stadt: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Während des Medientags vor dem Großen Preis von Sao Paulo, der letzten Etappe des amerikanischen Triple-Headers, erklärt Hondas Chefingenieur Shintaro Orihara, was genau schiefgelaufen ist. “Ich kann es zwar nicht im Detail erklären, aber ich kann Ihnen eine grobe Vorstellung geben. Im Rennen gibt es die Runden in die Startaufstellung, das ist eine ganz spezielle Phase. Und auch im Qualifying haben wir eine Reifenaufwärmrunde. Wir fahren dieselben Runden zwar auch im Freien Training, aber immer unter anderen Rahmenbedingungen. Unter diesen besonderen Umständen verhielt sich unser Motor etwas abnormal und nicht wie erwartet. Die ERS-Kühlung des Motors geriet unter extremen Stress, was im Qualifying und während des Rennens unter diesen speziellen Bedingungen zu einem Defekt an unserer MGU-K führte”, erläutert Orihara. “Das lag an der extremen Höhenluft in Mexiko. Hier in Brasilien ist es zwar nicht ganz so extrem wie in Mexiko, aber wir sind immer noch in der Höhe. Deshalb bringen wir für dieses Rennwochenende einige Gegenmaßnahmen mit – nicht nur auf der Hardware-Seite, sondern auch bei der Software, um unsere Zuverlässigkeit unter diesen Bedingungen zu verbessern.” Krack: “Wussten wir schon etwas früher” Einsatzleiter Mike Krack enthüllt, dass das Team schon vor dem Rennen wusste, dass keines der beiden Autos das Ziel in Mexiko erreichen würde: “Ja, das wussten wir ehrlich gesagt schon etwas früher als am Sonntagmorgen.”
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Im Vorfeld des Grand Prix gingen Aston Martin und Honda dennoch verschiedene Szenarien durch, um zu prüfen, wie man die Autos so lange wie möglich im Rennen halten könnte. “Ich denke, man muss in der Vorbereitung realistisch sein und besprechen, welche Optionen man im Rennen überhaupt hat. Es gibt nicht viele, aber ein paar Möglichkeiten bleiben immer. Wir haben also gemeinsam besprochen, wie die verschiedenen Eskalationsstufen aussehen könnten”, sagt Krack. Ferrari-Zoff überschattet Antonellis emotionale WM-Party! | F1 Mexiko 2026 Video wird geladen…
“Die erste Option ist natürlich freie Fahrt ohne Vordermann. Aber man hat auch noch die Gangwahl, man kann die Motorleistung herunterdrehen – es gibt viele Stellschrauben, die man durchsprechen muss. Wir haben diese Dinge diskutiert, aber so weit sind wir gar nicht erst gekommen”, so Krack mit Blick darauf, dass beide Autos jeweils nur fünf Runden absolvierten.
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“Man hat eine Liste mit Optionen, die man ziehen kann, aber wir haben schnell gemerkt, dass sie nicht ausreichten – und dann kann man schlichtweg nichts mehr tun.” Blick geht auf 2027 Auch wenn die Gegenmaßnahmen die Situation in Brasilien – wo die dünne Luft ein weniger extremer Faktor ist – bereits etwas verbessern dürften, stellt Honda klar, dass der Lernprozess primär auf das kommende Jahr ausgerichtet ist. Bis dahin hofft der japanische Hersteller, nicht nur bei der reinen Performance, sondern vor allem bei der Zuverlässigkeit einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen. “Das war ein sehr hartes Rennen für Honda, daher verstehe ich absolut, wie frustrierend dieses Wochenende für die Fahrer war. Die Erkenntnis daraus ist, dass es unserem Motor unter ganz speziellen Bedingungen noch an der nötigen Standfestigkeit fehlt”, räumt Orihara ein. Formel-1-Quiz
Welche Podestplatzquote hat das Aston Martin-Team in der F1?
6,52% Prozent 25,63% Prozent 15,03% Prozent 8,52% Prozent Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Wir können aus dieser Art von Problemen immer etwas lernen und nehmen diese Erkenntnisse mit zurück ins Werk, um zu analysieren, wie wir verhindern können, dass sich solche Dinge in Zukunft wiederholen”, sagt er.
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“Derzeit konzentriert sich unser Werk voll auf die Power-Unit für 2027. Wir können diese Erfahrungen also direkt nutzen, um die Robustheit des nächstjährigen Motors zu verbessern. Es war ein bitteres Rennen für uns, aber wir nehmen diese Erfahrungen mit in den Motor für das kommende Jahr.”
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