Audi stellt sich nicht gegen V8: Hauptsache Turbo!

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Laut Audi-CEO Gernot Döllner steht der Konzern V8-Motoren in der Formel 1 nicht im Weg: “Wieso sollten wir das nicht akzeptieren?”, erklärt der Vorstandsvorsitzende.  Formula 1 Audi wäre einem V8-Motor in der Formel 1 nicht abgeneigt

“Ich meine, der Nuvolari hat auch einen V8 im Heck, also haben wir keine Probleme mit V8-Motoren”, erläutert Döllner gegenüber unserem Schwesterportal Motorsport.com. Mit dem Nuvolari bezieht sich der 57-Jährige auf das neue Hybrid-Supercar des Konzerns. Viel wichtiger ist laut Döllner, dass dem Motor eine Turbo-Komponente erhalten bleibt: “Für Audi ist das eindeutig. Wir bevorzugen einen Turbo aufgrund der Effizienz. Das ist wichtiger als die bloße Anzahl der Zylinder.”
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“Für Audi ist am wichtigsten, dass im Formel-1-Reglement ein Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als wichtige Säule bestehen bleibt.” Seit Anfang der Saison wird bereits über das kommende Motorenreglement diskutiert. Derzeit steht ein V8-Motor im Raum, für den die elektrische Komponente deutlich geringer ausfallen soll, als bei der aktuellen Power-Unit. Offiziell hat man sich noch nicht auf eine finale Variante geeinigt. Zum Thema Elektrifizierung erwähnt Döllner: “In der Autoindustrie gab es global einen Schritt in Richtung Elektrifizierung. Momentan gibt es da eine kleine Trendwende, doch langfristig werden wir weltweit mehr und mehr Elektrifizierung erleben.” “Aber in den kommenden ein oder zwei, vielleicht sogar drei Dekaden werden wir sicherlich Verbrennungsmotoren in Sportwagen sehen”, betont der CEO. Hier verweist Döllner auch auf Diskussionen rund um die Formel 1 und alternative Kraftstoffe. Video wird geladen…  

“Als ich Vorstandsvorsitzender von Audi wurde, gab es bereits die Entscheidung, ab 2032 vollständig auf elektrische Antriebe zu setzen. Inzwischen haben wir unsere Strategien geändert, und die sind deutlich realistischer, unser Ansatz damit deutlich flexibler.” Den eigentlich geplanten Abschied der Verbrennungsmotoren im Konzern hat man Mitte 2025 wieder ad acta gelegt.
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“Technologische Flexibilität, sei es mit Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybriden oder Batterieelektrik, ist unser Weg in die Zukunft. Dabei werden wir lokale Unterschiede bedenken, um die Anforderungen unserer Kundschaft zu erfüllen.” “Ein bisschen ist das auch in der Formel 1 so. Du musst den Trend erkennen, aber Hybridisierung und Nachhaltigkeit werden weiterhin eine Rolle spielen, und das passt zu unserer Strategie.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Abschließend betont Döllner: “Wir müssen dem Prozess vertrauen und glauben, dass man ein Reglement schreiben wird, mit dem Audi alles abdecken kann.”

 
Formel1.de 

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