Nach Problemen in Spa: Deployment-Sorgen bei George Russell?
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George Russell hat bei Mercedes nicht nur mit der Pace seines Teamkollegen Kimi Antonelli zu kämpfen. Schließlich versucht man bei den Silberpfeilen herauszufinden, wieso der Drittplatzierte in der Fahrer-Weltmeisterschaft mit dem Batterie-Deployment des W17 strauchelt. circuitpics.de George Russell hat bei Mercedes mit technischen Problemen zu kämpfen
Bereits in Silverstone fehlte dem einstigen Topfavoriten auf Titel im Vergleich zu seinem Teamkollegen die notwendige Höchstgeschwindigkeit. Daraufhin entschloss sich Russell, seinen Fahrstil für den Großen Preis von Belgien ein wenig anzupassen. Gerade über seinen Umgang mit dem Gaspedal wollte der 28-Jährige mehr aus dem Auto holen, doch blieb das Problem auf der Ardennen-Achterbahn ungelöst. “Mein gesamter Fokus in den letzten 36 Stunden war die Geschwindigkeit auf den Geraden”, so Russell nach dem Qualifying in Spa gegenüber unserem Schwesterportal Motorsport.com. Während Antonelli sich einmal mehr die Poleposition sichern konnte, qualifizierte sich der erfahrenere der beiden Mercedes-Piloten lediglich als Vierter. Spa: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Ich konnte mich nicht auf das Set-up, die Reifen oder irgendwas konzentrieren, denn wir versuchen einfach nur, [dieses Problem] zu lösen. Sogar auf meiner letzten Runde haben wir alleine auf der Geraden eineinhalb Zehntelsekunden gefehlt.”
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“Du schaust auf dein Lenkrad”, so Russell, “und du verlierst Speed auf der Geraden, auch wenn du voll auf dem Gas sehst. Du fühlst dich machtlos. Du weißt nicht, was los ist. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es an der Power-Unit liegt. Aber irgendwas verlangsamt uns auf den Geraden.” Laut Simone Resta, seines Zeichens Stellvertretender Technischer Direktor bei Mercedes, betont ebenso, dass man die Probleme in puncto Deployment bei Russell noch nicht vollends begriffen hat. “Wir haben im Auto von George einige Probleme mit dem Deployment, die wir wirklich verstehen und bis zum nächsten Event lösen müssen”, so seine Worte in Spa. “Das hat alles in Silverstone begonnen, als wir angefangen haben, Unterschiede beim Deployment der beiden Autos zu sehen.” Licht und Schatten bei Mercedes: Antonelli siegt, Russell fliegt I Rennen F1 Spa-Franchorchamps Video wird geladen…
“Wir hatten viel analysiert und waren zu dem Schluss gekommen, dass der Fahrstil ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Autos war. George hat das intensiv untersucht und war in der Lage, [seinen Fahrstil] zu ändern und für Spa anzupassen. Und trotzdem sehen wir weiterhin einen Unterschied zwischen den beiden Autos.” Zudem betont Resta, dass bei diesen Regeln nicht nur die Silberpfeile damit straucheln, jeden einzelnen Aspekt zu verstehen. Dafür spricht unter anderem das Power-Unit-Problem, mit dem beide Mercedes-Piloten am Start des Rennens zu kämpfen hatten.
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Durch einen Software-Glitch hatten Antonelli und Russell nach der ersten Kurve kaum noch Energie. Dementsprechend zog Verstappen am WM-Spitzenreiter vorbei, während sich Russell in Les Combes gegen Lewis Hamilton verteidigen musste. Durch die Kollision zwischen den beiden ehemaligen Teamkollegen musste der 28-Jährige den Grand Prix vorzeitig im Kiesbett beenden.
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