Mika Häkkinen: Warum das Duell mit David Coulthard nie eskalierte
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Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen hat über die Zusammenarbeit mit David Coulthard bei McLaren gesprochen. Der gemeinsame Glaube an den zukünftigen Erfolg des Rennstalls aus Woking verhinderte, dass Kollisionen auf der Strecke ihr Arbeitsverhältnis belasteten. David Coulthard und Mika Häkkinen: Da stimmte die Chemie
Coulthard und Häkkinen blickten im Podcast Up To Speed auf ihre lange gemeinsame Zeit als McLaren-Teamkollegen zurück, die in zwei Fahrertiteln für den Finnen und einer Konstrukteurs-Weltmeisterschaft für das Team gipfelte. Während Coulthard die berüchtigte Kollision beim Großen Preis von Österreich 1999 als Beispiel für die gelegentlichen Reibereien anführte, tat Häkkinen dies als normalen Bestandteil des Lebens als Teamkollegen ab. Der Crash zwischen den Teamkollegen Häkkinen war von der Poleposition gestartet, Coulthard folgte auf Rang zwei und Ferrari-Pilot Eddie Irvine auf Position drei. Doch Coulthard erwischte Häkkinen in der ersten Kurve und schickte seinen Teamkollegen in einen Dreher. Der Schotte entschuldigte sich später und bestätigte, dass er die Kurve falsch eingeschätzt hatte. Alle McLaren-Weltmeister in der Formel 1
Coulthard führte den Großteil des Rennens an, doch am Ende holte sich Irvine den Sieg. Coulthard wurde Zweiter und Häkkinen kämpfte sich nach dem Dreher, der ihn an das Ende des Feldes zurückgeworfen hatte, beeindruckend auf den dritten Platz nach vorne.
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“Das gehört zum Rennsport dazu. Es gehört dazu, wenn man Teamkollegen ist. Das ist absolut normal. Aber aus irgendeinem Grund wussten wir beide, dass es eine Zukunft gibt – und zwar eine Zukunft, in der wir gemeinsam erfolgreich sein können”, erklärt Häkkinen. Ein Vergleich mit Norris und Piastri “Wir können gute Dinge für das Team erreichen, also hat es keinen Sinn, diese Wut zwei oder drei Monate lang im Kopf mit sich herumzutragen. Lass es uns klären, lass es uns abhaken und lass uns wieder Rennfahren.” Alle Formel-1-Autos von McLaren seit 1966
“Ja, wir haben etwas Hilfe von der Teamleitung bekommen. Aber es war in Ordnung und, wie du schon erwähnt hast: Als du mich [beim GP von Österreich] berührt hast, war es nur ein kleines bisschen. Du hast mein Auto nicht kaputt gemacht und du hast dein Auto nicht kaputt gemacht. So konnten wir beide weiterfahren.” Coulthard zog Parallelen zwischen ihrer damaligen Dynamik bei McLaren und der aktuellen Fahrerpaarung des Teams mit Lando Norris und Oscar Piastri.
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“Wenn man sich die modernen Fahrer ansieht, kommt das, was wir bei Lando und Oscar gesehen haben, unserem Verhältnis als Teamkollegen wohl am nächsten”, so der Ex-Pilot. “Es gab im vergangenen Jahr ein paar Momente, in denen sie sich beinahe berührt hätten. Es gab ein paar Situationen, in denen das Team versuchen musste, die Erwartungen der Fahrer zu managen.”
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