Bortoleto: Sprint-Quali verzerrt wahre Pace zwischen Audi und Racing Bulls

Bortoleto: Sprint-Quali verzerrt wahre Pace zwischen Audi und Racing Bulls

 

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Mit den Startplätzen zwölf und 13 blieb Audi im Sprint-Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien hinter den eigenen Hoffnungen zurück. Gabriel Bortoleto verpasste den Einzug ins SQ3 als Zwölfter, Teamkollege Nico Hülkenberg landete direkt dahinter auf Rang 13.  LAT Images Gabriel Bortoleto hofft auf ein starkes Audi-Wochenende in Silverstone

Während die beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad den Sprung unter die besten Zehn schafften, fehlten Audi am Ende rund drei Zehntelsekunden. Doch genau dieser Abstand spiegelt nach Ansicht von Bortoleto das tatsächliche Kräfteverhältnis nicht wider. Der Brasilianer ist überzeugt, dass Racing Bulls zwar erneut die Nase vorne hatte, der Unterschied aber kleiner war als das nackte Ergebnis vermuten lässt. “Im Nachhinein ist es natürlich leicht zu sagen”, erklärt Bortoleto. “Vielleicht hätten wir den Satz Reifen für eine Runde erst ganz am Ende der Session einsetzen sollen. Dann wären wir möglicherweise etwas näher dran gewesen.” “Sie sind vorne – aber nicht drei Zehntel” Vor allem die Differenz auf der Zeitenliste hält der Audi-Pilot für irreführend. Zwar erkennt auch er an, dass Racing Bulls an diesem Wochenende aktuell die stärkere Mannschaft ist, doch den Abstand von rund drei Zehntelsekunden sieht er nicht als repräsentativ an.
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“Ich glaube nicht, dass wir so weit von den Racing Bulls entfernt sind”, betont Bortoleto. “Drei Zehntel – ich denke, wir sind näher dran. Ich glaube schon, dass sie an diesem Wochenende wieder etwas vor uns liegen. Aber eben nicht um drei Zehntel.” Die Telemetriedaten zeigen, dass Audi dabei den Großteil der Zeit nicht in den schnellen Kurven von Silverstone, sondern vor allem auf den Geraden verliert. In den technisch anspruchsvollen Passagen hielt der Audi dagegen weitgehend mit den Racing Bulls mit, ehe auf den Vollgasabschnitten wertvolle Zeit verloren ging. Mit einem besseren Einsatz der Reifen hätte man in den Kurven aber wohl mehr aufholen können. Hoffnung auf Fortschritte im weiteren Wochenende Für Bortoleto ist deshalb längst noch nichts verloren. Das Sprint-Qualifying sei schließlich erst die zweite Session des Wochenendes gewesen, weshalb noch reichlich Potenzial vorhanden sei. “Ich hoffe, dass wir im Kampf dabei sein können”, sagt er. “Genau darauf arbeiten wir hin.” Auch Nico Hülkenberg hatte nach seinem 13. Platz das Gefühl, dass deutlich mehr nicht im Auto gesteckt hätte. Mit seiner entscheidenden Runde zeigte sich der Deutsche grundsätzlich zufrieden. “Die Runde war sauber”, stellt Hülkenberg klar. “Da war eigentlich nichts Besonderes.” Warum McLaren jetzt ALLES in die Karten spielt! Video wird geladen…  

Allerdings veränderten sich die Bedingungen im Vergleich zum ersten Training spürbar. “Im Sprint-Qualifying war es deutlich windiger und böiger als heute Morgen. Ich glaube, dass uns das im Vergleich zu den anderen etwas Performance gekostet hat.”
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Hinzu kam, dass Audi bei der Reifenstrategie einen anderen Ablauf wählte als einige Konkurrenten. “Unsere Run-Sequenz war etwas anders. Das müssen wir uns jetzt erst einmal anschauen.” Analyse vor Qualifying und Sprint Wo Racing Bulls letztlich den entscheidenden Vorteil herausgeholt hat, konnte Hülkenberg unmittelbar nach dem Qualifying noch nicht beantworten. “Ich habe die Daten noch nicht gesehen”, erklärt er. “Im ersten Sektor waren wir relativ weit weg. Das ist hier wegen des Windes aber auch typisch. Dort ist die Strecke mit den Kurven drei und vier sehr offen, besonders in den langsamen Passagen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Erst nach der detaillierten Analyse wolle er ein endgültiges Urteil fällen. “Wir müssen jetzt einfach alles auswerten, alles verarbeiten. Morgen steht zunächst das Sprintrennen an, danach beginnt mit dem normalen Qualifying praktisch noch einmal ein neues Kapitel. Dann wollen wir das bestmögliche Paket auf die Strecke bringen.”

 
Formel1.de 

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