Formel-1-Motorenabteilung von Audi bekommt neuen Geschäftsführer

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Audi baut seine Führungsstruktur für das Formel-1-Projekt um: Thomas Fuhr übernimmt den CEO-Posten der Audi Formula Racing GmbH. Die in Neuburg an der Donau ansässige Gesellschaft verantwortet die Entwicklung der Power-Unit, mit der Audi in dieser Saison in die Königsklasse eingestiegen ist.  Audi Thomas Fuhr war früher Geschäftsführer bei Mercedes

Fuhr soll künftig den Standort Neuburg leiten und das bestehende Führungsteam verstärken. Damit erhält Technikdirektor Stefan Dreyer mehr Freiraum für seine eigentliche Kernaufgabe. Laut Audi kann er sich künftig “voll und ganz auf die technische Entwicklung der Formel-1-Power-Unit von Audi konzentrieren”. Das operative Tagesgeschäft vor Ort bleibt unterdessen in den Händen von COO Christian Foyer.
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Für die neue Aufgabe bringt Fuhr mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung mit. Von 2009 bis 2012 war er Geschäftsführer bei Mercedes-AMG High Performance Powertrains. Anschließend übernahm er Führungspositionen bei GROHE und LIXIL. Zuletzt arbeitete er als Chief Technology Officer bei Georg Fischer Building Flow Solutions, wo er internationale Ingenieurs- und Fertigungsorganisationen leitete. Audi setzt damit auf eine Kombination aus technischem Verständnis und Erfahrung in der Führung großer Organisationen. Fuhr soll helfen, die Strukturen in Neuburg weiterzuentwickeln und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Audi bei der Entwicklung seiner Formel-1-Antriebseinheit Fortschritte macht. “Wir haben in Neuburg ein starkes Fundament gelegt und Audis erste Formel-1-Power-Unit von Grund auf neu entwickelt”, erklärt Projektleiter Mattia Binotto. Fuhr verstehe sowohl die technischen Herausforderungen als auch die Anforderungen beim Aufbau leistungsfähiger Teams. “Ich bin zuversichtlich, dass er eine Schlüsselrolle spielen wird, indem er das Team und seine Organisation weiterentwickelt, um uns zum besten Formel-1-Hersteller zu machen”, so Binotto. Die Audi-Meilensteine in der Formel 1

Fuhr freut sich auf die Aufgabe, das noch junge Formel-1-Projekt mitzugestalten: “Ich bin stolz darauf, mich dem Formel-1-Projekt von Audi anzuschließen. Die Chance, Audis Zukunft in diesem Sport mitzugestalten, macht diese Aufgabe so aufregend”, sagt er. Sein Ziel sei es, auf der bisherigen Arbeit aufzubauen und die Kompetenzen innerhalb der Organisation stärker zusammenzuführen. “Das Team in Neuburg hat ein komplett neues Triebwerk entwickelt und auf die Strecke gebracht. Ich möchte auf dieser Arbeit aufbauen, indem ich die Kompetenzen in der gesamten Organisation zusammenführe und die Bedingungen dafür schaffe, dass wir auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sind”, sagt Fuhr.
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Die Personalie schließt eine Lücke in der Führung der Motorenabteilung: Audi hatte die CEO-Position Anfang 2025 gestrichen, nachdem Adam Baker das Unternehmen verlassen hatte. Mit Fuhr erhält die Gesellschaft nun wieder einen eigenen Geschäftsführer an der Spitze. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Die technische Entwicklung bleibt dabei klar von der operativen Standortleitung getrennt – mit dem Ziel, beide Bereiche für Audis weitere Aufbauarbeit in der Formel 1 zu stärken.

 
Formel1.de 

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