Cadillac betont: Trennung von Graeme Lowdon “nicht einvernehmlich”

Cadillac betont: Trennung von Graeme Lowdon “nicht einvernehmlich”

 

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Die Trennung von Teamchef Graeme Lowdon war “keine einvernehmliche Entscheidung”, sagt Cadillac-Geschäftsführer Dan Towriss und betont: “Es war meine Entscheidung.” Lowdon, der den Rennstall in mühevoller Vorarbeit mit aufgebaut hatte, wurde also von Towriss von seinen Aufgaben entbunden.  LAT Images Dan Towriss schmiss Graeme Lowdon einfach raus

Cadillac hatte am Mittwochnachmittag überraschend die Trennung von seinem bisherigen Teamchef verkündet. Lowdon wird dabei von Marcin Budkowski ersetzt, der bei Alpine eine ähnliche Rolle ausgefüllt hatte und auch als technischer Leiter bei der FIA angestellt war, bevor er in den vergangenen Jahren als TV-Experte tätig war. “Der Prozess begann vor einigen Monaten: Wir haben wirklich darüber nachgedacht, wie die nächste Phase für Cadillac in der Formel 1 aussieht, was der richtige Zeitpunkt ist, wie das Ganze gestaltet werden soll und welche Fähigkeiten die verschiedenen Kandidaten auf dem Markt mitbringen”, erklärt Towriss.
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“Wir waren begeistert von den Gesprächen mit Marcin und davon, wie sich dieser Kontakt entwickelt hat.” Das Cadillac-Design für 2026

Mit Lowdon habe der Amerikaner erst am Morgen vor der Entscheidung gesprochen und ihm diese mitgeteilt. “Von der Seite her war es also ein sehr kurzfristiges Gespräch. Aber es gibt keinen einfachen Weg, einen solchen Wechsel in der Formel 1 zu vollziehen. Können Sie sich die Presse vorstellen, wenn Marcin für einen Werksrundgang vorbeigeschaut oder diese Gespräche geführt hätte?” “An diesem Punkt wird es destabilisierend, und deshalb ist es wichtig, die Rolle der Führungskraft zu respektieren, die zu diesem Zeitpunkt im Amt ist”, meint Towriss weiter. “Das komprimiert natürlich den Entscheidungsprozess, den Zeitplan und das Wie. Es lässt es abrupter wirken, als es sonst der Fall wäre. Aber so ist die Natur der Formel 1, und es gab keinen anderen Weg.” Warum gerade jetzt? Angesichts der Plötzlichkeit des Rauswurfs kommen natürlich Fragen auf, warum der Wechsel ausgerechnet jetzt nach nur einem halben Jahr von Cadillac in der Formel 1 vollzogen wurde. Towriss wurde daher gefragt, ob Lowdon lediglich in einer “Interimsfunktion” tätig gewesen sei. Dessen Antwort: “Ich halte es nicht für fair zu sagen, dass er in einer Interimsfunktion hier war. Es ist vielmehr eine Frage der Performance und der Entwicklung der Dinge. Wo unsere Ansichten übereingestimmt haben und wo nicht, sind natürlich Gespräche, die zwischen Graeme und mir bleiben werden.” “Was ich sagen kann, ist: Ich habe immensen Respekt vor dem, was erreicht wurde. Das war für mich und für Graeme keine Übergangsphase, sondern ein fast vierjähriger Zeitraum des Planens, Aufbauens und Zusammenfügens aller Puzzleteile”, stellt er klar. Zwischenzeugnisse: Die besten Formel-1-Fahrer zur Sommerpause

Für ihn sei der Schritt basierend auf den Rahmenbedingungen innerhalb des Sports und des Teams “zum richtigen Zeitpunkt” gekommen. “Wann immer man in der Formel 1 eine Veränderung vornimmt, ist das – wie Sie alle wissen – sehr schwierig. Es ist extrem schwer, so etwas geheim zu halten, ohne dass es unzählige Leaks gibt. Aber jetzt stehen wir hier.”
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“Wir sind Graeme noch einmal sehr dankbar für das, was er in das Team eingebracht hat, und freuen uns sehr auf Marcins Führung und darauf, wie die Zukunft für Cadillac aussieht.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Cadillac konnte in seinem ersten halben Jahr in der Formel 1 zwar über lange Strecken Konkurrent Aston Martin in Schach halten, seit deren Upgrade in Ungarn findet sich der Neuling sportlich aber erneut am Ende des Feldes wieder. Als einziger Rennstall konnte man bislang keinen Punkt einfahren.

 
Formel1.de 

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