Lowdon: Warum die US-Basis für Cadillac kein Nachteil sondern ein Vorteil ist

Lowdon: Warum die US-Basis für Cadillac kein Nachteil sondern ein Vorteil ist

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Graeme Lowdon ist seit Mittwoch nicht mehr Teamchef bei Cadillac. Was den Standort seines nun Ex-Arbeitgebers betrifft, glaubt er nicht, dass die Verschiebung des Schwerpunktes in die USA für den Formel-1-Einsteiger von Nachteil sein wird. Im Gegenteil: “Was wir versuchen, ist, das tatsächlich in einen Vorteil zu verwandeln”, sagt er.  LAT Images Ex-Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon

Das amerikanische Team operiert derzeit von verschiedenen Standorten aus: Hauptsitz ist die Schaltzentrale im britischen Silverstone, hinzu kommen Anlagen von General Motors in North Carolina und Michigan sowie der frühere Toyota-Windkanal in Köln. Aktuell baut Cadillac aber eine moderne Formel-1-Fabrik in Fishers, einem Vorort von Indianapolis, während die Power-Unit-Abteilung von General Motors in Charlotte beheimatet sein soll, wo der Mutterkonzern ohnehin schon Anlagen besitzt.
//jseAo3c(“Rect”);
“Der gesamte Bau dort ist schon sehr weit fortgeschritten”, sagt Lowdon über das neue Technologiezentrum in Fishers. Trotzdem wird es wohl noch eine Weile dauern, bis Cadillac richtig von dort aus operieren kann: “Es ist eben ein riesiges Projekt”, meint er. Die Hoffnung liegt derzeit auf einem Start im kommenden Jahr. “Es befindet sich im Moment noch im Bau, und es wird bald weitere Ankündigungen dazu geben, wann die verschiedenen Bereiche an den Start gehen”, so Lowdon. “Das wird schrittweise geschehen, denn das Areal umfasst rund 42.000 Quadratmeter. Das ist nicht gerade klein.” “Breiterer Zugang zu Talenten” Für Cadillac wird die neue Struktur natürlich logistisch eine ganz neue Herausforderung, doch Lowdon unterstreicht die Vorteile, wenn nicht wie bei den anderen Formel-1-Teams alles zentralisiert in Europa ist: “Ich glaube, es verschafft uns tatsächlich einen breiteren Zugang zu Talenten”, betont er. “Der Schwerpunkt verschiebt sich, aber es gibt für einzelne Elemente des Teams jeweils eigene Schwerpunkte. Das Aerodynamik-Design hat weiterhin seinen Fokus in Silverstone, mit dem Windkanal in Köln”, so Lowdon. Neue Formel-1-Teams seit der Saison 1990

Andere Bereiche werden jedoch sehr fest in Indianapolis etabliert sein. “Was wir versuchen, ist, das tatsächlich in einen Vorteil zu verwandeln, indem es uns ein größeres Einzugsgebiet bietet, um Talente anzuwerben. Es geht nicht darum, Dinge von Silverstone nach Indianapolis zu verlagern, sondern darum, in Indianapolis etwas aufzubauen.” “Im Moment haben wir ein bewährtes Netzwerk sehr guter Lieferanten, aber wir arbeiten mit einigen von ihnen zusammen, um im Laufe der Zeit auch in Indianapolis entsprechende Kapazitäten aufzubauen”, meint er weiter. “Das ist nicht die einfachste Sache der Welt – denn wenn es so wäre, würde es jeder machen, was offensichtlich nicht der Fall ist.”
//jseAo3c(“Rect”);
Cadillac geht damit einen anderen Weg als alle anderen Hersteller. Die Frage ist, ob der auch Erfolg bringen wird. Bisher haben amerikanische Hersteller abseits des in den 50er-Jahren zur WM zählenden Indy 500 nämlich gerade einmal zwei Grands Prix gewonnen: 1967 siegte Dan Gurney in Belgien auf einem Eagle, 1976 war John Watson in Österreich in einem Penske für den bislang letzten US-Erfolg verantwortlich.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir