Rauswürfe gefordert? Lewis Hamilton weist Vorwürfe zurück
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Lewis Hamilton hat Behauptungen italienischer Medien zurückgewiesen, er habe Ferrari dazu gedrängt, mehrere wichtige Mitarbeiter an der Strecke zu ersetzen. Der Corriere della Sera nannte in einem Bericht keine konkreten Namen, welche Teammitglieder der Ferrari-Fahrer angeblich ersetzen wollte. circuitpics.de Lewis Hamilton wehrt sich gegen Behauptungen aus italienischen Medien
Es hieß jedoch, Hamilton habe seine Frustration über die Umsetzung einzelner Rennen geäußert. Beim Großen Preis der Niederlande im August beispielsweise äußerte Hamilton am Funk seine Frustration, dass Ferrari ihn zu lange hinter Teamkollege Charles Leclerc habe warten lassen, während er eine Podiumsplatzierung jagte. Später in Monza war Hamilton nicht zufrieden damit, dass Leclerc in der ersten Runde mit ihm kollidierte, und sagte anschließend, es liege an Teamchef Fred Vasseur, die Situation zu entschärfen.
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Der Corriere della Sera behauptete sogar, Hamiltons Beziehung zu Vasseur, mit dem er 2006 gemeinsam den GP2-Titel gewann, sei belastet. All das wurde von dem Briten jedoch inzwischen bestritten. Hamilton schreibt in den sozialen Medien: “Ich habe einige der Geschichten gesehen, die veröffentlicht wurden, und möchte das hier klarstellen. Ich habe niemals verlangt, dass jemand aus meinem Team ersetzt wird. Jeder, mit dem ich arbeite, arbeitet jeden Tag hart, und ihre Hingabe ist es, die uns voranbringt.” Die Teamkollegen von Lewis Hamilton
“Ich versuche immer, Menschen zu stärken und sie dazu zu bringen, die beste Version ihrer selbst zu sein – oder zumindest das Beste in sich selbst zu sehen. Vielleicht gelingt mir das nicht immer, aber es ist meine Absicht und das, wofür ich hier bin. Wir arbeiten alle zusammen, und das wird auch so bleiben”, so Hamilton. Allerdings wäre es nicht das erste Mal gewesen, dass Hamilton in diesem Jahr Änderungen in seinem Team vorgenommen hätte. Vor der Saison 2026 nahm er Anpassungen vor, um sich von einer enttäuschenden Saison 2025 zu erholen. Im vergangenen Jahr erlebte er eine schwache Debütsaison bei Ferrari, holte keine Podiumsplatzierung und beendete die Meisterschaft als Sechster – mit 86 Punkten Rückstand auf den fünftplatzierten Leclerc. Daher entschied sich Hamilton für 2026 für einen anderen Renningenieur: Carlo Santi und Cedric Michel-Grosjean ersetzten Riccardo Adami. Zudem nahm er weitere Änderungen vor, die zu einer deutlich verbesserten Saison 2026 geführt haben.
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Beim Rennen in Barcelona im Juni setzte er mit einer Dreistoppstrategie perfekt um und feierte seinen ersten Grand-Prix-Sieg für Ferrari. Nach 14 WM-Läufen liegt er aktuell auf Platz drei der Gesamtwertung, jedoch mit 101 Punkten Rückstand auf den überlegenen Mercedes-Piloten Kimi Antonelli.
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