Chance zur Eigenwerbung: Wie Tsunoda das Formula 1-Comeback für 2027 nutzen will

Chance zur Eigenwerbung: Wie Tsunoda das Formula 1-Comeback für 2027 nutzen will

 

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Der überraschende Einsatz beim Grand Prix der Niederlande als Ersatz für den verletzten Isack Hadjar bedeutet für Yuki Tsunoda weit mehr als eine reine Aushilfstätigkeit bei Racing Bulls. Nach seinem Aus bei Red Bull Racing Ende 2025 und der darauffolgenden Rolle als Ersatzfahrer dient das Rennwochenende in Zandvoort als wichtige Bühne für seine motorsportliche Zukunft.  circuitpics.de Yuki Tsunoda will die Rückkehr in den Grand-Prix-Sport in erster Linie genießen

Obwohl die Voraussetzungen bei einem Sprint-Wochenende mit nur einem Freien Training denkbar komplex sind und der Japaner seit Ende letzten Jahres kein Rennen mehr bestritt, will er die Gelegenheit nutzen, um im Fahrerlager wieder auf sich aufmerksam zu machen. Da die Aussichten auf ein permanentes Formel-1-Cockpit für die Saison 2027 derzeit gering aussehen, streckte Tsunoda in den vergangenen Wochen bereits die Fühler in andere Rennserien aus. Nach Informationen von Motorsport.com USA, einer Schwesteredition von im Motorsport Network, führte er unter anderem Gespräche in der US-amerikanischen IndyCar-Serie mit dem Team Meyer Shank Racing – und steht dort im Wettbewerb mit Mick Schumacher.
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Die ungeplante Rückkehr ins F1-Grid gibt ihm nun jedoch die Möglichkeit, Eigenwerbung auf der größten Bühne des Motorsports zu betreiben. Auf die Frage nach seinen Zielen für das Wochenende in Zandvoort verweist der Japaner auf den Wert von echter Fahrpraxis. “Es ist immer gut, Leistung zu bringen, was auch mein Ziel ist”, erklärt er. Er müsse ohnehin seine hundertprozentige Leistung abrufen. “Es macht einen großen Unterschied, ob man diese Chance hat oder nicht. In Gesprächen mit anderen Teams versucht man sich zwar immer mit Worten zu verkaufen, aber man will sich als Rennfahrer stets auf der Strecke beweisen.” Trotz IndyCar-Gerüchten: F1 bleibt oberstes Ziel Obwohl Tsunoda betont, dass die Formel 1 seine oberste Priorität bleibe, zeigt er sich offen für Alternativen außerhalb der Königsklasse, um eine zweite Saison ohne festes Cockpit zu vermeiden. Das Management übernimmt die Verhandlungen, während er sich auf das Fahren konzentriert. (So erfuhr Tsunoda von seinem Comeback) “Es ist nicht mein Job, mich um diese Dinge zu kümmern. Ich überlasse das völlig meinem Manager. Mein Job ist es einfach, schnell zu fahren”, so Tsunoda. Die Einstellung bleibe voll auf die Königsklasse ausgerichtet: “Meine Mentalität ist immer in der Formel 1. Mein Hauptziel ist es immer, in der Formel 1 zu fahren und Erfolg zu haben. Das ist immer da, egal was passiert.” Ein weiteres Jahr als Reservist schließt er jedoch aus: “Ich möchte auch nicht zwei Jahre lang in der Box rumstehen. Ich möchte fahren. Wenn also etwas Potenzielles passiert oder ich für nächstes Jahr kein Cockpit in der Formel 1 finde, muss ich mich nach anderen Serien umsehen. Aber bis zu dem Moment, in dem ich nächstes Jahr auf die Rennstrecke gehe, bin ich voll auf die Formel 1 ausgerichtet.” Tsunoda bleibt realistisch, was die knapp bemessenen Plätze im Feld betrifft, zeigt sich für die gegebene Chance aber dankbar. Es sei immer ein schwieriges Pflaster, hier ein Cockpit zu haben. Er erkenne an, wie schwierig und besonders es sei, dabei zu sein.
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“Egal in welcher Situation, ich bin sehr dankbar. Wenn dies der Auslöser dafür wird, dass ich im nächsten Jahr hoffentlich hier fahre, wäre ich sehr glücklich. Es liegt nicht in meiner Kontrolle, weshalb ich es einfach genießen und Leistung bringen will.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Hinsichtlich konkreter Resultate für das Zandvoort-Wochenende bleibt der Japaner zurückhaltend, da ihm die Erfahrung mit der Fahrzeuggeneration für 2026 fehlt. Nur ein Freies Training zu haben, werde knifflig sein, erklärt er. Genau deshalb setze er sich keine Erwartungen. “Vorerst genieße ich es einfach und habe Spaß.” Etwas, das er sich schon lange gewünscht habe.

 
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