Charles Leclerc: Mache immer noch Notizen, um von Hamilton zu lernen
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Charles Leclerc und Lewis Hamilton sind bei Ferrari Teamkollegen – und für den Monegassen ist die Zusammenarbeit mit dem siebenmaligen Weltmeister weiterhin eine wichtige Lernquelle. Leclerc verrät, dass er nach wie vor Notizen macht, um Hamiltons Umgang mit dem Auto besser zu verstehen. LAT Images Charles Leclerc sieht in Lewis Hamilton eine große Lernchance
Gleichzeitig spricht er darüber, wie ungewöhnlich sich die aktuelle Formel-1-Autogeneration fahren lässt und warum diese Erfahrung langfristig dennoch wertvoll sein kann. “Mit Lewis lerne ich definitiv sehr viel”, erklärt Leclerc. Die beiden würden sich an jedem Rennwochenende gegenseitig antreiben. Dabei gebe es immer wieder Wochenenden, an denen Hamilton besonders schnell sei und Leclerc dadurch neue Erkenntnisse gewinne. Doch auch wenn Leclerc selbst ein gutes Wochenende erwischt, hört das Lernen nicht auf. “Selbst wenn ich einen guten Job mache, lerne ich immer noch sehr viel von Lewis, indem ich mir einfach die Daten anschaue und versuche, seine Arbeitsweise zu verstehen”, so der Ferrari-Pilot. Leclerc führt mehr Notizen als je zuvor Die Zusammenarbeit mit Hamilton beschränkt sich für Leclerc also nicht nur auf direkte Duelle auf der Strecke. Auch die Analyse der Daten spielt eine wichtige Rolle. Der Monegasse schaut genau hin, wie sein Teamkollege das Auto bewegt und mit unterschiedlichen Situationen umgeht.
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“Nach jedem Wochenende gibt es immer etwas, das man mitnehmen kann”, meint Leclerc. Dafür führt er sogar ein eigenes Notizbuch. “Ich habe mein Notizbuch mit vielen Notizen – wahrscheinlich mehr als jemals zuvor, seit Lewis ins Team gekommen ist.” Neuer Hockenheimring 2030: Weniger Zuschauer – Mehr Formel 1? Video wird geladen…
Die Aussage zeigt, welchen Stellenwert Hamilton für Leclerc als Referenz hat. Obwohl beide für dasselbe Team fahren und sich sportlich miteinander messen, sieht Leclerc in der Zusammenarbeit eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Die Erkenntnisse aus den Daten helfen ihm, die Herangehensweise seines erfahrenen Teamkollegen besser nachzuvollziehen. Die aktuelle Autogeneration verlangt ungewöhnliche Fahrweisen Neben dem Duell mit Hamilton wird Leclerc auch gefragt, wie sehr die aktuelle Formel-1-Generation seinen Fahrstil verändert hat. Seine Antwort fällt differenziert aus: Die Autos verlangen den Fahrern Dinge ab, die sie in ihrer bisherigen Karriere so nicht gekannt hätten. “Diese Autos bringen uns definitiv dazu, Dinge zu tun, die wir in unserer Karriere noch nie gemacht haben”, so Leclerc. Für die Vielseitigkeit eines Fahrers könne das durchaus positiv sein. Schließlich müsse man im Laufe einer Karriere unterschiedliche Autos beherrschen und lernen, mit verschiedenen Situationen umzugehen. Gerade in dieser Saison sei das besonders ausgeprägt gewesen. “Mehr als in jedem anderen Jahr fahren wir auf eine Weise, die manchmal sehr ungewöhnlich ist”, erklärt der Ferrari-Pilot. Allerdings bedeute das nicht, dass ihm diese Fahrweise besonders gefalle.
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Leclerc macht keinen Hehl daraus, dass er manche Eigenheiten der aktuellen Autos nicht genießt. Trotzdem glaubt er, dass die Erfahrungen den Fahrern langfristig helfen können. “Es ist nicht unbedingt etwas, das mir besonders Spaß macht, aber ich denke, als Fahrer wird es langfristig von Vorteil sein”, sagt er. Denn die Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Fahrzeugkonzepte und Anforderungen einzustellen, könne die eigenen Fertigkeiten erweitern.
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