Charles Leclerc rätselt: Warum kann Ferrari keinen Regen?

Charles Leclerc rätselt: Warum kann Ferrari keinen Regen?

 

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Eigentlich bieten regnerische Bedingungen wie gestern im Qualifying von Sao Paulo (Formel 1 2026 live im Ticker) immer die Chance auf besondere Leistungen, doch bei Ferrari scheint immer das Gegenteil der Fall zu sein. Denn sobald es regnet, werden die Fahrer in ihren Bemühungen gehemmt.  LAT Images Ferrari und Regen waren in den vergangenen Jahren keine gute Kombi

“In meinen neun Jahren mit dem Team war die größte Schwäche im Allgemeinen eigentlich schon immer das Fahren bei nassen Bedingungen – während das in den Nachwuchskategorien wahrscheinlich meine größte Stärke war”, sagt Charles Leclerc nach dem Qualifying in Brasilien. Das hatte der Monegasse “nur” auf Rang vier abgeschlossen – und damit als schwächster Topfahrer in Q3, abgesehen von Isack Hadjar, der auf Rang sieben gelandet war. Doch auf Rang fünf und sechs lagen mit Liam Lawson und Nico Hülkenberg Fahrer in Autos, die Leclerc eigentlich locker im Griff haben muss, doch der Vorsprung auf Lawson betrug gerade einmal 0,032 Sekunden.
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“Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl”, sagt Leclerc. “Natürlich bin ich nicht zufrieden mit Platz vier und finde das Endergebnis ein wenig enttäuschend. Dennoch glaube ich, dass das eine sehr, sehr interessante Session war – eine Session, aus der wir viel gelernt haben und für die Zukunft noch viel mitnehmen werden.” Experimente aufgrund von Gridstrafe Seine Hoffnung: Ferrari hat bei den regnerischen Bedingungen für die Zukunft gelernt. “Da wir ohnehin die Strafe von zehn Startplätzen hatten, konnten wir es uns erlauben, bei verschiedenen Dingen etwas experimentierfreudiger zu sein”, meint er. “Und ich denke, es gab eine sehr gute Korrelation zwischen den Phasen, in denen wir in dieser Session stark waren, den Phasen, in denen wir nicht stark waren, und dem, was wir im Hintergrund verändert haben. Das wird uns für die Zukunft sehr helfen.” Er betont, dass es im Qualifying Momente gab, in denen er ein sehr gutes Gefühl für das Auto hatte. Aber: “Durch das weitere Experimentieren haben wir in Q3 leider keinen guten Job gemacht.” Daher gab es für ihn am Ende nur den vierten Platz. Das ist ihm aber im Grunde egal, “denn ob man von Platz elf, zwölf, 13 oder 14 startet, macht für das morgige Ergebnis ehrlich gesagt keinen großen Unterschied”, so Leclerc. Leclerc: Hatten in jeder Generation Probleme Wichtiger ist ihm, dass Ferrari seine Regenprobleme in den Griff bekommen kann, denn dass die Schwäche vorhanden ist, ist für ihn offensichtlich. “Wir hatten bisher mit jeder Auto-Generation zu kämpfen: 2019 hatten wir Probleme, 2023 hatten wir Probleme und mit diesen Autos haben wir eben auch Probleme”, sagt er.
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“Aber heute gab es ein paar Dinge, die sehr interessant waren. Ob wir diese Erkenntnisse in ein Rennen übertragen können, in dem man viele Runden am Stück absolvieren muss, steht auf einem anderen Blatt. Aber zumindest für das Qualifying fühlte es sich gut an.” Die F1-Show zum Grand Prix von Brasilien | Samstag F1 São Paulo 2026 Video wird geladen…  

Gut für Leclerc: Obwohl er nur von Position 14 aus ins Rennen gehen wird, haben auch andere Spitzenfahrer eine schwierige Ausgangsposition. Oscar Piastri (McLaren) steht nur vier Positionen vor ihm und mit Lewis Hamilton (Ferrari) und Max Verstappen (Red Bull) sind zwei Konkurrenten gar ganz hinten zu finden. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Wenn wir die Pace haben und ich vor allem das richtige Gefühl für das Auto bekomme, ist noch alles drin”, glaubt er. “Wir sind hierhergekommen in dem Wissen, dass Brasilien beim Wetter immer ein bisschen wie ein Casino ist. Wir wussten also, dass uns eine Strafe hier vielleicht eine gute Chance für den Rennsonntag bietet. Ich hoffe sehr, dass das der Fall sein wird und sich am Ende auszahlt.”

 
Formel1.de 

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