Christian Horner: Mercedes muss Antonelli offiziell zur Nummer 1 machen!
| . | . | . |
Laut dem ehemaligen Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli sich die unangefochtene Position als Nummer 1 bei Mercedes verdient. Anstatt den 20-Jährigen mit seinem Teamkollegen George Russell auf dieselbe Stufe zu stellen, wäre Mercedes aus seiner Sicht gut darin beraten, voll und ganz auf den Youngster zu setzen. LAT Images Kimi Antonelli sollte laut Christian Horner die klare Nummer 1 bei Mercedes werden
“Es ist immer schwer, alle bei Laune zu halten”, so seine Wortwahl gegenüber unserem Schwesterportal Autosport. “Du musst ehrlich sein und schauen: ‘Okay, was sind hier eigentlich die Ziele?” “Am Ende des Tages steht das Team an erster Stelle, die Fahrer sind lediglich Auftragnehmer. Beiden zu versprechen, dass sie die Weltmeisterschaft gewinnen können, ist schlichtweg unrealistisch.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Wenn man beiden die gleichen Chancen bietet, dann setzt sich am Ende ein Fahrer auf der Strecke durch. Beide haben dasselbe Material, aber du verdienst dir den Respekt und das Standing im Team durch das, was du auf der Strecke ablieferst.” Aufstieg und Fall von Christian Horner bei Red Bull
Genau das schafft derzeit Antonelli in den Augen des ehemaligen Red-Bull-Teamchefs. Vor dem Großen Preis der USA in Austin liegt der 20-Jährige sage und schreibe 102 Punkte vor seinem Teamkollegen. Bereits nach dem Grand Prix am Sonntag könnte Antonelli als jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten feststehen. Bislang hält diesen Titel ironischerweise Sebastian Vettel, der als 23-jähriges Wunderkind die WM für Red Bull einfahren konnte. Spätestens mit seiner ersten Fahrer-Weltmeisterschaft hatte sich Vettel als Nummer 1 beim in Milton Keynes beheimateten Team etabliert. Allerdings war die Saison 2010 geprägt von einem intensiven Duell zwischen Vettel und Teamkollege Mark Webber. Fast hätte man die WM an Ferrari und Fernando Alonso verloren. “Wir waren da noch ein junges Team”, so Horner. “Wir fingen gerade an, zu gewinnen, und plötzlich stiegen der Druck und die Erwartungshaltung. Die Beobachtung durch die Medien, das Scheinwerferlicht auf uns gerichtet, alles wird ins kleinste Detail analysiert und du musst einfach deinen Prinzipien treu bleiben.” “Du kannst”, so Horner, “nicht alle immer zufriedenstellen. Es geht darum, das Beste für das Team zu tun. Das war mein Job. Ich wurde angestellt, um das Beste für Red Bull Racing herauszuholen, und das hieß letztlich gewinnen.” Formel-1-Quiz
Wie viele Grands Prix brauchte das Red Bull-Team bis zum ersten Sieg?
73 62 66 77 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Zum Thema Antonelli ergänzt Horner im selben Interview: “Wenn es einen Fight zwischen [Antonelli] und dem Fahrer eines anderen Teams geben würde”, so Horner, “dann müsste das Team sich klar positionieren. Sonst riskierst du, die Meisterschaft zu verlieren.”
//jseAo3c(“Rect”);
Als konkretes Beispiel nennt Horner die Formel-1-Saison 1986. Nelson Piquet und Nigel Mansell duellierten sich teamintern bei Williams um den Titel. Außenseiter Alain Prost gelang es folglich, sich seinen zweiten Fahrer-Titel für McLaren zu sichern. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
MotoGP-Liveticker Australien: Marc Marquez mit erster Bestzeit
Motorrad
MotoGP FT1 Phillip Island 2026: Einige heftige Stürze, Marc Marquez Schnellster
Formel 1
Christian Horner enthüllt: Lewis Hamilton wollte zu Red Bull wechseln
Formel 1
Beeindruckendes Comeback: Wie hat Red Bull seine Saison 2026 gerettet?
Der Managementstil des ehemaligen Teamchefs kam nicht bei allen gut an. So wurde Horner 2025 nach zwei Jahrzehnten und vielen Machtkämpfen entlassen. Inzwischen wirbt der 52-Jährige, der zuvor unter anderem durch die berühmt-berüchtigte “Horner-Affäre” aufgefallen war, für sein neues Buch und gibt entsprechend viele Interviews.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





