Der kühle Kopf bei Red Bull: Günther Steiner lobt Teamchef Laurent Mekies
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Seit Juli 2025 ist Laurent Mekies Teamchef bei Red Bull und hat, so die Meinung von Günther Steiner, das Team aus Milton Keynes nach schwierigen Jahren erfolgreich stabilisiert. Diese These teilt der ehemalige Haas-Teamchef im “The Red Flags”-Podcast. circuitpics.de Laurent Mekies ist erst der zweite Teamchef der Red-Bull-Geschichte
“Er hat ein Team übernommen, das etwas außer Kontrolle war”, so seine Einschätzung. Mitte 2025 hatte der Rennstall schließlich mit dem Abgang von Christian Horner zu kämpfen. Nach langjährigen Machtkämpfen innerhalb des Teams und der berühmt-berüchtigten Affäre rund um den langjährigen Teamchef des Rennstalls wurde Mekies über Nacht zum neuen Kopf des Projektes erklärt. Zuvor hatte der Ingenieur das Ruder bei den Racing Bulls in den Händen gehalten.
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“Der gute Laurent hat das richtig gut auf die Reihe bekommen”, lobt Steiner den heutigen Red-Bull-Teamchef. “Immer freundlich, immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht und jederzeit höflich.” Die Faktoren, die zu Horners Aus bei Red Bull führten
Gerade seinen Umgang mit Max Verstappen lobt Steiner enorm. “Wenn Max Verstappen gesagt hat ‘Das ist unakzeptabel’, dann hat [Mekies] nicht hingeschmissen, sondern einfach weitergemacht.” Des Weiteren hatte Mekies vor und während seiner kurzen Amtszeit mit einer Vielzahl von Abgängen zu kämpfen. Erst Anfang des Jahres hat Gianpiero Lambiase, seines Zeichens langjähriger Renningenieur von Max Verstappen, seinen kommenden Wechsel zu McLaren verkündet. Steiner lobt: Mekies hat das Ruder rumgerissen “Einige Leute haben [das Team] verlassen”, erklärt Steiner. “Da meinte doch glatt jemand: ‘Das Team schlittert in die Belanglosigkeit’, all solche Dinge. Und wisst ihr was? [Laurent] hat das Ruder herumgerissen!” “Man muss daran denken, was Laurent alles auf die Beine gestellt hat, und niemand hat etwas davon mitbekommen. Alle haben immer nur kritisiert: ‘Oh, Christian [Horner] ist weg …'” “Nein! [Laurent] kam ins Team, völlig ohne Ego, und hat einen soliden, wirklich guten Job abgeliefert. Sie haben jetzt ein wirklich souveränes Rennen gewonnen, das muss man ihm lassen.” Die aktuellen Teamchefs der Formel 1
In Sepang konnte Max Verstappen den Grand Prix von Bahrain gewinnen und seinen ersten Saisonsieg einfahren. Zudem ist es der erste Triumph für die hauseigene Marke Red-Bull-Powertrains. Seit 2026 gehen die Roten Bullen nicht mehr mit Kunden-Motoren, sondern mit einer eigenen Power-Unit an den Start.
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Zuvor hatte Red Bull monatelang mit einem Auto zu hadern, dessen Performance vielerorts zu wünschen übrig ließ. Bereits im Vorjahr war es Verstappen nur mit viel Mühe und Not gelungen, sich bis zum letzten Rennwochenende im Kampf um die Weltmeisterschaft zu halten. 2026 war und ist an solche Höhenflüge nicht zu denken. Im Podcast wird Steiner explizit gefragt, wo genau die Stärken des neuen Teamchefs liegen: “Er bringt sehr viel Erfahrung mit”, so seine Einschätzung, “denn er hat bereits überall gearbeitet und besitzt einen kühlen Kopf.” Vertrag bis 2031 verlängert Mekies kann in der Formel 1 auf eine lange Karriere zurückblicken. In den frühen 2000ern arbeitete der damals frisch von der Universität kommende Ingenieur für den Motorenhersteller Asiatech. Über diesen Weg konnte er erste Erfahrungen als Renningenieur bei Arrows sammeln. Später verschlug es Mekies unter anderem zu Minardi (später Toro Rosso), Ferrari oder sogar zur FIA.
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Steiner fährt fort: “[Laurent] überreagiert nie. Er findet immer einen Weg, mit Problemen umzugehen und Störgeräusche von außen zu ignorieren. Auch das ist eine Kunst, denn das geht dir irgendwann wirklich auf die Eier.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); “Mit den Jahren hat Laurent Folgendes gelernt: ‘Ich gebe mein Bestes. Ich lasse mich nicht von Störgeräuschen ablenken. Ich mache einfach nur meinen Job, und wenn die Dinge mir gut gelingen? Super! Wenn nicht? Tja, dann schauen wir eben, was passiert.'”
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Am gestrigen Mittwoch hatte Red Bull die Verlängerung des Vertrages bis 2031 verkündet.
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