“Die App ist abgestürzt”: Antonelli erlebt Nachrichten-Flut nach Monza-Sieg
| . | . | . |
Kimi Antonelli will sich trotz seiner Führung in der Formel-1-Weltmeisterschaft nicht vom Titelkampf beeinflussen lassen. Nach seinem Heimsieg in Monza führt der Mercedes-Pilot die WM an, doch bewusst vermeiden will er Gedanken an die Gesamtwertung, wenn er ins Auto steigt. circuitpics.de Kimi Antonelli erzählt über den Montag nach Monza
“Ich will nicht wirklich fahren und dabei an die Meisterschaft denken”, sagt Antonelli. Monza habe gezeigt, dass diese Herangehensweise für ihn funktioniere. Dort sei er nicht mit Blick auf die WM gefahren, sondern ausschließlich mit dem Ziel, zu gewinnen und sein Bestes zu geben. Eine Ausnahme schließt der 20-Jährige für die Zukunft allerdings nicht aus. Bei bestimmten Entscheidungen könne der WM-Stand irgendwann eine Rolle spielen. Was er unbedingt vermeiden möchte, ist jedoch, bereits im Training, Qualifying oder Rennen ständig über die Meisterschaft nachzudenken. Kartfahren gegen den Monza-Rausch Auch mit dem Druck als WM-Spitzenreiter muss Antonelli umgehen. Einfach sei das nicht immer. Nach dem Monza-Wochenende sei er zunächst sehr aufgeregt gewesen. Geholfen habe ihm anschließend ein Ausflug zum Kartfahren am Montag. Der gemeinsame Tag mit dem Team habe ihn wieder auf den Boden gebracht und gleichzeitig an seine eigenen Anfänge erinnert.
//jseAo3c(“Rect”);
“Es war auch eine Möglichkeit, mich daran zu erinnern, woher ich komme und welchen Weg ich gegangen bin”, erklärt Antonelli. Gleichzeitig habe das Kartfahren Spaß gemacht, ihm beim Training geholfen und dafür gesorgt, dass er nach den emotionalen Tagen in Monza wieder zur Ruhe kam. Mit dem Druck selbst versucht Antonelli bewusst positiv umzugehen. “Ich versuche, ihn so gut wie möglich anzunehmen. Ich versuche, ihn als etwas Positives und als eine Möglichkeit zu sehen, zu glänzen”, sagt er. Russell benachteiligt? Warum Mercedes Antonelli die bessere Strategie gab! Video wird geladen…
Diese Einstellung helfe ihm auch dabei, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Antonelli will den Druck damit nicht verdrängen, sondern ihn als Teil seiner aktuellen Situation akzeptieren. “Wir sind beide auf dem gleichen Level” Trotz seiner WM-Führung sieht sich Antonelli bei Mercedes nicht als Nummer-1-Fahrer. Das Team behandle ihn und George Russell weiterhin gleich. “Innerhalb von Mercedes habe ich nicht das Gefühl, dass es einen Nummer-1-Fahrer im Team gibt, weil das Team uns zu Recht die gleichen Möglichkeiten geben will”, so Antonelli. Russell sei ein außergewöhnlicher Fahrer und habe in den vergangenen beiden Rennen ebenfalls eine starke Form gezeigt. “Ich fühle mich nicht wie der wahre Anführer. Ich habe das Gefühl, dass wir beide auf dem gleichen Level sind, und das ist der richtige Weg”, erklärt der Italiener.
//jseAo3c(“Rect”);
Die WM-Führung verändert für Antonelli damit offenbar nicht seine grundsätzliche Position innerhalb des Teams. Entscheidend bleibt für ihn, die gleichen Möglichkeiten wie Russell zu bekommen und sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren. WhatsApp explodiert nach dem Heimsieg Ganz anders sah es dagegen auf seinem Smartphone nach dem Monza-Triumph aus. Antonelli erhielt so viele Glückwünsche, dass selbst WhatsApp damit offenbar überfordert war. “Ich habe tatsächlich sehr viele bekommen. Als ich nach dem Rennen in die App gegangen bin, hatte ich so viele Nachrichten, dass die App abgestürzt ist”, erzählt Antonelli. Er habe die Anwendung geöffnet und praktisch direkt wieder verlassen, ohne überhaupt etwas am Handy zu machen. “Ich bin in die App gegangen und wieder raus, ohne das Telefon überhaupt anzufassen, weil es explodiert ist”, sagt er.
//jseAo3c(“Rect”);
Unter den Gratulanten waren auch mehrere bekannte Motorradfahrer. Antonelli nannte unter anderem Marco Bezzecchi und Valentino Rossi. Besonders beeindruckt habe ihn aber vor allem die schiere Menge an Unterstützung. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
Entwarnung bei DTM-Motoren – Radlager weiter im Visier der Regelhüter
Motorrad
Alex Rins lehnt Superbike-Angebote ab und beendet Motorrad-Karriere
Formel 1
Frederic Vasseur nach Ferrari-Zoff: “Mein Job ist es, das Team zu schützen”
Motorrad
Instagram-Foto von kaputter Schulter: Marc Marquez erklärt seine Beweggründe
“Es war wirklich schön, so viel Unterstützung und auch so viel Begeisterung und Aufregung zu sehen”, sagt Antonelli. Eine einzelne Nachricht herauszuheben, falle ihm deshalb schwer.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





