“Enttäuscht”: McLaren hinkte Ferrari beim “Macarena”-Heckflügel hinterher

“Enttäuscht”: McLaren hinkte Ferrari beim “Macarena”-Heckflügel hinterher

 

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McLaren hat im ersten Freien Training zum Großen Preis von Ungarn erstmals den drehbaren Heckflügel getestet. Das Traditionsteam aus Woking gibt zu, dass man sich erst nach dem Wintertest in Bahrain, wo Ferrari den ungewöhnlichen “Macarena”-Flügel erstmals präsentierte, ans Zeichenbrett setzte.  LAT Images McLaren testete den neuen Heckflügel im Training in Ungarn

Technikdirektor Neil Houldey erklärt, dass McLaren sofort erkannt habe, eine Chance verpasst zu haben. “Wir waren enttäuscht, dass wir das nicht so schnell wie Ferrari und anschließend Red Bull erkannt haben”, sagt der Brite auf die Frage von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von im Motorsport Network. “Sobald wir es gesehen haben, wurde uns klar, dass dort eine Möglichkeit bestand, und wir haben uns eine Weile damit beschäftigt. Aber bei dem Heckflügel gibt es all diese großen Performance-Upgrades, die möglich sind, deshalb war es nicht unser wichtigstes Projekt und wir haben im Hintergrund daran gearbeitet.”
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“Wir haben Tests im Labor durchgeführt, brachten ihn im ersten Training in Österreich zum Einsatz und stellten dort ein Problem in der Garage fest. Also nahmen wir ihn wieder mit zurück ins Werk”, erinnert Houldey an den ursprünglichen Plan, den drehbaren Heckflügel in Spielberg einzusetzen. McLaren entwickelt eine “zuverlässige Lösung” Mit Verzögerung kam die McLaren-Variante nun erstmals in Ungarn zum Einsatz. “Wir glauben, dass wir jetzt ein Konzept gefunden haben, das funktioniert, und eine zuverlässige Lösung entwickelt haben. Wir verstehen die aerodynamischen Risiken, die damit verbunden sind.” Zwischenzeugnisse: Die besten Formel-1-Fahrer zur Sommerpause

Dass der Heckflügel nicht ganz ungefährlich ist, musste Red Bull in diesem Jahr bereits feststellen: Nach zwei Drehern von Max Verstappen in Spielberg und Silverstone verzichtete das Team in Belgien auf die Nutzung und überarbeitete das Konzept noch einmal. “Es geht darum, dass die Aktivierungszeit möglicherweise etwas länger ist und dass es etwas mehr Zeit braucht, bis die aerodynamische Last wieder zurückkommt, wenn man das System erneut aktiviert”, erklärte Houldey die Schwierigkeiten mit dem rotierenden Heckflügel. Drehbarer McLaren-Heckflügel feiert bald sein Renndebüt Gleichzeitig bestätigt der Technikdirektor, dass das aktuelle Design von McLaren weiterhin auf Kurs ist, in naher Zukunft am Rennwagen eingesetzt zu werden. Das Team aus Woking arbeitet insbesondere daran, die aerodynamische Effizienz zu verbessern – und genau dazu könnte der Heckflügel beitragen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Wir haben uns das im Rahmen der Entwicklung von Heckflügeln für die Performance generell angesehen”, sagt Houldey. “Jetzt versuchen wir, einen Weg zu finden, dieses Konzept in unsere neue Heckflügel-Generation zu integrieren. Das sollte in den nächsten Rennen geschehen.”

 
Formel1.de 

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