Erklärt: Wieso hat Colton Herta nach Mexiko noch keine Superlizenz?
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Laut der FIA fehlt Colton Herta, dem potenziellen Nachfolger von Valtteri Bottas bei Cadillac, genau ein einziger Superlizenz-Punkt, um an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilnehmen zu können. Dabei hatten viele ursprünglich gedacht, dass sein Auftritt im FT1 von Mexiko ausreichen würde, um die restlichen Punkte zu sammeln und, so vielerorts die Annahme, Bottas bei Cadillac zu beerben. LAT Images Colton Herta hat weiterhin keine gültige Superlizenz für die Formel 1
Für eine Superlizenz benötigt Herta 40 Punkte. 39 davon hat der ehemalige IndyCar-Pilot nicht zuletzt in seiner Zeit in Amerika und durch die Freitagseinsätze für Cadillac gesammelt. Dabei bezieht sich die FIA, mitsamt den Freien Trainings, auf die letzten drei Saisons von Herta: 2023, 2024 und 2025. Wieso hat Colton Herta nicht genug Superlizenzpunkte? Gerade die IndyCar-Saison 2025 hat vielerorts für Verwirrung gesorgt. Denn wer einen Blick auf das Endklassement wirft, der entdeckt Herta punktgleich mit Felix Rosenqvist platziert. Lange hatte man angenommen, Herta hätte die Saison auf dem sechsten Platz abgeschlossen und damit sechs Superlizenzpunkte eingefahren.
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Allerdings hat die FIA unser Schwesterportal Motorsport.com informiert, dass Herta im Endklassement tatsächlich als Siebter gewertet wurde, hinter Rosenqvist. Statt sechs stehen für Herta im Jahr 2025 also nur noch vier Punkte zu Buche. Ein allzu großes Drama dürfte dieses Zahlenspiel aber nicht auslösen. Mit einem weiteren Freitagseinsatz kann Herta auch die letzten verbleibenden Punkte einfahren und 2027 für Cadillac ins Cockpit steigen. Die Sorge, das man Herta nächste Saison unbedingt ins Fahrerfeld holen muss, damit seine Superlizenzpunkte nicht verstreichen, hat die FIA in Mexiko ebenfalls dementiert. Zusammengefasst ist die Superlizenz zwar nur für ein Jahr gültig, doch innerhalb von drei Jahren benötigt Herta nur einen Auftritt im Freien Training, um sich eine neue Lizenz zu holen. Die vorherige Hürde von 40 Punkten wäre dabei kein Thema mehr. Sprich: Selbst wenn sich Cadillac gegen Herta entscheiden und Bottas 2027 behalten würde, wäre der Traum von der Formel 1 für den 26-Jährigen nicht ausgeträumt. Superlizenz ein Fluch für Herta? Das Thema Superlizenz verfolgt den ehemaligen IndyCar-Star schon seit Jahren. 2022 hatte man bei Red Bull geplant, den Andretti-Piloten für Alpha Tauri zu verpflichten, doch scheiterte genau diese Idee an der mangelnden Superlizenz. Während es früher gereicht hätte, einen jungen Piloten Meilen in einem Formel-1-Auto sammeln zu lassen, ist das notwendige Investment seit rund einem Jahrzehnt deutlich komplexer.
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Marcin Budkowski wollte sich in Austin noch nicht in die Karten schauen lassen. Die Frage, ob die Verträge beider Piloten über 2026 hinaus verlängert wurden, beantwortete der frisch eingestellte Cadillac-Teamchef nicht. Zumindest die Zukunft von Sergio Perez im Rennstall ist inzwischen offiziell gesichert.
Formel1.de
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