Erstes Formula 1-Training Baku: Technischer Defekt legt Kimi Antonelli lahm!
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George Russell hat sich im ersten Freien Training zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Bestzeit gesichert. In der bereits am Donnerstag ausgetragenen Session meisterte der Mercedes-Pilot den Hochgeschwindigkeits-Stadtkurs in Baku in 1:45.387 Minuten und verwies damit Max Verstappen (Red Bull/+0,400) und Charles Leclerc (Ferrari/+0,404) auf die Plätze. LAT Images Kimi Antonelli war einer von vielen Fahrern, die mit technischen Problemen zu kämpfen hatten
Für WM-Leader Kimi Antonelli begann Baku hingegen ganz und gar nicht nach Wunsch. Zwar lag er nach gut 25 Minuten noch mit einer Zeit von 1:46.265 Minuten in Führung, zu dem Zeitpunkt mit 0,100 Sekunden Vorsprung auf Lewis Hamilton (Ferrari). Allerdings war seine Session da dann auch schon gelaufen. Der Mercedes-Pilot rollte geradeaus in einen Notausgang, stellte sein Auto ab und beendete das erste Freie Training. Ein Sportwart eilte herbei und spritzte mit dem Feuerlöscher ins Heck. Antonelli äußerte am Boxenfunk den Verdacht, die Hydraulik seines Fahrzeugs funktioniere nicht mehr. Bis dahin hatte er immerhin neun Runden absolviert. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Sky-Experte Jacques Villeneuve beruhigt die Antonelli-Fans aber, wenn er sagt: “Den Freitagmorgen zu verlieren, ist keine große Sache. Er fühlt sich wohl in diesem Auto. Ich denke nicht, dass das für ihn für den Rest des Rennwochenendes ein Problem sein wird.”
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Ein paar Augenblicke später hätte die Session für das Mercedes-Team beinahe eine noch negativere Wendung genommen, als Russell in einer Linkskurve mit dem Bremsen spät dran war. Russell konnte einen Einschlag aber gerade noch verhindern, indem er das Einlenken abbrach und geradeaus in den Notausgang fuhr. Er konnte sein Trainingsprogramm danach fortsetzen. Vierter wurde Hamilton (Rückstand: 0,437 Sekunden), vor Antonelli, Oscar Piastri (McLaren) und Liam Lawson, der an diesem Wochenende wegen der Rückkehr von Isack Hadjar ins Red-Bull-Cockpit wieder für die Racing Bulls an den Start geht. Neunter wurde Esteban Ocon (Haas/+1,237), allerdings mit einem technischen Problem, als er bei seinem letzten geplanten Run in der Boxenausfahrt stehenblieb. https://x.com/F1/status/2103050800117219761Technische Probleme gab es auch bei McLaren. Zuerst meldete Piastri (+1,011) Schwierigkeiten mit den Bremsen, später stand Lando Norris (14./+1,594) wegen Reparaturarbeiten lange an der Box. “Ich habe selten ein Freies Training mit so vielen technischen Defekten erlebt”, kommentierte Formel-1-Experte Mathias Lauda in der Live-Übertragung von ServusTV. Zum Thema: Ergebnis: 1. Freies Training GP Aserbaidschan, Baku F1-Ticker Baku: Paddock live mit Ruben Zimmermann Was war da mit den Bremsen der Formel-1-Autos los?
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Die ersten Minuten standen ganz im Zeichen der Eingewöhnung an die Strecke und des Erprobens der am Simulator ausgetüftelten Set-ups. Dabei zeigte sich quer über mehrere Teams hinweg ein ungewöhnliches Muster, nämlich dass die Bremsen an diesem Wochenende ein Kriterium werden könnten. Piastri war der erste Fahrer, der am Funk meldete: “Die Vibrationen dieser Bremsen sind unglaublich. Mindestens doppelt so schlimm wie alles, was ich bisher erlebt habe.” Später schlugen weitere Piloten in die gleiche Kerbe – unter anderem berichteten die “Bullen” Verstappen und Isack Hadjar von einem “merkwürdigen Ziehen auf eine Seite, selbst auf den Geraden”. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Dann funkte Alexander Albon, die Bremsen an seinem Williams fühlen sich “merkwürdig” an – und ein paar Minuten später rollte sein Teamkollege Carlos Sainz mit brennenden Hinterradbremsen an die Box. Kein guter Start also für das bisher umfangreichste Williams-Update seit Saisonbeginn (unter anderem Unterboden, hinteres Bodywork, Hinterradaufhängung und Bremsbelüftungen). Hadjar: Technisches Problem im Comeback-Training Hadjar hatte nach knapp 20 Minuten acht Runden absolviert. Sein Handgelenk bereitete beim Comeback zunächst keine Probleme, seine Red-Bull-Ford-Powerunit aber schon. “Ist kaputt”, funkte er.
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Sein Renningenieur antwortete zunächst, er müsse nur den Lademodus aktivieren, doch Hadjar insistierte, es gebe ein Problem, und fuhr zum Check an die Box. Dort stellte sich offenbar heraus, dass Hadjars Gefühl richtig war. Zumindest begannen die Mechaniker noch während der Session damit, die Powerunit zu wechseln. Hadjar beendete FT1 mit 2,486 Sekunden Rückstand auf Platz 20. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Interessant übrigens: Audi war das erste Team, das mit Nico Hülkenberg (11./+1,484) und Gabriel Bortoleto (10./+1,301) Windschattenfahren übte. Weil die Leistung der Formel-1-Batterien nicht für die komplette Start- und Zielgerade in Baku reichen wird, könnte der Windschatten im Qualifying am Freitagnachmittag ein entscheidendes Kriterium für eine schnelle Rundenzeit werden. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Gut fünf Minuten vor Ende des ersten Freien Trainings gab’s dann nochmal eine Gelbphase. Arvid Lindblad (8./Racing Bulls/+1,214) rutschte in Kurve 7 in die Streckenbegrenzung, konnte aber nach einer kurzen Stehphase weiterfahren. Für Hülkenberg war die Session hingegen beendet. Er stellte seinen Audi mit einem technischen Problem am Streckenrand ab. Zeitplan Formel 1 Baku: Wie geht’s weiter? Das Rennwochenende in Baku folgt 2026 einem ungewöhnlichen Zeitplan. Trainingsbeginn ist nämlich am Donnerstag statt am Freitag, und der Grand Prix findet bereits am Samstag statt. Der Grund ist ein nationaler Gedenktag in Aserbaidschan.
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Der 27. September, also der eigentlich vorgesehene Rennsonntag, ist dort der “Tag der Erinnerung”. Er erinnert an die Gefallenen des Zweiten Bergkarabach-Kriegs, der am 27. September 2020 begann. Auf Wunsch des aserbaidschanischen Veranstalters und staatlicher Stellen haben Formel 1 und FIA deshalb den gesamten Ablauf um einen Tag vorgezogen.
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Auf dem Stadtkurs finden im Rahmen eines klassischen Rennwochenendes wie üblich drei Freie Trainings statt. Die erste sportlich relevante Entscheidung steigt mit dem Qualifying, am Freitag um 14:00 Uhr deutscher Zeit (16:00 Uhr Ortszeit bei zwei Stunden Zeitverschiebung). Der Start zum Grand Prix von Aserbaidschan erfolgt am Samstag um 13:00 Uhr deutscher Zeit. (Hier geht’s zum Formel-1-Kalender 2026!) Die gewohnten Formel-1-Livestreams können Fans am Freitag- und Samstagabend auf dem YouTube-Kanal von verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit über das Ende der TV-Übertragungen hinaus. Host Kevin Scheuren präsentiert die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Experte. Video wird geladen…
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Die provisorische Startzeit der Livestreams am Freitag und Samstag ist auf jeweils 20:00 Uhr MESZ angesetzt. Im TV wird das Rennwochenende auf Sky (Deutschland), ServusTV (Österreich) und im SRF (Schweiz) übertragen (Hier geht’s zur kompletten TV-Übersicht zur Formel 1 in Monza!).
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