Esteban Ocon bei Haas endgültig raus: Formula 1-Debüt für Rafael Camara in Brasilien

Esteban Ocon bei Haas endgültig raus: Formula 1-Debüt für Rafael Camara in Brasilien

 

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Esteban Ocon hat keine Zukunft mehr bei Haas und wird nicht mehr für den amerikanischen Rennstall an den Start gehen. Das hat das Team am Dienstagabend vor dem Formel-1-Rennen in Brasilien verkündet. Damit wird das zweite Freie Training in Mexiko der letzte Einsatz für den Franzosen gewesen sein.  LAT Images Die Formel-1-Karriere von Esteban Ocon ist erst einmal beendet

“Wir haben Esteban Ocon nun darüber informiert, dass er in dieser Saison nicht mehr in das Renncockpit des Haas-Teams zurückkehren wird”, bestätigt Teamchef Ayao Komatsu. “Solche Entscheidungen werden nie leichtfertig getroffen – so war es bereits in Mexiko-Stadt -, aber damals wie heute sind wir überzeugt, dass dies im besten Interesse der künftigen Entwicklung des Teams ist.” Haas hatte Ocon am Samstag vor dem dritten Freien Training auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez aus dem Cockpit gestrichen und dafür Ersatzpilot Ryo Hirakawa zu seinem Formel-1-Debüt kommen lassen. Der Japaner war ursprünglich auf Rang 13 ins Ziel gekommen, nahm nach Zeitstrafen für drei andere Fahrer am Ende aber sogar als Zehnter einen Punkt mit aus Mexiko. Haas: Ocon-Aus bleibt “interne Angelegenheit” Über die Gründe für Ocons Aus hatte Haas geschwiegen und lediglich betont, dass er nicht krank sei. Bekannt ist, dass es am Freitag zu Unstimmigkeiten über die Reifenwahl im Training gekommen war – inklusive kleinem Funkdisput mit seiner Renningenieurin Laura Müller.
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Schnell machten Gerüchte über eine Auseinandersetzung zwischen Ocon und Komatsu die Runde, doch Ocon dementierte in einem Statement, dass es dabei zu körperlicher Gewalt gekommen war. Video wird geladen…  

Komatsu selbst betont am Dienstag: “Die Gespräche, die sich letztlich zwischen dem Team und Esteban entwickelt haben, bleiben eine interne Angelegenheit, und wir werden den vertraulichen Charakter von Gesprächen hinter verschlossenen Türen weiterhin respektieren.” Das Kapitel Esteban Ocon ist damit bei Haas geschlossen, dafür beginnt das Kapitel Rafael Camara vorzeitig. Denn der Brasilianer, der im kommenden Jahr Stammfahrer beim Team werden wird, wird am Wochenende bei seinem Heimspiel in Sao Paulo zu seinem Formel-1-Debüt kommen. Formel-1-Debüt für Rafael Camara “Mit Blick auf die Zukunft haben wir uns für Rafael Camara entschieden, der den Grand Prix von Sao Paulo an der Seite von Ollie Bearman bestreiten wird”, bestätigt Teamchef Komatsu. “Nachdem Rafa bei seinem TPC-Einsatz im August herausragende Leistungen gezeigt hat, kennen wir seine Fähigkeiten.” queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); “Wir freuen uns darauf, ihn an diesem Wochenende im Team willkommen zu heißen und beim Fahrersitz-Debüt im VF-26 in Brasilien eng mit ihm zusammenzuarbeiten.” Camara, der aktuell Führender in der Formel-2-Meisterschaft ist, hatte im August in Portugal erste Erfahrung mit Haas gesammelt, als er einen VF-25 auf dem Autodromo Internacional do Algarve in Portimao gesteuert hatte. Dabei hatte er Haas so sehr überzeugt, dass er für 2027 als Stammfahrer verpflichtet wurde. Einsätze nach Brasilien noch offen Der Einsatz ergibt dabei durchaus Sinn, denn Ryo Hirakawa ist am Wochenende bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im Einsatz, wo in Monza das Saisonfinale stattfindet. Zusammen mit seinen Toyota-Teamkollegen Sebastien Buemi und Brendon Hartley hat er dort gute Chancen, den Weltmeistertitel zu holen, weswegen er auf einen weiteren Einsatz für Haas verzichtet. Formel-1-Fahrer, die bei Haas ihr Debüt gefeiert haben

Camara wurde dabei nur für das Rennen in Brasilien bestätigt. Wer danach in Ocons ehemaliges Cockpit klettern wird, ist noch offen. In Katar und Abu Dhabi stehen die letzten beiden Rennen in der Formel 2 auf dem Programm, wo Camara gegen Red-Bull-Junior Nikola Tsolov und Alexander Dunne um den Titel kämpft – das dürfte wohl den Vorzug haben.
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Gut möglich, dass dann Hirakawa wieder im Auto sitzen wird – oder der ehemalige Alpine-Pilot Jack Doohan. Einer wird es auf jeden Fall nicht sein: Esteban Ocon. Die Wege sind endgültig getrennt.

 
Formel1.de 

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